Die dort und wir hier

grenzeIm Zuge des bevorstehenden NSU-Prozesses wird eines besonders deutlich. Die den Deutschen immer wieder gern unterstellte Abschottung und Separation gegenüber den in Deutschland lebenden Minderheiten findet mitnichten nur auf deutscher Seite, sondern auch und vor allem auf der türkischen Seite statt. Während man im Falle eines zu Tode getretenen Deutschen nicht müde wird zu beschwören, dass diese Taten nichts mit Nationalitäten und Ethnien zu tun hätten, zieht man bei Morden an Migranten ganz andere Register.

Jede Gewalttat, ob tödlich oder nicht, erachtet der Vernunftmensch als ultimativen Angriff auf die menschliche Würde und Gesundheit und als besondere Abscheulichkeit. So auch wir. Dabei spielt es tatsächlich keine Rolle, an wem diese Tat erfolgte, sondern nur wieso. Aus welchem Grund wurde diese oder jene Gewalttat verübt und welche Schlüsse können wir daraus ziehen, um zukünftige Gewalttaten aus denselben Gründen zu verhindern?

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Versuchter Ehrenmord: Bruder versuchte Schwester mit 15 Axt-Hieben zu töten

In islamischen Kulturkreisen ist es nicht unüblich, dass junge Mädchen an alte, notgeile Böcke verhökert werden. Oftmals werden sie dann von ihrem „Ehemann“ vergewaltigt und geschlagen, so wie die 17-jährige Gul Meena aus Pakistan. Sie war 12 Jahre jung, als ihre Familie beschloss, sie mit einem 60-jährigen Mann zu verheiraten. Doch Gul lernte einen Jungen kennen und verliebte sich. Die neue Liebe gab ihr endlich die Kraft, sich von ihrem Mann zu trennen, doch ihr Bruder spürte das Liebespaar auf und erschlug den Jungen mit einer Axt. Um aber die Familienehre wieder gänzlich herzustellen, sollte auch die Schwester sterben, deshalb schlug er 15 mal mit einer Axt auf seine Schwester ein, doch Gul überlebte…

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Familiendrama™ in München?

fahndung45Seit dem Abend des 12.03.2013 wird die 36-jährige Deutsch-Slowakin Daniela Karaffa vermisst (Foto links). Die Polizei geht davon aus, dass die junge Frau nicht mehr am Leben ist und Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Der 43-jährige arbeitslose Lebensgefährte, Bülent Akgüm,  gab an, er habe am Abend des 12. März nach einem Streit die Wohnung verlassen, verstrickte sich jedoch bei seiner Vernehmung in Wiedersprüche. Um die laufenden Ermittlungen nicht zu „gefährden“, darf kann die Polizei derzeit keine weiteren Details bekannt geben.

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Prozessbeginn zum Ehrenmord in Augsburg

Fachkraft02Im Juli vergangenen Jahres erhielt der 37-jährige Regayit K. eine Abschieds-SMS von seiner Freundin Diana (19), in der sie ihm mitteilte, dass sie die Beziehung beenden wollte. Das lies die 37-jährige, vor Stolz und Ehre strotzende“ Fachkraft™, nicht so auf sich sitzen und setzte sich, bewaffnet mit zwei Messern, noch am selben Abend in den Zug nach Augsburg, um seiner Freundin zu zeigen, wo der Hammer hängt. In der Wohnung der jungen Frau kam es dann zum Streit. Regayit K. schäumte vor Wut, stach ihr daraufhin dreimal in die Brust und schnitt ihr mit dem 20cm langen Fleischermesser die Kehle durch. Am Montag begann in Augsburg der Prozess.

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Mehmet S. erdosselt Ehefrau und versteckt Leiche unterm Bett

fahndung43Bereits am vergangenen Freitag ereignete sich in in Düsseldorf-Hassels ein tödliches Familiendrama™  zwischen zwei türkischen Eheleuten. Der 32-Jährige Mehmet S. erdosselte ohne ein ersichtliches Motiv seine 31-Jährige Ehefrau Yusra, versteckte die Leiche unter dem Bett und floh mit den drei gemeinsamen Kindern in die Türkei, denn als türkischer Staatsbüger weiß er, dass er sich keine Sorgen machen muss, in Deutschland für diese Tat „belangt“ zu werden, denn die Türkei liefert seine eigenen Staatsbürger „grundsätzlich“ nicht aus, so wie in dem Fall des Alex-Schlägers Onur Urkal, der eben auch mal seinen deutschen Pass weggeschmissen hat, um den deutschen Behörden zu entkommen.

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„Wenn mein Bruder mich schlägt, härtet mich das ab“

migranten010aSema ist 15, mitten in der Pubertät, auf der Suche nach sich und ihrem Lebensentwurf. Nur zum Thema Ehe hat sie bereits feste Ansichten. „Mein Mann darf mich schlagen, wenn ich einen Fehler mache“, sagt sie. Verheiratet ist sie freilich noch nicht, nein, sie spricht von einer vorbestimmten Zukunft. Lachend fügt sie hinzu: „Und wenn mein Bruder mich schlägt, dann härtet mich das ab.“ Ihr Lachen klingt gepresst. Diese Gewalt geschieht ihr jetzt.

Wir sind eingeladen in einer 9. Klasse einer Berliner Schule zu einem Workshop. Das Thema heißt „Ehre“. Wir, das ist die Organisation Heroes. Die Helden sind junge Männer, die selbst mit einem zweifelhaften Ehrbegriff aufgewachsen sind, aber sich davon unabhängig gemacht haben. Wir sprechen mit Jugendlichen über Gleichberechtigung und über Unterdrückung im Namen der Ehre. Ansichten, wie die von Sema, hören wir oft.

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Geschlagen, geschwängert und ermordet: Ehrenmord an 15-Jähriger

frauen_schlagen03aDie 15-Jährige Hatice musste sterben, weil sie die Familienehre befleckt hatte. Als sie 13 Jahre alt war, wurde sie gegen ihren Willen zwangsverheiratet, doch schon nach einem Jahr flüchtete sie zurück zu ihrer Familie, da sie immer wieder von ihrem Mann geschlagen wurde. Anstatt Schutz in der Familie zu finden, wurde sie zur Strafe, weil sie ihren Mann verlassen hatte, von ihren Cousins vergewaltigt und wurde schwanger. Die Familie entschied daraufhin, das Mädchen „zu entsorgen“…

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Familie von Opfer des Säureanschlags kritisiert Polizei

Als wäre es nicht schon schlimm genug, was der 20-Jährigen Reyhan K. am vergangenen Samstag gegen 11 Uhr widerfahren ist, nein…jetzt spielt sich ihre Familie auch noch auf und gibt der Polizei die Schuld an dem tratidionell bedingten scheußlichen Säureattentat auf ihre Tochter. Die Familie wirft der Polizei nun vor, sie habe trotz  mehrerer Anzeigen gegen den 22-Jährigen Ex-Freund ihrer Tochter und ein vom Amtsgericht ausgesprochenes Annäherungsverbot, nicht reagiert und auch nichts unternommen. Die Polizei erfuhr erst aus der Presse von diesen Vorwürfen und wird diese nun prüfen.

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Familiendrama™ in Duisburg: Türke ersticht Schwager

polizeiabsperrung1„Wer sich in der Szene auskennt, weiß, dass türkische Ehemänner ungehalten reagieren können, wenn die Frau ausziehen will“, das erklärte der Duisburger Polizeisprecher Ramon van der Maart, nachden ein 39-Jähriger aus Neuwied am 2. Weihnachtstag in Duisburg von seinem Schwager (30) erstochen wurde. Der Neuwieder war mit seiner Frau und weiteren Verwandten ins Ruhrgebiet gefahren, um der 26-jährigen Ehefrau des Messerstechers und den vier Kindern beim Auszug aus der Wohnung zu helfen.

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