„Nach den Morden an 117 Deutschen seit 1990 durch Migranten sehen wir das Problem innerhalb der nichtdeutschen, vorwiegend türkischen Gesellschaft, in der Deutschenhass und antideutscher Rassismus tief verankert ist…“
Na, wer möchte den ersten Stein werfen?
Der Einleitungstext ist natürlich reine Polemik und dient den derzeitigen Kommentaren und Meinungen von Journalisten, „Experten“ und Möchtegern-Rechthabern als böswillige Gegenüberstellung. Auch wenn die Zahlen in diesem Text keinesfalls erfunden, oder erlogen sind, wissen natürlich auch wir, dass die Mordmotive in vielen Fällen unterschiedlicher Natur waren. Und obwohl uns Aussagen, wie „Scheiß Deutscher!“, oder „Tötet die Deutschen!“ noch sehr präsent sein sollten, unterstellen wir keiner Migrantengruppe, auch nicht der türkischen, einen generellen Deutschenhass.
Nach den ersten Beißreflexen der politischen Elite (oder jenen, die sich dafür halten), die wie auf Bestellung nach Verboten, Datenspeicherungen, Zentraldateien, Gesetzesverschärfungen und Abschaffungen schreit, eifern sog. Experten und Repräsentanten diverser Organisationen und Vereine um latente Lösungsansätze, aber vielmehr um Ursachen für eine vermeintlich rechtsterroristische Bedrohung in Deutschland, die in fast allen Fällen den gleichen Tenor wie unser Einleitungstext haben.
So meint Patrick Gensing auf tagesschau.de auf Bundesfamilienministerin Kristina Schröder einprügeln zu müssen, weil sie den Fördertopf für zivile Initiativen gegen Rechtsextremismus um zwei Millionen auf 27 Millionen Euro gekürzt hat. Diese 27 Millionen gegen „Rechts“ stehen immerhin läppischen 5 Millionen Euro gegen Linksextremismus und Islamismus gegenüber, um mal die Dimensionen aufzuzeigen. Dabei ist das Selbstverständnis dieser Vereine, „gegen rechts“ zu stehen, schon im Kern antidemokratisch, da eine rechte Gesinnung ebenso demokratisch legitimiert, wie wichtig ist und nicht zwangsläufig eine radikale, oder gar verbrecherische Intention in sich birgt. Außerdem verlangt Kristina Schröder (man lese und staune) ein Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung von förderwilligen Vereinen. Dieses Bekenntnis, auch Extremismus-Klausel genannt und im Grunde eine Selbstverständlichkeit, scheint trotz aller künstlichen Wut und Unkenrufen durchaus berechtigt, werden doch auch viele bislang geförderte Vereine wegen des Verdachts auf Linksextremismus vom Verfassungsschutz beobachtet. Und hier liegt der Hase im Pfeffer, denn Gensing und auch viele andere Kommentatoren sind sich dieser Tage einig darüber, dass es Extremismus nur auf der rechten Seite des politischen Spektrums geben kann. So leugnet Gensing auch die offensichtliche Deutschenfeindlichkeit, der schon einige (Bio)Deutsche zum Opfer gefallen sind, wie man nicht nur der Presse entnehmen kann, sofern man ehrlich danach sucht. Dennoch steht für Gensing fest: Rassismus und Extremismus gibt es nur auf der rechten, deutschen Seite. Täter ist immer ein Deutscher. Opfer ist immer ein Migrant. Abschließend stellt Patrick Gensing auf seinem realitätsfernen Planeten und in seiner unendlichen Borniertheit nach schwarz-weißem Muster fest, dass Kristina Schröder für ihren Job nicht nur überfordert, sondern gänzlich ungeeignet ist. Dieser Mann ist von Weitsicht geprägt, Achtung Ironie.
Während in dieser Woche wieder eine linksextreme Organisation, die a.i.d.a.- Die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. von der bayerischen SPD für ihre Zivilcourage ausgezeichnet wird, gehen die unlängst genannten 81 linksextremen Anschläge auf die Deutsche Bahn im allgemeinen Pressegeschrei ebenso unter, wie die längst verstaubten Mord,- und Terrortaten der RAF in den 70er, 80er und 90er Jahren. Es ist ja nicht so, möchte man meinen, dass sich irgendwer die Zeiten des deutschen Herbstes zurück wünscht, aber genauso wenig tut man dafür, dies zu verhindern. Tatsächlich wird gerade in jenen Tagen der linke Extremismus verharmlost, oder gar völlig totgeschwiegen. Politiker, wie Journalisten sehen es in Wahrheit sogar als strafbar an, den rechten und linken Extremismus gleichzusetzen, denn wir erinnern uns, Extremismus darf es nur auf der rechten Seite geben.
Das Argument, linkem Extremismus falle höchstens das eine, oder andere Auto zum Opfer, Rechtsradikalen hingegen Menschenleben, zieht bislang noch, wackelt aber bereits schwindelerregend. Der Terror der RAF begann mit einem Kaufhausbrand und einigen zerstörten Lieferwagen des Springer-Verlages. Damals hatten die Schergen des linken Terrors scheinbar ehrbare Ziele, die Mittel waren zum Bedauern allerdings die falschen. Wer sich einen Funken Verstand bewahrt hat, wird von rechtsradikalen Gewalttätern fast dieselben Rechtfertigungen hören.
Wer sich aber bislang immer noch über unseren Einleitungstext aufregt, dem sei zum Vergleich der Kommentar des Stefan Kuzmany auf SpOn empfohlen, der sich über den Begriff „Döner-Morde“ echauffiert, diesen als Synonym für tief in der deutschen Gesellschaft verwurzelten Ausländerhass brandmarkt und nur nebenbei erwähnt, dass dieser Ausdruck gar nicht durch die deutsche Gesellschaft, sondern durch die deutschen Medien hervorgebracht wurde. Dabei entblödet der Autor sich auch nicht, den deutschen Denker schlechthin mit ins verranzte Boot zu ziehen und zitiert ungeniert Goethe (“Sie mögen sich die Köpfe spalten,/ Mag alles durcheinander gehn;/ Doch nur zu Hause bleib’s beim alten.”). Ja, Herr Kuzmany, schämen Sie sich für ihr deutsches Blut und ziehen Sie hinaus! Lassen Sie die Welt am deutschen Wesen genesen. Viel Spaß dabei.
Somit macht Kuzmany es sich recht einfach, dem gemeinen Deutschen einmal mehr vorzuhalten, welch schlechtem Volk er doch angehört.Und dies ist ein wichtiger Knackpunkt, denn ebenso wie F.J. Wagner in der BLÖD BILD, bedienen sich auch fast alle anderen Kommentatoren jener Methoden und Mittel, die sie ihren vermeintlichen Gegnern vorhalten. Da ist von Ausrottung die Rede, und von einem deutschen Rassismus-Gen, wie von literarischen Zersetzern. Man weiß manchmal gar nicht mehr, wo man als normal denkender Mensch noch hinsehen, oder wem man zuhören soll.
Zum Schluss darf eine weitere unbedeutende Weltretterin nicht fehlen, die mit ihrer Amadeu Antonio Stiftung, natürlich völlig unvoreingenommen und objektiv, sämtliche Mordfälle mit möglichem rechtsextremen Hintergrund auf eben diesen untersucht hat. Das Ergebnis verwundert kaum. Anetta Kahane, Geschäftsführerin der Amadeu Antonio Stiftung kam dabei auf 182 Mordopfer aus ausländerfeindlichen Motiven, während andere Vereine (etwas objektiver) auf etwa 150 Mordfälle und die Bundesregierung (wohl noch am objektivsten) auf 46 Mordfälle kam. Grund für diese Differenz dürfte wohl sein, dass man bei Frau Kahane bei einem Kapitalverbrecher, dessen Opfer zufällig ein Ausländer war, zu kurze Haare als möglichen Hinweis für Rechtsextremismus in Betracht zog.
Die gehen nämlich davon aus, dass selbst wenn ein Neonazi einen rassistischen Mord begeht – sagen wir einen Schwarzen umbringt – und nicht dabei ertappt wird, wie er sagt, ‘Heil Hitler’ oder so etwas, dass es dann vielleicht auch eine andere Ursache geben könnte. Vielleicht hatte der Täter ja auch einen persönlichen Konflikt mit dem Opfer.
Frau Kahane gibt damit eine deutliche Warnung an alle Deutschen aus: Legt Euch nicht mit ausländischen Mitbürgern an, sonst seid ihr rumsbums in der rechten Ausländerhasser-Falle. Lasst Euch nach Möglichkeit alles gefallen und haltet nach jedem Schlag die andere Wange hin. Wenn Ihr Glück habt, überlebt ihr. Wenn ihr Pech habt, ist es Euer Pech und seid tragisches Opfer eines Einzeltäters geworden. Übrigens möchte sich die Amadeu Antonio Stiftung ebenfalls nicht zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen, was tief blicken lässt.
Noch einmal zum besseren Verständnis: Wir erleben momentan eine Renaissance der Zwei-Klassen-Menschen und der politisch korrekten Menschenverachtung. Es wird zwischen Opfern böser und weniger böser Gewalt unterschieden.
Wir Deutschen weichen auf der Straße dem rechten Fahrzeug aus, um mit Vollgas in das linke hineinzurasen.









Linke, Rechte, Islamisten
http://www.citizentimes.eu/2011/11/17/linke-rechte-islamisten/
“Diese 27 Millionen gegen „Rechts“ stehen immerhin läppischen 5 Millionen Euro gegen Linksextremismus und Islamismus gegenüber, um mal die Dimensionen aufzuzeigen.”
Quelle?
ZK: Man möchte nicht meinen, dass wir im Internetzeitalter leben
“Da ist von Ausrottung die Rede, und von einem deutschen Rassismus-Gen, wie von literarischen Zersetzern. Man weiß manchmal gar nicht mehr, wo man als normal denkender Mensch noch hinsehen, oder wem man zuhören soll.”
Bei Sarrazin ist das noch OK. Aber keiner sonst darf das?!
“Frau Kahane gibt damit eine deutliche Warnung an alle Deutschen aus: Legt Euch nicht mit ausländischen Mitbürgern an, sonst seid ihr rumsbums in der rechten Ausländerhasser-Falle.”
Wie kommt man nur auf so eine abwegige Missinterpretation?
Das ist ja schon erschreckend.
Das steht da nicht annähernd da. Wie kommt man nur darauf?
Wie wäre es mit einer Erklärung? Oder sind solche Wortverdrehungen hier üblich?
ZK: Ihnen werden doch etwa Begriffe, wie Überspitzung und Satire nicht fremd sein?
“Es wird zwischen Opfern böser und weniger böser Gewalt unterschieden.”
Ja wie hier: http://www.pi-news.net
Rechte Gewalt gibt es da nicht. Es ist alles eine Muselverschwörung.
Es gibt auch keine rechten Nazis. Das sind alles getarnte Kommunistenmusel.
Wir wissen es ja.
ZK: Dieses Blog heißt “Zukunftskinder 2.0″, falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist. Wir setzen uns GEGEN JEDE Form der Gewalt ein. Bitte unterlassen Sie böswillige Unterstellungen und tragen Sie Ihre Kritik bei pi-news vor.