Klartext Thilo Sarrazin: D zahlt weiter für Club Med und versaut sich die Zukunft

Thilo SarrazinThilo Sarrazin spricht im Focus Klartext darüber, wie die “eurobesoffene” Politik unsere Zukunft verspielt. Wir werden die Target-Salden abschreiben müssen (750 Milliarden Verlust! kein Polster mehr, um die negative Demographie aufzufangen!), wir werden den Club Med über eine mindestens 10 Jahre andauernde mindestes 5-prozentige Inflation finanzieren, die unsere Renten und den Mittelstand ruinieren wird, wir werden derweil weiter überaltern, unsere gut qualifizierten Kinder werden die Schnauze voll haben und auswandern, lauter Nichtqualifizierte werden weiter einwandern. Mit anderen Worten: wir werden den Wohlstand sterben sehen und nichts dagegen tun können, weil es keine Opposition zu dieser “Europa-besoffenen” Merkel-Politik gibt!

Aus den Antworten im Focus:

Währungspolitik als naive Ersatzreligion:

Das Thema Euro hat inzwischen quasireligiösen Charakter, zahlreiche Euro-Befürworter zeichnen sich ja durch weitgehende Unkenntnis der Zahlen und Fakten aus.

Dort haben die meisten von Währungsfragen aber auch keine Ahnung, sie machen Währungspolitik auf Basis einer gefühligen Europa-Duselei in der guten Tradition von Helmut Kohl. Aber in Währungsfragen sind Gefühlsduselei und Europa-Besoffenheit das Letzte, das wir brauchen können.

Die Hoffnung, man könne mit Hilfe von Brüssel Frankreich oder Italien zu soliden Haushalten zwingen, ist unsinnig. Wenn aber die Abgabe der Budgethoheit an Brüssel käme, dann müsste das ja wohl in einem Modell laufen, in dem die EU demokratisch verfasst entscheidet. Das wiederum bedeutet, dass die 70-prozentige Mehrheit der Krisenländer im europäischen Parlament über die Verwendung deutscher Steuergelder entscheidet. Das kann es ja wohl nicht sein.

Es ist doch nicht die Aufgabe Deutschlands, den Franzosen zu sagen, ob sie ihre Millionäre mit 75 Prozent Einkommensteuer belegen oder eine obligatorische 35-Stunden-Woche haben sollen oder ob ihr Rentenalter 58 oder 73 ist. Das ist doch deren Sache, nur müssen sie auch mit den Folgen leben. Wir mischen uns ja auch nicht in den schwedischen Sozialstaat ein…

Alternativlos:

Das Problem ist, dass in Fragen Europas Grüne, SPD und CDU/CSU ohne Weiteres zur europäischen Einheitspartei fusionieren könnten, das würde gar nicht weiter auffallen. Und die FDP zerfällt in einen Minderheitenflügel, für den der Name Schäffler steht, und einen Mehrheitsflügel, der auch zu dieser Einheitspartei gehört. Aber wo Einheitsparteien hinführen, haben wir in Deutschland ja erleben müssen. Wir haben letztlich keine vernünftige demokratische Alternative mehr, was europäische Fragen angeht. Insofern hat der Bürger auch nichts mehr zu wählen.

Und angelogen hat uns die Einheitspartei auch!

So sieht das Prinzip der Vernunft aus:

Und zur Autonomie gehören die Pflicht, sich selbst Einnahmequellen zu suchen, und das Recht, pleitezugehen.

Erstens: no bailout, zweitens: keine monetäre Finanzierung durch die EZB.

Doch leider wird immer noch das Gegenteil gemacht:

Aus meiner Sicht ist die Grenze der monetären Finanzierung bereits vielfältig überschritten.

Je höher der Anteil ist, den die EZB in europäischen Staatsanleihen hält, umso mehr wird sie von einer Insolvenz einzelner Euro-Staaten infiziert. Deshalb wäre es dringend notwendig, dass sich die EZB in einer Währungsunion ohne gemeinsamen Staat aus der Staatsfinanzierung völlig heraushält.

Aber eine Politik kontinuierlich fortgesetzter Verantwortungsverwischung und Verunklarung von Aufgaben und Zuständigkeiten mit immer mehr Transfers, Bürgschaften und Ähnlichem führt zu keinem stabilen Ergebnis.

Es gab daher in der guten alten EWG jenseits des Wettbewerbsrechts, das natürlich einheitlich sein muss, keinerlei Bedarf an sogenannter wirtschaftlicher und finanzieller Koordinierung. Deshalb sind alle, die eine europäische Wirtschaftsregierung, einen europäischen Finanzminister oder eine Koordinierung fordern, grundsätzlich auf dem falschen Trip.

Haben wir vom Euro profitiert? Sarrazin räumt auf mit dem Export-Märchen…

Der deutsche Export in den Euro-Raum steigt am langsamsten, schneller steigt er in die EU-Staaten ohne Euro, vorwiegend Osteuropa, und am schnellsten in den Rest der Welt: exakt doppelt so schnell wie in den Euro-Raum.

…anhand der Erfahrungen der Währungskrise in den 70er Jahren (System der festen Wechselkurse brach zusammen und wurde zugunsten flexibler Wechselkurse ersetzt):

Als das Währungssystem dann tatsächlich zusammenbrach, wertete die D-Mark von 1969 bis 1973 gegenüber dem Franc um 30 Prozent, gegenüber Dollar und Lira um 40 Prozent, gegenüber dem Pfund um 50 Prozent auf. Gleichwohl ist der deutsche Export nie so stark gestiegen wie in diesen turbulenten 70er-Jahren.

Sicher, wenn es zu einem Auseinanderbrechen des Euro käme, wäre eine starke Aufwertung der Nachfolgewährung wohl unvermeidlich. Es gibt aber keinen ökonomischen Grund, warum diese größeren Schaden anrichten sollte als die starke D-Mark-Aufwertung Anfang der 70er-Jahre.

… und anhand der Erfahrungen Euro-freier Länder:

Auch der Schweizer Wirtschaft hat der ständige Aufwertungsdruck auf den Franken bis heute nicht geschadet.

Dass das funktioniert, zeigen auch Staaten wie die Schweiz oder Schweden – beide übrigens nicht im Euro -, eines mit hohen und eines mit niedrigen Abgaben, aber beide mit einem Schuldenstand von unter 40 Prozent des BIP und fallenden Schulden.

Wo haben wir bereits Verluste gemacht?

Wenn die Target-Forderungen in einer normalen Bilanz stünden, müsste man sie nach dem Zeitwertprinzip wertberichtigen, weil gar nicht absehbar ist, wie die Mechanik aussehen soll, die diese Forderungen auf einen normalen Stand von 50 bis 100 Milliarden Euro zurückbildet. Das könnte nur geschehen, indem die Krisenländer Griechenland, Frankreich, Italien und Spanien uns gegenüber Leistungsbilanzüberschüsse aufbauen. Das ist aber überhaupt nicht zu erkennen. Das Geld ist also bereits futsch. [= 750 Milliarden Euro !!!]

Deutschland steht in der EU noch relativ gut da, hat aber inzwischen einen wahnsinnig hohen Schuldenstand von 80 Prozent des BIP angehäuft.

Die weitere Finanzierung des Club Med wird eher verdeckt ablaufen – dadurch, dass die Deutschen tagtäglich beim Einkaufen mehr zahlen – so wie wir das ja bereits seit Einführung des Euro tagtäglich tun. Es wird noch teurer für uns!

Das Problem ist aber – und dem entziehen sich die Schönredner in der Debatte immer wieder -, dass sich innerhalb der Währungszone eine ungleichgewichtige Entwicklung von Preisen, Kosten und Löhnen im Verhältnis zur Produktivität ergeben hat. Daher hätte Frankreich, wenn es noch eine eigene Währung hätte, einen Abwertungsbedarf von 20 bis 25 Prozent, Italien von 30 bis 35 Prozent und Griechenland eher von 40 bis 50 Prozent.

Das funktioniert jetzt nicht mehr.

Klar ist, dass diese Kostenunterschiede irgendwie abgedeckt werden müssen. Wenn man das nicht durch Deflation macht – also eine dauerhafte Wirtschaftskrise -, wird dies nur funktionieren, indem Kosten und Preise in den Nordstaaten, vor allem in Deutschland, stärker steigen als im Süden und im Westen.

Für Deutschland würde diese Strategie von vier, fünf oder sechs Prozent Inflation für etwa zehn Jahre bei anhaltend niedrigen Zinsen bedeuten, dass sich ein beliebiges Geldvermögen in zehn Jahren praktisch halbiert.

Wir haben seit 2002 schon mehr als eine Halbierung der Kaufkraft hinnehmen müssen! Nach weiteren 10 Jahren haben wir – dank des Euro – dann nur noch ein Viertel unserer ursprünglichen Kaufkraft! Eine solche Zwangsenteigenung ist beispiellos! Wie tief ist unsere Sch***-Regierung gesunken, dass sie solche zulässt?!?

Das sagt Ihnen jeder Ökonom der EZB, der Bundesbank oder des IWF, wenn er ehrlich ist. Da es nun völlig irreal ist, dass die Inflation im Süden unter zwei Prozent fällt, bedeutet das nichts anderes als die Forderung, dass Deutschland über einen Prozess von zehn Jahren fünf Prozent Inflation haben sollte, denn nur so können die Unterschiede ausgeglichen werden.

Das ist vertragswidrig! Dazu sollte man Inflations-Eckwerte kennen: Inflation zwischen 0,5 und 1,5 Prozent kann die Nachfrage ankurbeln, 2 Prozent sollten nicht überschritten werden (dafür soll die EZB laut Vertrag sorgen!), ab 5 Prozent ist eine Volkswirtschaft akut gefährdet wegen mangelhafter Kreditbeschaffung und zunehmender Firmenpleiten!

Also bekommen wir “versteckte Eurobonds” über die Inflation! Sarrazin weiter zu dem perfiden Plan:

Die Umverteilung setzt erst dann ein, wenn der Ankauf von Staatsanleihen dazu führt, dass sich das Geld entwertet, denn die Geldentwertung bewirkt die Umverteilung.

Man kann von Inflation immer erst dann sprechen, wenn die Geldmenge steigt. Im Augenblick steigt aber noch nicht die Geldmenge, sondern das Basisgeld der Notenbanken. Man kann sagen: Hier werden Inflationspotenziale geschaffen.

Doch spätestens wenn die chinesische Währung aufwertet, weil dort Leistungsbilanzüberschüsse abgebaut werden, ist der Punkt erreicht, wo die ständige Kostenbremse, die wir durch den preisniedrigen Import aus Fernost haben, entfällt.

Aha, deswegen reist Merkel so oft nach China!

Überhaupt… Merkel:

Angela Merkel fährt eine Doppelstrategie: Auf europäischer Ebene stärkt sie Draghi den Rücken und trägt eine Politik der verstärkten Einschaltung der Notenbank in die Euro-Rettung mit mit der Folge, dass die Notenbank aus ihrem ursprünglichen Auftrag herauswächst mit den bekannten Risiken. Auf der nationalen Ebene hat sie Jens Weidmann installiert, der immer tapfer das alte deutsche Ordnungsbild hochhält, also in der Manege Kunststücke vollführt, die ohne Auswirkung auf die Veranstaltung bleiben.

Der wahre Horror kommt aber mit Fortschreiten der demographischen Krise:

Zu Euro und Rente möchte ich drei Punkte ansprechen.

Erstens: Kapitaleinkommen entwerten sich und haben keine ordentliche Verzinsung.

Zweitens: Die Abgabentragfähigkeit der Bürger und die Leistungsfähigkeit des Staates werden beeinträchtigt durch Transfers und Bürgschaften für den Euro.

Und drittens: Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands wird wegen der Euro-Krise nicht werthaltig angelegt, sondern steht zur Vernichtung an, wenn irgendwann einmal die Target-Salden gestrichen werden.

Wir haben seit fast 50 Jahren fallende Geburtenraten. Jetzt beginnt die Relation zwischen Erwerbstätigen und Menschen im Rentenalter zu kippen. Gegenwärtig stehen einem Menschen im Rentenalter zwei im erwerbsfähigen Alter gegenüber. Ab dem Jahre 2035 wird ein Mensch im Erwerbsleben einen jenseits des Erwerbslebens zu finanzieren haben. Das ist schon per se eine ungeheure Anforderung an die Sozialsysteme. In den nächsten Jahrzehnten ist die Lastentragungsfähigkeit des Staates und seiner Bürger also ohnehin aufs Höchste gefordert. Zu dieser hohen Anforderung kommt nun die Perspektive steigender Lasten aus Transfers und fällig werdenden Bürgschaften für die Euro-Krisenstaaten. An sich kann man derartige Prozesse durch ein Ansparen von Kapital abmildern. Das bedeutet aber gesamtwirtschaftlich, dass eine Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse haben muss, die sie später auflöst. Nun werden aber unsere Leistungsbilanzüberschüsse im Augenblick alle verbraucht für eine vergebliche Euro-Rettung. 750 Milliarden Euro Target-II-Salden bedeuten nichts anderes, als dass wir für 750 Milliarden Euro Waren an das südliche und westliche Euro-Ausland geliefert haben, ohne dafür einen Gegenwert zu erhalten. All diese Beträge werden nun abgeschrieben, die Leistungsbilanzüberschüsse werden praktisch verbrannt auf dem Altar der Währungssolidarität und stehen nicht zur Verfügung, wenn uns später die Alterslast trifft.

Der deutsche Sozialstaat ist aber auch bei optimaler Politik extrem gefordert, weil sich die Relation zwischen den Hilfsbedürftigen und dem Rest der Bevölkerung kontinuierlich verschiebt. Jetzt dem Normalverdiener, der ein Haushaltseinkommen zwischen 40 000 und 70 000 Euro hat, zu erzählen, man könne die Abgabenbelastung so steuern, dass nur die oben zahlen müssen – das wäre ja eine Art Volksbetrug.

Zukunft?

Wir erziehen eine Generation von jungen Menschen in Deutschland, die, wenn sie Geld hat, auf Deutschland nicht mehr angewiesen ist. Aber der Rentner und der Sozialhilfeempfänger ist auf Deutschland angewiesen, der bleibt hier. Dann werden diejenigen, die jetzt eurobesoffen sind, zuallererst die Schließung der Grenzen und die Verhinderung von Kapitalflucht fordern.

Vergessen wird aber, dass die obersten zehn Prozent der Einkommensteuerzahler nach wie vor 50 Prozent zum Gesamtaufkommen beitragen, die unteren 50 Prozent weniger als fünf Prozent. Von zusätzlichen Vermögensabgaben halte ich daher gar nichts.

Es fehlt an Politikern, die ein ausreichend realistisches und hinreichend klares Bild von der deutschen Zukunft haben.

Fachkräfte™:

Jenseits des Euro ist das die völlige Vernachlässigung der Alterung der Gesellschaft. Die geburtenstärksten Jahrgänge um 1965 sind jetzt Mitte bis Ende 40, und wenn die mal abtreten, also in 15 bis 20 Jahren, sind die Nachrücker unter 20 zahlenmäßig nur noch halb so stark, intellektuell und leistungsmäßig noch weniger. Damit befasst sich niemand, sondern man pflegt verfehlte Einwanderungsillusionen. Dabei übersieht man, dass wir im Unterschied zu Kanada, den USA oder Australien nicht die Leistungsträger anziehen, sondern für diejenigen attraktiv sind, die von Transfereinkommen leben. An der internationalen Benchmark gemessen, haben wir in der Summe eine negative Auslese. Das zeigt sich schon an der Originalherkunft der Einwanderer, also vorwiegend aus der Türkei, Afrika oder Nahost, während die USA im wesentlichen Einwanderer aus Ostasien haben. Die stehen in der Bildungsleistung, bei den Schul- und Hochschulabschlüssen letztlich sogar weit über der weißen Bevölkerung. Deutschland hat nur wenige davon, etwa Vietnamesen, die im Westen als Boatpeople und im Osten als Gastarbeiter zu uns kamen. Aber auch da zeigt sich, dass die überdurchschnittlich erfolgreich sind, vielleicht mit Ausnahme des Parteivorsitzenden der FDP.

Eine einzige Chance haben wir noch – im September 2013. Das geht aber nur, wenn konsequent euro-kritische Parteien gewählt werden und diese zuvor ein BÜNDNIS geschlossen haben, um auf Anhieb in den Bundestag einziehen zu können! Wenn Die Freiheit weiterhin ein Wahlbündnis mit der Pro Bewegung ablehnt, war es das… Denn beide Parteien einzeln gesehen werden es bis dahin nicht schaffen, sich bundesweit zu etablieren. Wer jetzt nicht auf einen Einzug in den Bundestag setzt, meint es nicht wirklich ernst mit einer neuen Politik! Ehrlich gesagt halten wir es angesichts der Lage für absolut naiv, DF wählen zu wollen, solange diese nicht das notwendige Verantwortungsbewußtsein zeigen. In den Deutschen Bundestag kann nur einziehen, wer im bevölkerungsreichsten Bundesland genug Stimmen sammelt – und genau da kennt kaum jemand DF!

Wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären... (Umfrage-Start: 1 Jahr vor der Bundestagswahl)

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"Europa braucht den Euro nicht" - Hat Sarrazin recht?

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4 Kommentare

  1. “”22. November 2012, 09:30
    Brüssel sagt Nein zum christlichen Symbol auf Euromünze

    CSU-Europaabgeordneter Martin Kastler: “Ein neues Beispiel antichristlicher Schikane aus Brüssel. Es geht schlicht darum, christliche Symbolik im öffentlichen Raum zurück zu drängen”…””
    http://kath.net/detail.php?id=38990

    • 1.) Europa ist ohne Christentum nicht denkbar. Als man die blaue Europaflagge kreierte dachte man usrsprünglich an Europas Patronin, die Muttergottes im blauen Schutzmantel mit 12 Sternen bekrönt… (Dies las ich bei Wikipedia, s.u. und evtl. auch in dem sehr guten(!) Büchlein – das einzige Gute – von Alan Posener: “Maria”, rororo, 8.50 Eur – bitte unbedingt kaufen und lesen!)

      2.) Will man anscheinend Moslems und Atheisten Euromünzen mit christlichen Heiligen, als zufälliges Wechselgeld beim Einkaufen, nicht zumuten!

      3.) Wann erscheint eine Christenschlächter-Moschee(Sultan Mehmed II. Fatih) auf einem Euro?

      4.)DIE EUROPA-FLAGGE

      Übrigens redete der TÜRK bei der Europaflagge mit:

      “”Die Flagge der Paneuropäischen Bewegung des Grafen Coudenhove-Kalergi, die eine goldene Sonne mit rotem Kreuz auf blauem Grund zeigt. Sie wurde von den meisten Mitgliedern favorisiert, konnte jedoch gegen den WIDERSTAND der TÜRKEI, die jeden Entwurf mit einem Kreuz ablehnte, nicht durchgesetzt werden…

      Gelegentlich wird die Flagge vor einem christlich-biblischen Hintergrund gedeutet. So soll abweichend von der offiziellen Begründung, die allgemein auf die Zwölf als Symbol der Vollkommenheit und Vollständigkeit und das Blau als Farbe des Himmels verweist, eine bestimmte christliche Symbolik Pate gestanden haben. Arsène Heitz, einer der möglichen Gestalter der Flagge (s. o.), erklärte 2004 in einem Interview in der Zeitschrift „Lourdes“, er habe sich von der Offenbarung des Johannes inspirieren lassen, in der eine Krone von zwölf Sternen beschrieben wird.[7]

      Die im Interview angesprochene Stelle der Bibel lautet:

      „Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.“

      – Offenbarung des Johannes 12,1

      Da zudem der 8. Dezember, an dem der Ministerrat die Flagge beschlossen hat, der Festtag der Unbefleckten Empfängnis Marias ist, die Farbe blau traditionell als Farbe der Gottesmutter gilt und das in der oben zitierten Bibelstelle genannte apokalyptische Weib vielfach mit Maria gleichgesetzt wird (vgl. Mondsichelmadonna), berufen sich manche katholische Kreise auf diesen Symbolgehalt der Flagge.[8]…””
      http://de.wikipedia.org/wiki/Europaflagge#Inoffizielle_Interpretationen
      Ist das nicht zum Weinen schön???

  2. Ob DF und PRO zusammengehen sollten, darüber gibt es wohl unterschiedliche Meinungen. Wenn 45 % der Wähler nicht bereit sind, die Etablierten zu wählen, dann hat das einen Grund. Solange die Medien DF verschweigen, wird der Bekanntheitsgrad nur langsam zunehmen. Wenn aber Michael Stürzenberger in München erfolgreich ein Bürgerbegehren starten kann, dann wird sich Einiges ändern. Und das kann dann auch sehr schnell gehen.

    DF und PRO mögen ähnliche Ziele verfolgen, sprechen aber ein unterschiedliches Publikum an.

    Wichtig ist, DF als Kraft der bürgerlichen Mitte tatkräftig zu unterstützen! Warum werdet Ihr nicht Mitglied? Wir müssen VIELE sein, je mehr, je besser. Man kann doch nicht den Kampf in diesem unerklärten Krieg einigen Wenigen überlassen und dann noch meckern!

    Es geht um die ZUKUNFT unserer KINDER! Lasst uns gemeinsam mit demokratischen Mitteln versuchen, das Ruder denen aus der Hand zu reißen, die uns jetzt in die Armut führen.

    • Warum ich nicht Mitglied bei DF bin, kann ich gerne mal erklären, da ich schon mal bei einer Mitgliederversammlung war. Da waren lauter linke Jünglinge, die sich über Christen lustig machten. Später, als ich was zum (dann gar nicht stattgefundenen !) Wahlkampf wissen wollte, hatte die Zentrale in Berlin noch nicht mal die Telefonnummer vom Landesvorsitzenden. Und der Landesverband hatte keine Webseite, weil sie da einen Dilettanten drangesetzt hatten. Der Typ. der sich an meinem Ort als Vorsitzender ausgegeben hatte, wollte schon 2 Wochen später nichts mehr davon wissen. Gesamteindruck: nicht wählbar. Sie standen dann auch gar nicht auf dem Wahlschein. So wie ich das sehe, ist DF auf Mitarbeit von Pro angewiesen und nicht umgekehrt.

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