
Das Wallstreet-Journal berichtet über ein Euro-Kasperle-Theater in Frankfurt: Unter dem Titel: „Euro-Rettung – ist das Glas halb voll oder halb leer?” gab es auf dem diesjährigen Frankfurter Herbsttreffen der Banker ein Podium von Ökonomen, das zu einer Generalabrechnung mit dem europäischen Wirtschaftsmodell und der europäischen Krisenpolitik wurde. Dort war auch eine wirtschaftspolitische Kasperlefigur von der UNO zugegen und verteilte tolle Ratschläge an die Exportnation Deutschland!
Heiner Flassbeck, der Chefvolkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung UNCTAD [siehe Foto], geht noch einen Schritt weiter als Bofinger, dessen Nachfrageorientierung er teilt. Seiner Meinung nach sollte Deutschland von den anderen Ländern nicht nur keine Einsparungen und niedrigere Lohnstückkosten fordern – es sollte seine eigenen Lohnstückkosten steigen lassen. Denn das, so sagt er, würde die sich relative Wettbewerbsfähigkeit der südeuropäischen Länder ebenfalls verbessern.
Dass dabei die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands leiden würde, hält Flassbeck sogar für wünschenswert. „Deutschland ist das einzige Land, dass bei der Gruppe der G-20 wegen seines Leistungsbilanzüberschusses immer noch massiv in der Kritik steht”, sagte er. Flassbeck, der Ende der 1990er Jahre Staatssekretär des später zurückgetretenen Bundesfinanzministers Oskar Lafontaine war, hält die Kritik an Deutschlands Kampf um niedrigere Lohnstückkosten für berechtigt.
„Deutschland hat nach der Euro-Einführung eine Politik gemacht, die seine Partner einfach nicht erwarten konnten. Wenn man ein gemeinsames Inflationsziel von 2 Prozent hat, dann sind 6 Prozent Lohnstückkostensteigerung [in einem Jahrzehnt] einfach zu wenig”, sagte er. Flassbeck fordert von Deutschland mehr Investitionen und mehr Konsum. „Wir sollten nicht darauf hoffen, dass wieder jemand anderes seine Verschuldung erhöht – dieses Mal vielleicht der Mond, die Venus oder der Mars.”
Unsere Verschuldung liegt bereits bei überirdischen 80 Prozent des BIP! Wir sollen jetzt also die Lohnstückkosten erhöhen und die Exportleistung senken, damit sich die Schulden weiter erhöhen und die Europartner so weiter wurschteln können wie bisher… Dass wir dann weniger exportieren und die ganzen Scherze nicht mehr finanzieren können, ist aus Flassbecks Sicht wahrscheinlich das geringste Problem, weil seiner Ansicht nach nur Schulden die Menschheit weiter bringen. Herr, lass Hirn regnen!

Der Typ kam übrigens direkt von der Uni in den Sachverständigenrat und danach ins Wirtschaftsministerium – kein Wunder, dass es mit Deutschland bergab geht… Beim linkslastigen DIW war er selbstverständlich auch!









Problemlösung?
Alle Tätigkeiten im Niederiglohnsektor nach Südeuropa
auslagern.
Eingesparte “Gastarbeiter” nach Hause transferieren.
Schengen abschaffen.
Euro ernsthaft in Frage stellen.
EU nur noch als Interessenvertretung der einzelnen
Staaten. Wir wollen ein Europa der Vaterländer und
keine EU – Diktatur in Form von Barroso-Kommunismus.
VISA – Pflicht für alle Nicht EU – Staaten.
Löhne hoch.
Steuern runter.
Kindergeld muss neu geregelt werden. Nie mehr darf
Kindergeld zu einem Familieneinkommen werden.
In einer Familie ( ? ) mit keinem Kind, darf nur noch
einer arbeiten.
Keine Entwicklungshilfe mehr an Länder wie China,
Türkei und Indien.
Kinderlosigkeit ( gewollte ) muss steuerlich geächtet
werden.
Wir müssen die Denkfabrik Europas werden.
Unsere Produkte werden am Weltmarkt gebraucht.
Wir können stolz auf unser Deutschlandsein. Auch
wenn dies einige evangelische Pfarrer anders sehen.
Wenn der Euro endlich weg ist, kommt das einer gigantischen Lohnerhöhung gleich, weil dann unsere Kaufkraft wieder auf Normalniveau steigt. Dann kann man das Hartz IV für die Asylanten erst mal auf 50 Mark Taschengeld drosseln.
Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, eine CD:
Er ist der einzige Mandolinist, der je für einen Grammy nominiert wurde. Vor zwei Jahren zog Avi Avital nach Berlin. Jüngst ist sein Debütalbum erschienen, auf dem er Werke von Johann Sebastian Bach für die Mandoline bearbeitet hat.
http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_27_09/avi_avital.html
Hier auch mit Video…
kaufen kaufen kaufen genießen genießen genießen…
Die Heiligen auf der Euromünze ohne(!) Heiligenschein:
http://www.zwei-euro.com/uploads/pics/slowakei_gedenkmuenze_2013_800x600.jpg
Während die Heilige Elisabeth von Thüringen auf Die 10-Euro-Sondermünze mit Glorienschein durfte, denn die bekommt garantiert kein Moslem oder Atheist eben mal so, beim Einkaufen, als Wechselgeld in die Hand gedrückt, gell!
http://www.muenzblog.de/bilder/deutschland-10-euro-elisabeth-2007.jpg
Wenn die Politik nicht Vertragsbrüchig geworden wäre und sich an die vereinbarten Regeln und Gesetze halten würde sässen wir jetzt nicht auf diesem Scherbenhaufen! Der größte Fehler war Griechenland und andere unproduktive Staaten zu deren eigenem Schaden mit hineinzunehmen. Schröder, Fischer, Eichel, Trittin, Steinbrück, Steinmeier und wie sie alle heissen haben uns schon von Anfang an ein Kukuksei ins Nest gelegt wieder besseren Wissens! Dann wäre der EURO garnicht so schlecht