Versuchter Ehrenmord in Blaufelden

Ehrenmord - Polizei - Türken - Multikulti - Vielfalt - Bereicherung - Islam - Religion - Ehre - Familienehre - Vater - BruderAm vergangenen Dienstag, dem 21.08.2012  gegen 20 Uhr, wurden Anwohner und Passanten in der Blaubacher Straße in Blaufelden (Baden Württemberg) durch lautes Geschrei auf eine Schlägerei aufmerksam, die sich mitten auf der Straße abspielte. Sie alarmierten sofort die Polizei, die nur durch ihr schnelles und konsequentes Einschreiten schlimmers vermeiden konnte!

 

Die Südwest-Presse meldet:

Bei den Tatverdächtigen handelte es sich nach HT-Informationen um das 38-jährige Oberhaupt einer türkischstämmigen Familie und seinen 16 Jahre alten Sohn. Ziel ihrer überaus brutalen Attacke war der 22-jährige Verlobte der 18 Jahre alten Tochter der Familie, der ebenfalls türkische Wurzeln hat.

Mit dem jungen Mann war die Familie allerdings ganz und gar nicht einverstanden: Der Tochter wurde der Umgang mit dem Mann strengstens verboten, sie durfte die Wohnung der Familie in Blaufelden nur in Begleitung verlassen und soll sogar mit dem Tod bedroht worden sein, falls sie sich alleine auf die Straße wagen sollte, wie die Ermittlungsbehörden weiter mitteilten. Diesen Terror wollte die junge Frau nicht mehr länger ertragen. Am Dienstag gelang es ihr dann, Kontakt mit dem Verlobten aufzunehmen. Ihr Plan: gemeinsame Flucht.

Von dem konspirativen Treffen bekam der Vater aber Wind. Nach HT-Informationen drosch er auch mit einem Hammer auf das Blech und die Scheibe eines Autos ein, in das sich der Verlobte zunächst gerettet hatte. Als die Polizei eintraf, rannte der Vater gerade dem flüchtenden Opfer hinterher und wollte ihm mit dem Hammer den Schädel einschlagen. Die Beamten stoppten den Mann mit ihren Hiebwaffen, im Tumult gelang dem Duo die Flucht.

Kurze Zeit später tauchte der Vater mit einem Auto am Tatort auf – und fuhr gezielt auf die mittlerweile rund zwölf Polizisten und Zeugen zu, von denen einer gerade noch zur Seite springen konnte.

Ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und beendete mit dieser unmissverständlichen Drohung eine Tat, die von der Ellwanger Justiz in ihrem Haftbefehl zunächst einmal als „versuchter Totschlag“ bewertet wurde.