Die Evangelen schnallen noch immer nichts

DialügDie evangelische Akademie im Rheinland hat eine dieser irre wichtigen interreligiösen Dialogveranstaltungen abgehalten, um über den friedlichen – ja pazifistischen (!) – Islam zu referieren. Es ist schon erstaunlich, was sich die Protestanten in Sachen Ökumene ins Zeug legen können, wenn es um den Islam geht. Jedenfalls ist die Sache aber dumm gelaufen, weil sie genau das Gegenteil bewiesen haben.

 

Zunächst einmal ging es in dieser Veranstaltung darum, krampfhaft nach “pazifistischen” Moslems zu suchen. Dazu musste man ins letzte Jahrhundert zurückgehen und wurde bei einem Kumpel des Hindu Mahatma Ghandi fündig: und siehe – es gab tatsächlich einen gewaltlosen afghanischen Moslem! Er hieß Abdul Ghaffar Khan (auf dem vergrößerbaren Foto links neben Ghandi). Interessant ist nebenbei, dass die evangelische (!) Akademie schreibt:

Gewaltlosigkeit im Denken und Handeln wird gemeinhin dem Buddhismus und dem Hinduismus zugeordnet.

Dass den Evangelen beim Thema Gewaltlosigkeit die Witwen-mordenden Hindus und die Dämonen-beschwörenden Buddhisten einfallen, aber nicht ihr völlig sündenloser Religionsbegründer Jesus, zeugt von fortgeschrittener Selbstaufgabe.

Interreligiöser Dialog - Gewaltlosigkeit im Islam

Die Ghandi-Aufnahme oben stammt natürlich aus der Zeit VOR der blutigen  islamischen Separation Pakistans. Als es darum ging, die britischen Kolonialherren loszuwerden, da dackelten die Moslems pazifistisch hinter Ghandi her. Als die Engländer weg waren, war dann Schluss mit Pazifismus. Es gab eine regelrechte Völkerwanderung und Massen an Toten als die Moslems unbedingt ihren islamisch reinen Staat “Islamische Republik Pakistan” haben wollten. Pazifismus – das sind Momentaufnahmen im Islam.

Muhammad MurtazaAlso musste man diese wichtige Tagung abhalten, damit der Westen von diesen Momentaufnahmen erfährt und sie würdigt und in Radiosendern verbreitet. Ein anderer pazifistischer Moslemguru wurde von einem Mitarbeiter der interkulturellen, interreligiösen Stiftung “Weltethos” vorgestellt, deren Präsident der katholische Theologe Hans Küng ist. Sein Mitarbeiter Muhammad Murtaza (Foto links) referierte über einen “pazifistischen Moslem” namens Jawdat Said, geboren 1931, Syrer.

Beim Deutschlandfunk (hier Audio) erfährt man Genaueres über den sagenumwobenen Jawdat Said und seinen Pazifismus:

Deutschlandfunksprecher: Natürlich hat man Jawdat Said gefragt, wie seine Interpretation eines islamischen Gewaltverzichts mit anderen martialischen Sätzen im Koran zusammenpasse. Said erklärt, die Aussagen im Koran seien deshalb widersprüchlich, weil sie aus zwei verschiedenen Phasen der Religionsgründung stammen, nämlich vor und nach Mohammeds Flucht von Mekka nach Medina.

Muhammed Murtaza: “In Mekka – das zeigen auch alle historischen Zeugnisse – war den Muslimen jegliche Form von Gewalt untersagt, und er sagt eben, daraus lernt man, dass eine muslimische Minderheit in einer nichtmuslimischen Gesellschaft niemals Gewalt anwenden darf, um ihre Ziele durchzusetzen. Durch die Auswanderung nach Medina in ein mit dem Willen der Bevölkerung gebildeten Stadtstaat ändert sich die Situation, denn dieser Stadtstaat wird von außen angegriffen, mit dem Ziel die Bevölkerung zum alten heidnischen Glauben zurückzubringen, und da ist die Verteidigung erlaubt.” Said schaut also nicht nur auf die religiösen Texte, sondern auch auf die Geschichte einer Religionsgemeinschaft, um ihr Verhältnis zu Macht und Gewalt zu erklären.

Danke für die Aufklärung über den islamischen Pazifismus, Herr Murtaza! murtaza@weltethos.org

Die Moslems wandern also in eine Stadt ein, bilden da nach Erreichen der Mehrheit ihren Staat und schon sieht die Sache anders aus. Und wehe da missioniert noch irgendwo ein Christ oder versteckt sich noch irgendein Jude hinter einem Stein…

Das erinnert uns stark an den Super-Pazifisten Hassan Dabbagh! Siehe ab Minute 11:00

Sobald die Moslems in der Mehrheit sind, brauchen sie sich an die Minderheiten-Regel aus Mekka nicht mehr zu halten. Dann gelten die Gesetze von Medina mit der Unterwerfung der “Ungläubigen”. Die Protestanten bräuchten nur mal die ägyptischen Ureinwohner zu befragen, wie das ist, wenn sich die Mehrheiten im eigenen Land ändern. So viel zum sagenumwobenen islamischen Pazifsmus…

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Schafft sich die evangelische Kirche selbst ab?

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Gehört der Islam zu Deutschland?

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6 Kommentare

  1. Na dann schauen Sie mal was in Münster von der Katholischen Kirche zum Islam kommt.

    Zum bundesweit einmaligen internationalen Projekt „Theologie Interreligiös“ sind am Wochenende in Münster muslimische und christliche Theologen aus dem In- und Ausland zusammengekommen. „Impulse zur Erneuerung und Wiederbelebung des Islams werden künftig von Europa ausgehen“

    Der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, erinnerte in seinem Grußwort an das Zweite Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren ebenfalls das Verbindende von Islam und Christentum gesucht habe. Diese Haltung folge aus der Einsicht, „dass es uns jeweils um den einen, denselben und einzigen Gott geht. Diese Einsicht trägt uns auch heute noch und fordert uns heraus, sie ins Bewusstsein zu heben, und allen Juden, Christen und Muslimen zugänglich zu machen.“

    Den ganzen Artikel gibt es unter :
    http://www.uni-muenster.de/ZIT/Veranstaltungen/20121025.html

  2. Jeden Tag werden irgendwo in einem islamischen Staat unzählige Christen unterdrückt, gefoltert und sogar brutal ermordet …. und unsere Kirchen, egal ob evangelisch oder katholisch, interessieren sich dafür.
    Unsere Kirchen verraten uns schneller als wir noch “Amen” sagen können und wenn es in wenigen Jahrzehnten um die Macht im Lande geht und die Christen in Europa zunehmend mehr unter Druck geraten, werden unsere Kirchen den Muslimen noch den Rücken stärken und von uns Toleranz fordern.

  3. Der kath. Bischof von Münster hat einen Knall!

    Ja, ich bin römisch-katholisch und also weiß ich, daß die islamischen Staaten damals die Kath. Kirche erpreßten, die Erzkonservativen Katholen, die Protestanten und die Medien nervten den Vatikan…
    Letztendlich im Wahn, modern sein und es allen recht machen zu wollen, knickte der Vatikan kriecherisch ein:

    NOSTRA AETATE
    …Anfang Juni 1962 legte das Einheitssekretariat der Zentralkommission des Konzils seinen Entwurf vor. Am 12. Juni 1962 gab der Jüdische Weltkongress (WJC) bekannt, er wolle Chaim Wardi, einen Beamten im israelischen Ministerium für religiöse Angelegenheiten, zur Beobachtung des Konzils nach Rom senden. Dies wurde vielfach als Versuch der Einflussnahme gewertet und verstärkte die arabisch-islamischen Proteste. Teilweise wurde eine geheime Zusammenarbeit zwischen Vatikan und WJC vermutet…

    Danach verstärkten die Gegner ihre Bemühungen, die Erklärung scheitern zu lassen. Kampagnen in arabischen Medien drohten den Christen ihrer Staaten mit Repressalien; der jordanische Premierminister etwa erklärte am 25. November 1964, er werde alle Unterzeichner der Judenerklärung auf eine „schwarze Liste“ setzen…

    Im Frühjahr 1965 sandte der Papst zwei Vertreter des Konzils, Johannes Willebrands und Pierre Duprey, in den Nahen Osten, um die Lage der dortigen Christen zu prüfen. Nachdem diese von zahlreichen Drohungen und Übergriffen gegen christliche Minderheiten in arabischen Staaten berichteten, erwog das Einheitssekretariat nochmals, die Erklärung von der Tagesordnung abzusetzen, also nicht mehr vom Konzil beschließen zu lassen. Doch nun sprachen sich auch bis dahin zurückhaltende Konzilsteilnehmer für die Beschlussfassung aus…

    Evangelen: ersst krankfeiern, dann meckern:
    Schuldbekenntnis gegenüber den Juden weit nötiger als gegenüber anderen Christen (7.). Auch im Islamteil (3,2) fehle eine Erinnerung an die „fatale Rolle der Kirche in den sogenannten Kreuzzügen“ (8.).[8]

    Dass Nostra Aetate keine besondere Verantwortung der mittelalterlichen Kirche und Päpste etwa für die Kreuzzüge, bei denen Christen Massenmorde an Muslimen und Juden verübten, benannte, haben auch andere Historiker und Theologen kritisiert.[9] …”"
    Das ganze Hickhack hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nostra_Aetate#.E2.80.9EDie_muslimische_Religion.E2.80.9C

  4. Osnabrück (kath.net/KNA) Die FDP wirft der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor, sich von den Grünen instrumentalisieren zu lassen. In einem Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch) sagte der Sprecher der Christen in der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Meinhardt: «Die EKD ist auf dem grünen Auge ziemlich blind.» …
    http://kath.net/detail.php?id=38995

  5. Würden sich die Landeskirchen tatsächlich nach biblischen Vorgaben richten, würden sie sich anders verhalten.

    Ich weiß, das z. B. Bibel-Baptisten- und Mennoniten-Gemeinden die Ökumene ablehnen und über die Welteroberungsambitionen des Islam informiert sind. Diese Gemeinden in freier Trägerschaft haben aber k(aum)eine Stimme in der Öffentlichkeit. Erfreulich ist, das im Gegensatz zu den Landeskirchen, die rückläufige Besucherzahlen aufweisen, die Freien wachsen.

    Christ wird man nicht dadurch, dass man sich ein Kreuz umhängt! Suchende Seelen merken, wenn geheuchelt wird und wenden sich dahin, wo noch Salz in der Suppe ist.

    Das ist, was den Appeasern droht:

    Offenbarung 3,16: Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

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