Unterschied Islamkritik / Islamophobie

Inhalt

  1. Islamkritik als Teil der Religionskritik und Meinungsfreiheit
  2. Feindliche Ablehnung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit
  3. Die Zuwanderungskritik

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1. Islamkritik als Teil der Religionskritik und Meinungsfreiheit

Islamkritik ist eine Unterkategorie der Religionskritik. Diese wiederum ist eine Unterkategorie der vom Grundgesetz garantierten Meinungsfreiheit.

Definition “Islamkritik” (siehe Definition Wikipedia):

Kritik am Islam auf politischer, ethischer, philosophischer, wissenschaftlicher oder theologischer Grundlage gibt es seit der Gründungszeit des Islam. Sie stellt eine Religionskritik dar und wird an Grundlagen, an kulturellen Traditionen und an sozialen Normen des Islam geübt. Mit Islamophobie, der feindseligen, irrationalen Ablehnung des Islam, ist Islamkritik nicht gleichzusetzen.

Islamkritik gibt es seit den ersten Entwicklungsstufen des Islam.

Davon unterschieden wird die:

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2. Feindliche Ablehnung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit

Bekanntestes Beispiel in der Geschichte ist der Antisemitismus, der sich gegen Menschen jüdischer Abstammung richtet (Judentum = Religionszugehörigkeit und Volkszugehörigkeit in einem). Eine zweites aus Geschichte und Gegenwart bekanntes Beispiel ist die Christenverfolgung.

Seit geraumer Zeit reklamieren auch islamische Organisationen, es gebe eine Verfolgung ihrer Mitglieder. Der hierfür kursierende Begriff ist die:

“Islamophobie”  = feindselige Ablehnung von Islam / Moslems (Definition laut Wikipedia). Der Begriff wurde von den Regierungen des Iran und der Türkei in Umlauf gebracht und von deutschen Islamverbänden, Medien und Politikern aufgegriffen.

Unabhängig von Fragen der Religion gibt es eine weitere Form der Kritik, die in der laufenden Diskussion eine Rolle spielt:

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3. Die Zuwanderungskritik

Die “Zuwanderungskritik” befasst sich mit Fragen der Demographie und der mehr oder weniger unkontrollierten Zuwanderung und deren volkswirtschaftlichen Auswirkungen.

Zuwanderungskritik und Religionskritik können sich, wie die bisherige Debatte gezeigt hat, überschneiden. Nämlich dann, wenn für Anpassungsschwierigkeiten von Zuwanderern überwiegend religiöse Gründe in Frage kommen. Bekannte Vertreter dieser kombinierten Sichtweise sind Thilo Sarrazin und Udo Ulfkotte.

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