In dubio pro reo: Freispruch für zwei Afghanen

richter_hammer3Zwei aus Afghanistan stammende Asylbewerber, im Alter von 31 und 25 Jahren, sollen im Asylbewerberheim in der Steinstraße in Konstanz einen 27-jährigen Pakistaner nach einer Auseinandersetzung aus dem Fenster geworfen haben. Das Landgericht verhandelte drei Tage lang, um in einer umfangreichen Beweisaufnahme aufzuklären, wie es zu dem Sturz des Pakistaners gekommen ist. Der Zeuge revidierte jedoch seine Aussage und erklärte, dass es sich um ein Missverständnis bei der Übersetzung handelte. Das Gericht musste die beiden nun, gemäß der Unschuldsvermutung, vom Tatvorwurf des versuchten Totschlags freisprechen.

Südkurier:

Landgericht spricht zwei Angeklagte vom Vorwurf des versuchten Totschlags frei

Im Juni fiel ein 27-jähriger Bewohner des Asylbewerberheims in der Steinstraße aus dem Fenster. Ein wegen versuchten Totschlags angeklagter Mitbewohner stand im Verdacht, ihn hinausgeworfen zu haben. Seine Täterschaft konnte vor Gericht jetzt aber nicht zweifelsfrei bewiesen werden. Es kam zu einem Freispruch.

„Sie können jetzt nach Hause gehen“, sagte der Vorsitzende Richter am Ende des vierten Prozesstages zu dem 31-jährigen Afghanen. Er hat ein halbes Jahr Untersuchungshaft hinter sich. Sollte der Freispruch rechtskräftig werden, wird er für diesen Freiheitsentzug vom Staat entschädigt. Ein wegen Körperverletzung angeklagter 25-jähriger Landsmann wurde ebenfalls freigesprochen. Beide waren im Juni in eine Auseinandersetzung in dem Asylbewerberheim verwickelt, in deren Verlauf ein 27-jähriger Pakistaner aus rund sieben Meter Höhe aus dem Fenster stürzte. Ein nicht vollständig entfaltetes Sonnensegel hatte den Sturz abgebremst, trotzdem erlitt der 27-Jährige unter anderem einen Steißbeinbruch und mehrere Rippenbrüche.

Vor Gericht behaupteten die beiden Angeklagten, der Pakistaner sei aus Angst vor der Polizei selbst aus dem Fenster geklettert. Er habe wohl gedacht, dass er vom Sonnensegel aus sicher auf dem Boden landen könnte. Zuvor hätten sie ihn wegen tätlicher Angriffe in ihrem Zimmer eingesperrt, um ihn der Polizei übergeben zu können.

Bei der polizeilichen Vernehmung hatte ein angeblicher Augenzeuge berichtet, der Angeklagte habe den Mann nach einer körperlichen Auseinandersetzung aus dem Fenster geworfen. Vor Gericht widerrief dieser Zeuge seine Aussage. Womöglich war es zu einem Missverständnis gekommen, weil damals keine qualifizierten Dolmetscher für die afghanische Schriftsprache Dari und die pakistanische Mischsprache Urdu zur Verfügung standen.

Im Prozess wurde von zwei muttersprachlichen Dolmetschern aus dem Raum Freiburg und Stuttgart übersetzt. Doch auch nach der Befragung von 14 Zeugen blieb der genaue Hergang des Fenstersturzes für das Gericht vage. Objektive Beweise wie DNA-Spuren an einem angeblich von dem 31-Jährigen eingesetzten Stock oder Faserspuren von der Kleidung der Kontrahenten hätten nicht zur Verfügung gestanden. „Alles in allem hatten wir unüberwindliche Zweifel an der Schuld der Angeklagten“, erklärte der Vorsitzende Richter. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft hielt den angeklagten Sachverhalt trotz einiger Widersprüche für erwiesen und forderte sechs Jahre und drei Monate Haft. Für den jüngeren Angeklagten beantragte sie eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ja…nee…ist schon klar…der Augenzeuge führt das auf ein Missverständnis zurück! Wer weiß, was die ihm angedroht haben, wenn er bei seiner Aussage bleibt?

Äh…wie war das nochmal:

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4 Kommentare

  1. OT
    Ja-ja, die kinderlieben Moslems!!!

    “”Weihnachtsfest für Waisenkinder und Das Kinderhospital in Bethlehem 22. Dezember 2012

    Das Waisenhaus La Crèche in Bethlehem ist das einzige Haus für Findelkinder im West-Jordanland.

    Die christliche Einrichtung ist eine Insel der Nächsten-liebe in einer Gesellschaft mit starren Regeln. Der Moment, als in Suha (Name geändert) neues Leben heranwächst, wird zur Gefahr für ihr eigenes Leben. Die 18-jährige Palästinenserin ist von einem Familienmitglied vergewaltigt worden, niemand darf von der Schwangerschaft erfahren, sie würde damit die Familie entehren. Suhas Eltern bringen sie deshalb nach Bethlehem, wo sie Anfang Dezember ein Mädchen zur Welt bringt. Sie gibt ihm keinen Namen und wird es nach der Geburt nicht wieder sehen. Das kleine Mädchen ist das elfte Kind, das hier 2012 geboren wurde: in der “Crèche”, der Krippe Bethlehem, einem Waisenhaus für palästinensische Kinder. Geschichten wie die von Suha passieren oft im West-Jordanland. Doch nicht immer ist Vergewaltigung der Grund dafür, dass die Mädchen schwanger werden. Auch die mangelnde Sexualaufklärung ist ein Problem. Viele junge Menschen hier wissen über Verhütung nicht ausreichend bescheid. Aber immerhin das wissen alle: Jungfräulich hat hier in Bethlehem nur eine Frau ein Kind zur Welt gebracht.

    Ehrenmorde immer häufiger

    Und weil Sex außerhalb der Ehe in der konservativen muslimischen Gesellschaft tabu ist, wird er für die jungen Frauen zur Lebensgefahr. Immer häufiger passieren im West-Jordanland Ehrenmorde, weil Mütter, Väter, Brüder oder Onkel die Ehre der Familie durch das vermeintlich unmoralische Verhalten der Mädchen beschmutzt sehen. Allein in den letzten zwei Jahren wurden hier 25 Mädchen ermordet. Um die ungewollten Kinder kümmern sich in der Krippe seit über 100 Jahren die Töchter der Barmherzigkeit von Saint-Vincent de Paul. 1885 kamen sie auf Anfrage des Bischofs von Bethlehem in die kleine Stadt im West-Jordanland und eröffneten ein Krankenhaus. Bald aber lagen auch Kinder vor der Tür, ausgesetzt von ihren Familien…””
    http://koptisch.wordpress.com/2012/12/22/weihnachtsfest-fur-waisenkinder-und-das-kinderhospital-in-bethlehem/

  2. Worin besteht der Unterschied zwischen dem Eifelturm und

    der Staatsanwaltschaft Konstanz?

    Die Erklärung ist schlicht und einfach: Bei dem Eifelturm in

    Paris sind die dicken Nieten unten. Bei der … Tralalalalalla

    Im Ernst. Der bekommt noch Haftentschädigung. Wenn der

    dies nach Affenstall meldet, bekommen wir bald noch mehr

    Besuch.

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