Flüchtlinge: Gesundheitsversorgung weiterhin ein Flickenteppich

gesundheitskarte2aAsylbewerber sollen eine elektronische Gesundheitskarte bekommen, damit sie unkompliziert zum Arzt gehen können. Das ist zumindest das Ziel des im Herbst von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten „Asylverfahrensbeschleunigungs-gesetzes“.

Doch in der Wirklichkeit ist das Gesetz bisher nur ansatzweise angekommen. Noch immer herrscht ein wahrer Flickenteppich bei der Gesundheitsversorgung der Flüchtlinge, weil nach wie vor über Finanzierungsfragen gestritten wird.

Leidtragende sind neben den Geflüchteten selbst die Kommunen. Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Bertelsmann Stiftung, die dieser Zeitung vorab vorliegt.

Ohne eine Gesundheitskarte ist es für Asylbewerber kompliziert, sich medizinisch behandeln zu lassen. Die Kosten tragen nicht die gesetzlichen Krankenkassen, sondern bis zum Abschluss des Asylverfahrens die aufnehmenden Kommunen.  → weiterlesen auf Berliner Zeitung

Bild oben: Zukunftskinder

Dachau: Keine Lebensmittel für Asylbewerber – SPD und Grüne empört!

tafel2Vor zwei Jahren entschied der BRK-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath, zusammen mit der Kreisgeschäftsführung und den Verantwortlichen der Tafel, dass Asylbewerber und Flüchtlinge, die auf  eine Anerkennung warten, keinen Berechtigungsschein für die Tafel in Dachau erhalten sollen! Dies bedeutet, dass sie dann auch keine Lebensmittel von dort erhalten!
Seidenath, der auch CSU-Landtagsabgeordneter ist, begründete diese Entscheidung unter anderem damit, dass die Flüchtlinge seit Herbst 2013, auf Wunsch der Flüchtlingsbetreuer, Geld statt Essenspakete erhalten und somit lernen sollten, sich auf ein Leben außerhalb der Unterkunft vorzubereiten und sich das Geld einzuteilen.

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Magdeburg: Häuser im Bungalow-Stil für 1.500 Flüchtlinge

refugees_haus1Laut einem Bericht auf Volksstimme.de soll auf einem Gelände in Magdeburg, das einst von der sowjetischen Armee genutzt wurde, eine  Zentrale Anlaufstelle (ZAST) für rund 1500 Flüchtlinge errichtet werden. Das Areal umfasst 90.000 Quadratmeter. Platz genug also, um 296 Häuser im Bungalowstil für die zukünftigen Neubürger, Facharbeiter und Rentenzahler zu bauen. Jedes der Häuschen soll bis zu 5 Personen aufnehmen können. Zudem kommen noch 55 zusätzliche Häuser, die unter anderem für sanitäre Anlagen, Duschen und Büros vorgesehen sind, hinzu.
Nach jahrelangem ringen um bezahlbaren Wohnraum, lässt sich die Landeshauptstadt nun nicht lumpen. Für die Refutschies macht man gerne mal 15 Millionen Euro locker, auch wenn es sich hierbei nur um eine temporäre Einrichtung handelt, die, sobald der Flüchtlingsstrom irgendwann einmal nachlässt (roftl), sowieso wieder geschlossen werden soll.

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Stellenanzeige: Reinigungskräfte für Flüchtlingsunterkunft gesucht

reinigungskraefteIn der Lützow-Kaserne in Schwanewede leben derzeit über 1.000 Flüchtlinge. Da die Neubürger™ wahrscheinlich auch ein bißchen Schmutz hinterlassen, sucht die VdP Facility GmbH ab sofort Reinigungskräfte, die die Hinterlassenschaften der zukünftigen Rentenzahler aufräumen sollen.

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Schnellere Abschiebung, statt Steuererhöhungen!

Andre_Barth_afdGrünen-Politiker fordern jetzt zur Finanzierung der ausufernden Zahl von Asyl-Bewerbern Steuererhöhungen einzuführen, um die steigenden Unterhaltskosten zu finanzieren. So sagte die Grünen-Finanzministerin von Schleswig-Holstein, Monika Heinold, laut „Junge Freiheit“ und „Flensburger Tageblatt“: Wenn es nicht anders ginge, müsse der Staat „die Einnahmeseite verbessern. Ich denke da an die Erbschaftssteuer oder die Transaktionssteuer. Bei den Großen ist noch viel Potential.“

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Esslingen: Asylbewerber aus Nigeria „Wohnung nix gut, will andere“

polizei_bwEin 36-Jähriger Asylforderer aus Nigeria sollte am Donnerstag von einem Mitarbeiter der Stadt Esslingen eine Wohnung zugewiesen bekommen. Da die Wohnung aber nicht den Vorstellungen des Nigerianers entsprach, sträubte er sich, mit seiner Frau und den beiden Kindern dort einzuziehen und verlangte eine andere. Dies lehnte der Mitarbeiter aber nach einer längeren Diskussion ab. Als er wegfahren wollte, versperrte ihm der 36-Jährige den Weg, so dass sich der Mann genötigt sah, die Polizei zu rufen.

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Der Flüchtlings Worst Case: Familiennachzug

refugees_welcome1Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sind in diesem Jahr bereits 159.927 Erstanträge auf Asyl gestellt worden (Stand: Januar-Juni 2015). Hinzu kommen nochmal knapp 20.000 Folgeanträge.  Es handelt sich hierbei ausschließlich um die bereits erfassten Anträge! Wie viele Asylbewerber sich bereits in Deutschland aufhalten, aber noch keinen Asylantrag gestellt haben, das lässt sich nur schwer erahnen, doch in Anbetracht der Tatsache, dass durchschnittlich pro Tag ca. 800-1000 Flüchtlinge bundesweit dazu kommen, kann man sich selbst ausrechnen, wo das bis Jahresende hinführt!
Nun ereignete sich in Büttelborn ein Fall, bei dem ein Flüchtling aus Syrien seine zwei Frauen und neun Kinder nachgeholt hat! Macht aus einem Flüchtling gleich 12 Personen, die selbstverständlich auch alle alimentiert werden müssen oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass unter den drei Erwachsenen eine dringend benötigte Fachkraft dabei ist?

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Euskirchen: Kinder müssen in Container ziehen, Schule wird für Flüchtlinge gebraucht – Teil 2

wohncontainerDass mein Beitrag „Euskirchen: Kinder müssen in Container ziehen, Schule wird für Flüchtlinge gebraucht“ nicht bei allen Lesern gut ankommt, war mir klar. Das ist normal und daran habe ich mich inzwischen gewöhnt. Dass es aber auch Leute gibt, die daraus eine Art „Gegendarstellung“ machen und behaupten, ich hätte Unwahrheiten und Lügen verbreitet, finde ich einfach nur lächerlich! So wirft mir zum Beispiel der Blog mimikama.at vor, ich hätte den Lesern wichtige Fakten vorenthalten, um User bewusst in die Irre zu führen.  Für die, die es interessiert: mimikama ist eine internationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetmissbrauch und zentrale Anlaufstelle für Internetuser, die verdächtige Internetinhalte melden möchten.

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Halbjahresbilanz der Bundespolizei Rosenheim: 11.000 illegale Grenzübertritte seit Jahresbeginn

rosenheim_fluechtlingeBeinahe täglich ist derzeit die Sporthalle auf dem Gelände der Rosenheimer Bundespolizei mit unerlaubt eingereisten Personen gefüllt. Das provisorische Bettenlager ist in den vergangenen Monaten so etwas wie eine feste Einrichtung geworden. Vor allem Personen aus Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak werden dort vorübergehend untergebracht.

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