Islamkritik im Kreuzfeuer

Es gibt Kritik am Islam und es gibt Kritik an der Islamkritik. Nachfolgend eine Liste der erschienen deutschsprachigen Artikel, die die Islamkritik zum Thema haben. Dazu jeweils ein kurzen Zitat, der Inhalt / Tendenz des Artikels aufzeigt.

Die Liste wird weiter ergänzt und erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Links können im Kommentarbereich gepostet werden und werden dann eingearbeitet.

Definition “Islamkritik” = eine Unterkategorie der Religionskritik (Details siehe Artikel Wikipedia)

Definition “Islamophobie” (Wikipedia) = feindselige Ablehnung von Islam / Moslems (Details siehe Artikel Wikipedia)

Inhalt

2006    2007    2008    2009    2010    2011

2006

Islamkritik: Merkel stellt sich vor den Papst   Focus 15.09.2006

Die moslemische Welt fordert eine Entschuldigung des Oberhaupts der römisch-katholischen Christen. Von der Türkei über Ägypten, den Iran und Pakistan bis Indonesien meldeten sich am Freitag politische und religiöse Vertreter zu Wort. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland erklärte, angesichts der blutigen Kirchengeschichte solle die Kirche nicht mit dem Zeigefinger auf die Muslime zeigen.

Selbstmord Europas Welt 09.02.2006

Es gibt viele Brandherde auf der Welt, aber generell läßt sich auf eine Konfliktpartei stets verläßlich schließen: Moslems gegen Juden in “Palästina”, Moslems gegen Hindus in Kaschmir, Moslems gegen Christen in Afrika, Moslems gegen Buddhisten in Thailand, Moslems gegen Russen im Kaukasus, Moslems gegen Touristen auf Bali. Wie die Umweltschützer denken diese Kerle global, aber agieren lokal. Sie wissen, daß sie auf dem Schlachtfeld niemals gewinnen können, aber sie rechnen sich eine Chance aus, die Sache so lange hinzuziehen, bis die westliche Zivilisation an sich selbst zugrunde geht.

Der Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, sagte am Sonntagabend in der ARD: „Die Grundlage unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft kennt eigentlich nicht solche Pauschalurteile und solche Verallgemeinerungen. Ich habe in der Tat den Eindruck, dass einige in der CDU/CSU einen Schritt vor machen und zwei zurück.“ Pofalla hatte in einem Zeitungsbeitrag geschrieben, das Problem religiös motivierter Gewalt sei heute fast ausschließlich ein Problem des Islam.

2007

2008

Islamkritik: Wer zahlt für den Schutz von Hirsi Ali?  FOCUS 14.02.2008

Die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali kann ihre Leibwächter nicht mehr bezahlen. Die EU soll jetzt für ihre Sicherheit einen Fonds einrichten, fordern mehrere Europa-Abgeordnete. Prominente Unterstützung bekommen sie von Frankreichs Präsident Sarkozy.

2009

2010

»Ich kann nicht anders«: Staatsaffäre Sarrazin FOCUS 06.09.2010

Das Staatsoberhaupt hat sich bis an die Grenzen seines Amtes in die Tagespolitik eingemischt. Er hat sich eingereiht in die Phalanx der politischen Elite, die fast geschlossen drängt, Sarrazin wegen seiner verstörenden Wortmeldungen aus dem Amt zu entlassen und aus seiner Partei, der SPD, auszuschließen. Das politisch korrekte Berlin ist eng beieinander – und Meilen entfernt von dem, was viele Leute denken.

Der niederländische Islamgegner Geert Wilders hat in Berlin gesprochen und Kanzlerin Merkel angegriffen. Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger und Verteidigungsminister Guttenberg springen der Regierungschefin bei und warnen eindringlich vor Wilders.
Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel dieses Lob gerne hört? Wie der holländischen Islamgegner Geert Wilders sagt, haben sie und die Christdemokraten „die Führung auf dem Gebiet der Islamkritik“ übernommen. In einer Rede vor dem Parlament in Den Haag äußerte sich Wilders allgemein positiv über Merkel sowie den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer bezüglich der Problemen bei der Integration von Zuwanderern. „Frau Merkel, Sie haben Recht“, betonte der Islamgegner der Partei für die Freiheit (PVV).

Angela Merkel: Kanzlerin will kein Lob von Wilders  FOCUS 27.10.2010

Zwar äußerte sich Angela Merkel nicht selbst zu den lobenden Worten Wilders, doch Regierungssprecher Steffen Seibert sagte: „Man wird die Kanzlerin nicht als Islamkritikerin interpretieren können, weil sie natürlich vor einer wichtigen Weltreligion Respekt hat.“ Seibert betonte weiter, dass die Kanzlerin ihre Überzeugungen unabhängig davon äußere, wer ihr im In- und Ausland beipflichte oder wideerspreche. „Mit Sicherheit“ aber mache sie keine Äußerungen, „um genau aus dieser Ecke Beifall zu bekommen.“ Eine klare Absage an Wilders, der Merkel zuvor eine Führungsrolle auf dem Gebiet der Islamkritik attestiert hatte.

In Deutschland hätten die Christdemokraten jetzt „die Führung auf dem Gebiet der Islamkritik“ übernommen, erklärte Wilders vor dem Parlament in Den Haag. „Frau Merkel, Sie haben Recht“, fügte der Islamgegner in der am Mittwoch von seiner Partei für die Freiheit (PVV) veröffentlichten Rede hinzu. Die Kanzlerin, erwiderte Regierungssprecher Steffen Seibert, habe sich keineswegs „islamkritisch“ geäußert.

Necla Kelec: “Der Islam ist nicht angekommen” TURKISHPRESS 12.12.2010

Der Islam ist längst angekommen und hat sich in europäischen Gefilden adaptiert, da war sie noch nicht einmal in Planung, geschweigeden von Gott vorgesehen. Ein Islam hat sich etabliert das dem andalusischen Islam erneut nahekommt, sofern der Geisteszustand manch sogenannter Kritiker hinterfragt werden könnte

2011

Die Kritik an den Äußerungen von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zum Islam reißt nicht ab. Während dieser beteuerte, sich auf die Islamkonferenz Ende März und einen intensiven Dialog zu freuen, bleiben die muslimischen Verbände skeptisch. Vor allem die Grünen üben scharfe Kritik an Friedrichs Islam-Äußerungen.

Rechtsextremismus: Neonazis verhöhnen die norwegischen Attentat-Opfer‎ WELT 25.07.2011

Einige Rechtsextreme betrachten das Massaker mit einem “Lächeln im Mundwinkel”. Viele Rechtspopulisten und Islamkritiker verurteilen jedoch den Anschlage.

„Nicht verfassungswidrig“‎ Märkische Allgemeine 26.07.2011

Und weil die Islam-Kritiker nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden, weiß dieser auch nicht, wie groß und gewaltbereit dieses Spektrum ist. Der Geheimdienst lässt offen, ob er weiß, wer PI im Internet gegenwärtig überhaupt betreibt.

Islamkritik ist salonfähig geworden” – Medienpädagogin kritisiert Deutschlandfunk 27.07.2011

Verallgemeinerungen und Verunglimpfungen: Nicht nur Blogs und Foren im Internet, sondern auch viele gängige Medien kreieren bewusst Angstszenarien und Verschwörungstheorien gegen eine vermeintliche Islamisierung, sagt Medienpädagogin und Islamwissenschaftlerin Sabine Schiffer.

Medienpädagogin wirft Medien bewusste Inszenierung von ‎ Nachrichten-Magazin 27.07.2011

Die Medienpädagogin und Islamwissenschaftlerin Sabine Schiffer hat den Medien vorgeworfen, bewusst Angstszenarien und Verschwörungstheorien gegen eine vermeintliche Islamisierung zu kreieren. Zahlreiche Blogs und andere Internetseiten würden Berichterstattungen aus den letzten Jahren sammeln, wo Moslems irgendein Vergehen begangen haben, sagte Schiffer im Deutschlandfunk.

Nach Norwegen – Schuld nicht bei Islamkritikern suchen‎ International Business Times 27.07.2011

Niemand, der den Islam oder die Multikulti-Gesellschaft kritisiert, kann in irgend einer Weise für diesen Massenmord verantwortlich gemacht werden. Die geäußerte Islamkritik ist nach wie vor gültig. Der Islam ist auch weiterhin eine totalitäre Ideologie, welche den Menschen die Freiheit nimmt. Politische Korrektheit ist nach wie vor eine kulturelle Abscheulichkeit. Multikulti ist nach wie vor eine Lüge.

Schweizer im Fokus nach Lob des Mörders news.search.ch 27.07.2011

Eine Buchautorin aus der Gegend um Genf fürchtet in der “Rundschau”, dass nun Islamkritiker für den Anschlag verantwortlich gemacht würden. Stattdessen solle man ihnen besser zuhören. Sie wird in dem “Manifest” 70 Mal zitiert.

Oslo: Massenmörder zitiert «Schweizer Vorbilder» SF Tagesschau 27.07.2011

70 Mal zitiert der norwegische Massenmörder Anders Breivik in seinem Pamphlet die in der Nähe von Genf lebende Buch-Autorin Bat Ye’or. Die «Rundschau» traf die 78-Jährige, die seit 1971 verschiedene Bücher publizierte, welche den Niedergang des Christentums im Nahen Osten thematisieren und vor einer Islamisierung Europas warnen.

Der Massenmörder von Norwegen steht nicht für eine politische Bewegung, sondern für ein politisches Problem Die Weltwoche 27.07.2011

Breivik zum abschreckenden Repräsentanten oder irregeleiteten Vertreter islamkritischer, konservativer Kreise zu erklären, ist intellektuell etwa so unredlich, wie wenn man die heutigen Sozialdemokraten, die beispielsweise in der Schweiz den «Kapitalismus überwinden» wollen, in eine Blutspur mit den ­internationalen Kommunisten stellte, die im Namen der Kapitalismusüberwindung Millionen Todesopfer produzierten.

“Die hohe Kunst des Falschverstehens”  WELT 27.07.2011

Monika Maron und Nekla Kelek über Islamkritik nach dem Massaker in Norwegen, über Thilo Sarrazins verhinderten Ausflug nach Kreuzberg und ein Jahr “Deutschland schafft sich ab”.

Wahlverwandte  WELT 27.07.2011

Necla Kelek, die 16 Jahre Jüngere, kam als Kind mit den Eltern aus der Türkei. Der Vater versuchte sie im Streit mit einem Beil zu erschlagen. Ihre Selbstwerdung als freie Frau und Intellektuelle ist ihr publizistisches Lebensthema geworden. Sie ist Deutschland dankbar und versteht nicht, warum besonders muslimische Migranten in Parallelgesellschaften leben, statt mehr aus sich zu machen.

Jagd auf Extremisten im Internet?  MDR 27.07.2011

Die Terroranschläge in Norwegen haben in Deutschland eine Sicherheitsdebatte ausgelöst. Der Bund der Kriminalbeamten will ein Warnrufsystem einrichten, mit dem Webnutzer Hinweise auf extremistische Auswüchse melden können. Indes warnen die deutschen Muslime vor einer europaweit wachsenden Islamfeindlichkeit. Das sei der Nährboden für Rechtsextremismus.

Liberalismus und Europäische Islamkritik antibuerokratieteam 27.07.2011

Ein Gespenst geht um in Europa. Wenn es nach der neuen politischen Rechten geht, ist es die schleichende Islamisierung. Um eine Bedrohung für die „abendländische Kultur“ und die westliche Freiheit würde es sich handeln, zur Verteidigung fordern sie härte Zuwanderungs- und Abschiebegesetze sowie außenpolitische Interventionen. Die politische Linke forciert währenddessen erneut den „Kampf gegen Rechts“.

Report Mainz über Politically Incorrect ARD-VIDEO27.07.2011

Journalist Hannes Stein über seine Islamkritik‎ taz 28.07.2011

Es gibt eine demokratische und liberale Kritik am Islam und es gibt eine rechtsradikale.

Broder und das Breivik-”Manifest”: “Man braucht einen Sündenbock”‎ STERN 28.07.2011

Seit bekannt wurde, dass der Oslo-Attentäter in seinem wirren Manifest Henryk M. Broder zitiert, wird der Publizist heftig angefeindet. Im Interview gibt der sich trotzig: “Ich mache, was ich will.”

Diskussion um Rolle rechtspopulistischer Ansichten Schweizer Radio & Fernsehen drs 28.07.2011

Deshalb wird jetzt auch die Frage heiss diskutiert, welche Rolle dieser islamkritische Diskurs im Weltbild des Attentäters gespielt hat.

Sarrazin, Türkei, Islamkritik, Kosovo, Breivik MiGAZIN 28.07.2011

Der Verfassungsschutz beobachtet zwar rechtsradikale Websites, „Islamkritiker“ aber nicht. Das Bundesamt sieht sich für formal nicht zuständig. “Pro Deutschland” und “Freiheit” planen zwei Anti-Islam-Events in Berlin. Verbände und Parteien organisieren Protest dagegen.

Anschläge in Norwegen: Die Anschlussfähigkeit der Tat erschüttert Islamische Zeitung 28.07.2011

Zum einen das Mitgefühl mit den Opfern, zum anderen das Schaudern über die „Anschlussfähigkeit“ der Tat zu der in Eu­Opa leider „salonfähig gewordenen“ Islamo­phobie. Die Tat kam nicht aus dem Nichts. Wie Ringe einer Zwiebel umgeben geistige Zirkel einen inneren Kern – den militanten Flügel der Islamkritikszene.

Geistige Brandstiftung: Wort und Mord Tagesspiegel 28.07.2011

Nach dem Attentat von Norwegen ist die Diskussion um die ideologische Aufladung des Täters Breivik voll entbrannt. Peter von Becker beschreibt, wie nun auch Thilo Sarrazin oder Henryk M. Broder in dessen Nähe geraten.

Diskussion um Rolle rechtspopulistischer Ansichten drs.ch 28.07.2011

In seinem Manifest zitiert der norwegische Attentäter Breivik bekannte Islam-Kritiker, vom norwegischen Blogger Fjordman über den Amerikaner Robert Spencer bis zum niederländischen Politiker Geert Wilders. Diese haben den Islam immer wieder als rückständig charakterisiert und vor den Gefahren des Islam gewarnt – aber sie haben nie zu Gewalt aufgerufen. Trotzdem, findet Psycho-Analytiker Erdheim, müssten sich Rechtspopulisten und pointierte Islam-Kritiker ein paar kritische Fragen gefallen lassen.

Anti-Islam-Events in Berlin www.taz 28.07.2011

Gegen zwei von Rechtspopulisten geplante Anti-Islam-Events in Berlin braut sich breiter Widerstand zusammen. Mehrere Parteien und Verbände wollen die Veranstaltungen mit Protest begleiten.

Wie verrückt ist Anders Breivik? sozialismus.info 28.07.2011

Wer es sich antun möchte, mal einen Blick auf Seiten wie „Politically Incorrect“ zu werfen, der sieht, wie sich das Wahnhafte der sich „Islamkritiker“ nennenden Islamophoben bis ins Detail fortsetzt. Es wird behauptet, die Medien würden die „Islamkritik“ verschweigen und wären von „Gutmenschen“ und „Multikulti-Freunden“ beherrscht – obwohl Broder und Andere sich lang und breit im SPIEGEL oder der WELT auslassen dürfen, obwohl sämtliche Massenmedien immer wieder mal die Anti-Islam-Stimmung anheizen.

Henryk M. Broder: das Streben nach Aufmerksamkeit und Profit TURKISHPRESS 28.07.2011

Der Leichenfledderer Henryk M. Broder und sein Streben nach Aufmerksamkeit und Profit.

Bürgerbewegungen wehren sich gegen Kontaktvorwürfe zum Oslo-Attentäter Blaue Narzisse 28.07.2011

Die Vorsitzende der Bürgerbewegung Pro Köln hat Vorwürfe zurückgewiesen, laut denen der norwegische Attentäter auch Pro Köln sein „Manifest“ zugesandt habe. Es werde so versucht, „eine Kampagne gegen friedliche und gesetzestreue Islamkritiker und Patrioten zu inszenieren. Das finde ich einfach nur noch pietät- und geschmacklos!“

Patrick Bahners „Die Panikmacher“ – Vorlesung Unser Lübeck 28.07.2011

Herr Bahners recherchiert die allgemeine Diskurslage beim Thema „Islamkritik“ als Panikmache; die Thesen einer populistischen Islamkritik – sagt er – haben die Stimmung im Land in Richtung „Panik“ verändert. Um diese Aufgeregtheit zu erzeugen, bedienen sich die Islamkritiker eines allgemeinverständlichen Codes.

Noch einmal zum Abend mit Patrick Bahners Unser Lübeck 28.07.2011

Diese Frage stellte sich Bahners nicht, wie er generell so gut wie alle Aussagen zum Kernpunkt der Thematik Islam in der Welt und die Muslime in Deutschland umschiffte. Auf drängende Fragen der Zuhörer gab er ausweichende nur teilweise nachzuvollziehende Antworten.

Norwegen – Nach den Anschlägen Frankfurter Rundschau 28.07.2011

Hier offenbaren sich die Einsichten eines modernisierten Rechtsradikalismus oder, in seiner – noch – rechtsstaatlich gezähmten Variante, des in Europa parteienförmig sich ausbreitenden Rechtspopulismus, der nicht länger antisemitisch oder antizionistisch in Erscheinung tritt, sondern im Islam den neuen Feind entdeckt hat.

“Die Medien wollen Islamkritik unterbinden” Christliches Medienmagazin pro 28.07.2011

Islamkritik darf auch nach den Anschlägen von Norwegen nicht tabuisiert werden. Darüber waren sich die Schriftstellerinnen Monika Maron und Necla Kelek in einem gemeinsamen Interview mit der “Welt” einig. Sie sprachen auch über die neuen Kontroversen um Thilo Sarrazin, der jüngst bei Dreharbeiten aus dem Berliner Stadtteil Kreuzberg vertrieben worden war.

Interview über Sarrazin: “Endlich wurde gesagt, was ohnehin ‎ WELT 28.07.2011

Monika Maron und Nekla Kelek sprechen über Islamkritik nach dem Massaker in Norwegen und über Thilo Sarrazins verhinderten Ausflug nach Kreuzberg.

Islamkritik auch nach dem Massaker von Norwegen‎ International Business Times 28.07.2011

Es muss gesagt werden, dass die Islamkritik auch nach dem brutalen Massaker in Norwegen immer noch gültig ist, und nicht an Brisanz verloren hat. Die Schriftstellerin Monika Maron und die Wissenschaftlerin und Autorin Necla Kelek sprachen mit “Welt online” über Islamkritik nach dem Massaker in Norwegen und über Thilo Sarrazins verhinderten Ausflug nach Kreuzberg.

Na klar, Sarrazin ist schuld Wiener Zeitung 29.07.2011

Eine sachliche Islam-Debatte muss nach Oslo genauso möglich sein, wie sie vor Oslo notwendig war. Das zu bestreiten, hilft nur den Extremisten.

Nach den Anschlägen in Norwegen Das Dilemma der Islamkritiker‎ sueddeutsche 29.07.2011

Das Massaker von Norwegen enthüllt die gravierenden Irrtümer der Islamkritiker: Nicht etwa ein Muslim zog in den Krieg gegen den Westen – der Täter gehört vielmehr derselben Denkschule an wie sie selbst.

Debatte Islamkritiker: Unsinn Mittäterschaft‎ taz 29.07.2011

Henryk M. Broder und seine Freunde in ursächlichen Zusammenhang mit dem Massenmörder von Norwegen zu bringen, ist unhaltbar. Und es ist gefährlich.

Eine gefährliche Logik‎ taz 29.07.2011

 Diese Reflexe werfen kein gutes Licht auf die politische Kultur in der BRD, denn eine solche Instrumentalisierung verbietet sich schlicht.

Debatte um Islamkritik: Beruf Islamkritiker‎ taz 29.07.2011

Und warum Islamkritik nicht gleich Islamkritik ist.

Wie mit negativer Kritik umgehen?‎ Islamische Zeitung 29.07.2011

Es drängt sich der Verdacht auf, dass Beleidigungen unseres geliebten Propheten, Allahs Heil und Segen auf ihm, und Verleumdung einer Weltreligion zum Geschäft wurden.

„Der Attentäter von Oslo ist einem inneren Zwang gefolgt“‎ Tagespost 29.07.2011

- Die Tagespost hat den Artikel gelöscht -

Europäische Islamophobie: Scherbenhaufen der Aufklärung‎ FOCUS 29.07.2011

Europa ist nach dem Abflauen der arabischen Demokratiebewegung wieder zur Islamophobie zurückgekehrt. Unter dem Deckmantel der kontroversen Debatte werden Ansichten salonfähig, die in der pluralistischen Demokratie nichts verloren haben.

Islamkritik-Debatte: Wir stellen uns!  Tagesspiegel (Die unter dem Beitrag befindliche “Diskussion” wurde “moderiert”, wobei unwillkommene Meinungen nicht veröffentlicht wurden!) 29.07.2011

Wie aus der dauerhaften Ausgrenzung der Muslime kein Hass entstehen solle, fragte unser Autor Johannes Schneider die islamkritische Szene in Deutschland. Er bekam viele Antworten – und antwortet nun selbst. Eine Polemik.

Ein Täter ist nicht genug!‎ WELT 30.07.2011

Doch wer Broder, Sarrazin und Wilders für das Attentat von Oslo mitverantwortlich machen will, muss konsequenterweise auch den Koran direkt für alle islamistischen Terroranschläge machen.

Anfeindungen gegen Islamkritiker: Deutschlands dümmste Debatte‎ STERN 30.07.2011

Die Beschimpfungen gehen weit über den Rahmen des Erträglichen hinaus. “Zionnazi” ist noch das harmloseste Wort. Broder lässt diese Kommentare so stehen. Das ist seine Vorstellung von Meinungsfreiheit – Zensur ist ihm verhasst.

Das Manifest eines Attentäters und ich‎ DiePresse.com 30.07.2011

Das also ist eine Kausalkette: Vor etwa fünf Jahren habe ich einer holländischen Zeitung ein Interview gegeben, in dem ich gesagt habe, wenn ich jünger wäre, würde ich Europa verlassen und in ein Land ziehen, das nicht von einer schleichenden Islamisierung bedroht wäre.

Unworte und Untaten‎ sueddeutsche 30.07.2011

Es ist schweres Geschütz, das die Macher der Internet-Seite “Nürnberg 2.0″ auffahren. Sie bedrohen angebliche Förderer der Islamisierung in Deutschland mit einem Strafverfahren, das vergleichbar mit den Kriegsverbrecherprozessen von 1945 sein soll.

Attentäter von Norwegen – Ein moralisches Dilemma‎ Hamburger Abendblatt 30.07.2011

Broder ist nicht Breivik, nur weil er im Konstrukt zitiert wird.

Die Biedermänner helfen schon wieder den Brandstiftern‎ be24 (Börse Express, Österreich) 30.07.2011

Straches FPÖ und die anderen populistischen Bewegungen Europas müssen einem dafür nicht leid tun. Erstens machen sie es genau so, und zweitens kann es sein, dass ihnen die aktuelle Ihr-seid-schuld-an-Oslo-Debatte am Ende nicht nur nicht schadet, sondern sogar hilft. Denn sie beziehen ihreEnergie, wie fast alle zum Extremismus neigenden Organisationen – der Islamismus zum Beispiel – aus der effizienten Bewirtschaftung eines Opfermythos.

“Wir schaffen das”‎ Hamburger Abendblatt 30.07.2011

Allerdings seien Politiker auch für das politische Klima in ihrem Land verantwortlich. Wissenschaftler bekräftigten, dass Sarrazin und andere Islamkritiker ein ideologisches Klima vorbereitet hätten, in dem Taten von Extremisten wie Breivik möglich geworden seien.

Gegen “den” Islam‎ WELT 31.07.2011

Die wachsende Bewegung der “Islam-Kritiker” distanziert sich von Massenmörder Breivik, teilt mit ihm aber Denkstrukturen: Man sieht sich als Opfer, wütet gegen Muslime und hasst die politischen Eliten

Das Ende der Islamkritik?‎ derStandard 31.07.2011

Im Zusammenhang mit dem Blutband in Oslo kam auch die Islamkritik ins Gerede: Islamfeindlichkeit sei der Nährboden dieser schrecklichen Tat gewesen. Aber es wurde nicht von jedermann zwischen Islamkritik und Islamfeindlichkeit unterschieden.

Sind wir Anders?‎ Profil 01.08.2011

Wir kennen die Angst vor den Minaretten, den Burkas, der Überfremdung, der Islamisierung. Genau wie der mutmaßliche norwegische Massenmörder Anders Breivik. Wie viel von ihm steckt in uns allen?

Peinlichkeiten nach Oslo‎ FOCUS 01.08.2011

So ist es infam, Islamkritiker wie Henryk M. Broder oder Necla Kelek als gemeingefährliche Schreibtischtäter hinzustellen.

Scheinheilige Sympathisantenjagd‎ Spiegel 01.08.2011

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Suche nach den geistigen Hintermännern beginnen würde. Diesmal brauchte es gerade mal drei Tage, und die ersten Verdächtigen waren ausgemacht: der Publizist und Polemiker Henryk Broder natürlich, Thilo Sarrazin, der Verleger Mathias Döpfner.

Hurra, wir differenzieren!‎ MiGAZIN 01.08.2011

Der All-Inklusive-Pauschalisierer der Nation, Henryk M. Broder, bestreitet das in einem Interview freilich, kann aber nicht überzeugen. In seiner Not – denn diesmal geht es um ihn – wird er „kleinlich“ und fängt ebenfalls zu differenzieren an. Hurra! Untypisch für ihn, redet er von komplexen Zusammenhängen – hurra!

Leos Wochenrückblick Nachdenken über Breivik MiGAZIN 01.08.2011

Es ist viel geschrieben worden in dieser Woche über den rechtspopulistischen Terrorismus. Fünf Artikel ragen heraus.

Die Extreme berühren sich Luxemburger Wort 01.08.2011

„Christlich“ war dieser Massenmord genauso wenig wie die „Anschläge vom 11. September“ „muslimisch“ waren. Beide Taten sprechen den Werten, auf die sie sich berufen, Hohn, pervertieren sie geradezu. Die Fanatiker ähneln sich darin, dass sich ihr Hass nicht allein gegen das vermeintlich feindliche Lager richtet, sondern nicht minder unbarmherzig gegen „Verräter“ in den eigenen Reihen, die Gemäßigten. Hier berühren sich die Extreme.

Prediger: säkulare Muslime, Ex-Muslime und Nichtmuslime‎ TURKISHPRESS 01.08.2011

Wissen Sie wieso die sogenannten “Islamkritiker” und “Wissenschaftler” sich um den Glauben anderer Sorgen machen, anderen den Glauben erklären wollen, wie sie sich zu Verhalten haben, als sei es eine verfassungsfeindliche Einstellung der besonderen Art wenn sie es nicht tun? Weil diesen Personen die Hysterie zu Kopf gestiegen ist, eine Gefahr wittern und wie Bluthunde jede Kritik gegenüber ihrer Person als Angriff auf ihre freiheitliche Ordnung sehen.

Lingen steht auf Breiviks Liste‎ NOZ – Neue Osnabrücker Zeitung 01.08.2011

Derweil geraten nach den Anschlägen immer mehr rechte Politiker in die Defensive. Der niederländische Islamkritiker Geert Wilders beklagte, dass er „dämonisiert“ werde. Gegner hatten ihm eine Mitschuld an dem Massaker gegeben. In Frankreich erklärte Jean-Marie Le Pen, Ehrenpräsident der rechten Partei „Front National“, dass Norwegen selbst schuld sei an den Anschlägen.

Islamkritiker Wilders “Er hat norwegisches Blut an den Lippen”‎ Stuttgarter Zeitung 02.08.2011

“Geert Wilders hat norwegisches Blut auf seinen Lippen”, behauptet der niederländische Staranwalt Gerard Spong in einem Interview. “Wilders trägt eine Mitschuld am Massenmord von Norwegen.”

Um den Islam geht es nur am Rande: Eher geht es um uns‎ DiePresse 02.08.2011

Wer wird am inbrünstigsten gehasst? Wen verachtet man am meisten? Nicht die offensichtlich anderen. Sondern jene „eigenen Leute“, die man „Verräter“ nennt.

Attentate in Norwegen: Böse Botschaft‎ ZEIT 02.08.2011

Wir hören, dass norwegische Islamkritiker die Tat nutzen, um für ihre nicht terroristische Islamfeindlichkeit Reklame zu machen. Wir lesen in einer liberalen polnischen Zeitung, dass man dort die Tat zum Anlass nehmen will, endlich mal über Migration zu reden.

Politische Reaktionen auf Oslo: Typisch demokratischer Pietätsverlust‎ eigentümlich frei 02.08.2011

Also kann man ,,Pro Deutschland” mit ihrer ,,Mahnwache” nach Oslo eigentlich keinen moralischen Vorwurf machen, und auch all den Anderen nicht. Motto: was die Anderen dürfen – nämlich schäbig instrumentalisieren – das darf ich ja dann wohl auch.

Der Kulturkampf ist eine Sackgasse‎ Wolfsburger Allgemeine 02.08.2011

Ist die Islamkritik schuld an den Attentaten von Norwegen? Das ist eine der derzeit diskutierten Fragen, die nicht weiterführen. Stattdessen kommt es darauf an, eine grundlegende Unterscheidung zu beachten. Wem es um die Demokratie geht, der darf nicht am militanten Kulturkampf gegen „den“ Islam teilnehmen, sondern muss einen Kampf für eine offene politische Kultur führen.

Ungeheuerlicher Vorwurf‎ Kölner Stadt-Anzeiger 03.08.2011

Haben das Massaker in Norwegen und Islamkritiker wie der Publizist Henryk M. Broder etwas miteinander zu tun? „Nein“ – sagt Tobias Kaufmann.

Verbale Abrüstung nötig‎ Kölner Stadt-Anzeiger 03.08.2011

Haben das Massaker in Norwegen und Islamkritiker wie der Publizist Henryk M. Broder etwas miteinander zu tun? „Ja“ – sagt Christian Bommarius.

«Wo kommst du her?» – «Aus Mutti»‎ WOZ Die Wochenzeitung 03.08.2011

Der Islam wird seit Jahren gezielt zur Antithese des aufgeklärten Europa stilisiert. Die Debatte beschränkt sich nicht auf rechte Kreise, wie der Skandal um das deutsche SPD-Mitglied Thilo Sarrazin zeigt.

Kein Mensch kommt aus dem Nichts‎ WOZ Die Wochenzeitung 03.08.2011

Nicht nur weist Broder jeden Zusammenhang mit Oslo und Utöya weit von sich, er geht noch einen Schritt weiter und sieht sich selber als indirektes Opfer des Attentats: Weil in Norwegen so viele Menschen von einem Irren umgebracht wurden, der zufällig auch gegen den Islam wetterte, könne er wohl in Zukunft auf Druck der Multikulturalisten und Gutmenschen seine Islamkritik nicht mehr frei ausüben.

Islamkritik: Verhindert das Steigern von Ängsten den Terror?‎ WELT 04.08.2011

Einen Effekt hat Mazyeks Vorstoß aber allemal: Islamskeptiker dürften sich nun in ihrer Furcht bestätigt sehen, dass die Muslimverbände das Gefahrenpotenzial ihrer Religion verheimlichen wollen. Aber auch CDU-Politiker erwecken nun den Anschein, sie versuchten diejenigen mundtot zu machen, die über die islamistische Gefahr schonungslos berichten – nämlich ultraruppig-islamkritische Internetblogs wie „Politically Incorrect“ (PI).

Debatte um Pfarrerin in Dänemark Verständnis für Terroristen von Oslo‎ taz 04.08.2011

Eine protestantische Pfarrerin in Dänemark hält die Tat des Norwegers Breivik für “wohlbegründet”. Die Kirche schweigt, Islamkritiker stimmen zu.

Terrorismus: Laschet fürchtet Breivik-Nachahmer in Deutschland‎ WELT 04.08.2011

Jede Religion muss sich auch der Kritik stellen. Als Katholik bin ich es gewohnt, dass jeder ständig den Papst, den Zölibat und die Kirche kritisiert. Selbstverständlich muss sich auch der Islam der Kritik und dem stellen, was in seinem Namen weltweit geschieht…. Es gibt die Internetseite “Politically Incorrect”, die systematisch gegen den Islam hetzt und auch gegen deutsche Politiker, die sich in der Integration engagieren, um Defizite zu beseitigen. Dort antworten Menschen unter dem Schutz der Anonymität und provozieren mit Aufrufen wie “Zu den Waffen, Brüder!”.

Breiviks «Lieblingsautor» auf der Spur‎ Basler Zeitung 04.08.2011

Der norwegische Islamismus- und Terrorismusexperte Thomas Hegghammer bezeichnete Fjordman und andere «rechtsgerichtete Intellektuelle» – wie etwa die in der Schweiz wohnhafte Bat Ye’or – in einem Beitrag für die «New York Times» als Inspirationsquelle für Breiviks ideologische Herleitung seiner Tat.

Das Monster, die Mitte und die Medien‎ Sezession im Netz 04.08.2011

Brüssel hat nun das norwegische Doppelattentat zum Anlaß genommen, einen europaweiten „Kampf gegen Rechts“ auszurufen. Das inkludiert ein Gipfeltreffen der Innenminister im September mit dem Schwerpunkt „Fremdenhass und Extremismus“, verstärkte Zusammenarbeit mit Europol, um  „fremdenfeindliche Gruppen“ besser erfassen zu können, und die Gründung eines 4 Millionen Euro teuren „Anti-Radikalisierungsnetzwerkes“, das einem „Erfahrungsaustausch von Wissenschaftlern, Sozialarbeitern, Religionsführern und der Polizei im Kampf gegen Radikalisierung“ dienen soll. Kurz, die EU macht ihrem Spitznamen als „EUdSSR“ mal wieder alle Ehre.

Linke Gewalt wird totgeschwiegen Weltwoche Artikelauszug bei pi 05.08.2011

Die Zahl der gewaltsamen linksextremen Übergriffe war 2010 also fast zehnmal (!) höher als die Anzahl rechtsextremer Anschläge. Es grenzt an ein Wunder, dass durch die Brandbomben auf Polizisten, Wahllokale oder SVP-Parteibüros bisher niemand ernsthaft verletzt worden ist.

“Ich habe Sorge, dass es Nachahmer geben könnte”WELT 05.08.2011

Es gibt die Internetseite “Politically Incorrect”, die systematisch gegen den Islam hetzt und auch gegen deutsche Politiker, die sich in der Integration engagieren, um Defizite zu beseitigen. Dort antworten Menschen unter dem Schutz der Anonymität und provozieren mit Aufrufen wie “Zu den Waffen, Brüder!”. Wenn man ein solches Klima erzeugt und Menschen ihre Informationen nur noch aus solchen Seiten beziehen und das Gefühl haben, wir werden in wenigen Jahren vom Islam überrollt, es entstünde ein “Eurabien” und es werde die Scharia eingeführt, dann kann das Einzeltäter zu solchen Gewalttaten verführen.

Ehemaliger NRW-Integrationsminister Laschet verteidigt Islamkritik‎ Berliner Umschau 05.08.2011

Der frühere NRW-Integrationsminister Armin Laschet hat ungeachtet der Attentate in Norwegen die Islamkritik verteidigt. “Es muss auch in Zukunft Kritik am Islam und an Integrationsdefiziten möglich sein, ohne dass man als Wegbereiter für solche schrecklichen Taten gilt. Es gibt in Deutschland keine Denk- und Sprechverbote”, sagte Laschet der “Welt”.

CDU-Politiker Laschet: Bei Islam-Kritik muss differenziert werden‎ Jesus.de 05.08.2011

Er rate allen, die Kritik äußern, verbal abzurüsten, Defizite zu benennen und nicht in Untergangszenarien zu sprechen, sagte Laschet der Tageszeitung «Die Welt» (Freitagsausgabe). Ansonsten bestehe die Gefahr, Einzeltäter zu Gewalttaten wie jüngst bei den Anschlägen in Norwegen zu verführen.  Zugleich betonte Laschet: “Jede Religion muss sich auch der Kritik stellen.”

Richard Gebhardt: Die »Islamkritik« rechter Blogs ähnelt der Breiviks‎ / Kreuzritter der Weißen Abendlandes bei Jungle World 05.08.2011

Das Weltbild des norwegischen Terroristen Anders Breivik ähnelt vor allem dem der rechten Blogs Politically Incorrect, Gates of Vienna und As der Schwerter. Dort war man kurzzeitig selbst schockiert, jetzt hetzen die selbsterklärten Verteidiger des Abendlands munter weiter. Ein Streifzug durch die virtuelle Welt des sogenanneten Counterjihads.

Ein kurzer Bericht aus dem Sack, in dem ich mit Anders Breivik stecke
DiePresse 05.08.2011

Hand in Hand mit stockkonservativen muslimischen Ultras will Europas Linke die Islam-Kritik abwürgen. Da finden sich die Richtigen.

Entwarnung: Papst doch kein Terrorist! Der Spiegel (Matthias Matussek) 07.08.2011

Eine Krankheit hat die Feuilletons befallen. Die Denunziationssucht. Die Rasterfahndung. Die linke Sympathisantenjagd auf Islamkritiker oder Konservative oder Christliche oder alle, die man sowieso nie leiden konnte und die jetzt mal, im Schatten eines Massenmordes, ordentlich abgeschrubbt werden dürfen.

Friedrich fordert Diskussion über den Islam Augsburger Allgemeine 07.08.2011

Thilo Sarrazin habe radikalisiert, aber er sei auch ein Indikator dafür, dass «beim Thema Islam etwas gärt, was wir so nicht wahrgenommen haben». Entscheidend sei, dass der ehemalige Berliner Finanzsenator und Ex-Bundesbankvorstand ein Thema angesprochen habe, das viele Menschen bewege. Natürlich gebe es zahlreiche Beispiele hervorragend gelungener Integration. Aber es gebe auch Ghettobildung und mangelhafte Integration, fügte Friedrich hinzu.

Nach Norwegen-Attentaten: Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Netz Der Spiegel 07.08.2011

“Politisch motivierte Täter wie Breivik finden heute vor allem im Internet jede Menge radikalisierter, undifferenzierter Thesen, sie können sich dort von Blog zu Blog hangeln und bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce”, sagte Friedrich dem SPIEGEL. “Warum müssen ,Fjordman’ und andere anonyme Blogger ihre wahre Identität nicht offenbaren?” Die Grundsätze der Rechtsordnung “müssen auch im Netz gelten”, Blogger sollten “mit offenem Visier” argumentieren…. Sarrazin habe zwar radikalisiert, sei aber “ein Indikator dafür, dass beim Thema Islam etwas gärt”, so Friedrich. “Die Diskussion müssen wir führen.”

Reaktion auf Morde von Oslo: Friedrich will Anonymität im Netz beenden Stern 07.08.2011

“Ich weiß, dass mir das in der Netzgemeinde wüste Beschimpfungen einbringen wird”, hat der Innenminister dem “Spiegel” in einem am Sonntag veröffentlichten Interview gesagt – und dann kurzum ein Ende der Anonymität im Internet gefordert. Begründet hat der CSU-Politiker seinen Vorstoß letzten Endes mit der Jagd auf Terroristen von rechts. Politisch motivierte Täter wie der Norweger Anders Breivik, der Attentäter von Oslo, fänden im Internet “jede Menge radikalisierter, undifferenzierter Thesen”, sagte der CSU-Politiker. “Sie können sich dort von Blog zu Blog hangeln und bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce.” Es stelle sich die Frage, warum radikalisierte Blogger ihre Identität nicht offenbaren müssen, so Friedrich.

Breiviks angebliche Hintermänner  FOCUS 08.08.2011

Deutsche Mittäter, muslimische Opfer? Wie Linkspopulisten aus den Anschlägen von Oslo politisches Kapital zu schlagen versuchen.  Neun Jahre lang hat Anders Breivik nach eigenen Angaben seinen Massenmord geplant und vorbereitet. Vor neun Jahren stand die Islam­kritik – ein paar Monate nach den Anschlägen vom 11. September – am Beginn ihrer womöglich kurzen Karriere, die Mohammed-Karikaturen waren noch nicht gezeichnet, weder Geert Wilders‘ Partij voor de Vrijheid noch ProKöln existierten damals, in Berlin war gerade ein SPD-Mann namens Thilo Sarrazin Finanzsenator geworden, und außerhalb Berlins kannte kein Mensch die Rütli-Schule.

Quellen des Bösen Deutschlandradio 19.08.2011

Rechtspopulismus-Experte Bernd Sommer, der am kulturwissenschaftlichen Institut in Essen forscht, hat Elemente der Ideologie des 32-Jährigen auf zahlreichen islamfeindlichen Webseiten in ganz Europa ausgemacht.  “Das ist einerseits die Gefahr einer Islamisierung Europas, gegen die es sich zu wehren gilt. Und dann quasi als Kollaborateur das ‘Gutmenschentum’, das sind diejenigen, die halt einknicken vor dem Islam, und sich nicht gegen diese Islamisierung wehren. Und eine Ablehnung des politischen linken Lagers – all das, was unter dem Begriff des ‘Kulturmarxismus’ gefasst wird.”

Norweger trauern, Rechtspopulisten hetzen ARD Tagesschau 19.08.2011

Die Ansicht, Europa müsse gegen den Islam militant verteidigt werden, ist im rechtsradikalen Milieu keine Einzelmeinung. Der von PI-News als “deutscher Fjordman” gelobte Blogger Michael M. hatte im April 2011 einen Aufruf verbreitet, wonach die Bürger zu den Waffen greifen sollten. Auch M. bemühte eine Verschwörungstheorie, wonach Muslime “seit Jahrzehnten beharrlich und mit immer größerem Erfolg an der Übernahme unseres Kontinents” arbeiteten. Das zentrale Ziel des Islam sei die Weltherrschaft. Diesem Ziel sei das gesamte religiöse Leben des Islam untergeordnet. Zahlreiche Kommentatoren lobten den “mutigen” Aufruf zum bewaffneten Kampf, einige wollten direkt mitmachen.

M. Mannheimer zur Denunzierung der Islamkritik pi-news.net 19.08.2011

Hat die Presse bislang die Islamkritik bestenfalls totgeschwiegen, schlimmstenfalls ins Lächerliche gezogen, ist spätestens durch Breiviks Wahnsinnstat die Existenz einer immer stärker werdenen islamkritischen Szene in Deutschland und dem Rest der (noch) freien Welt nicht mehr zu leugnen. Breiviks Massenmord lieferte den Medien (die ich zusammen mit den islamunterstützenden politischen Parteien, Teilen der Kirche und der sog. “Intelligenz” in der Folge unter dem Begriff “politisches Establishment” subsumiere) nicht etwa einen wichtigen und besonders aktuellen Grund, sich mit der faktisch stattfindenen Islamisierung Europas zu befassen (auf die Breivik sich bezog), sondern den Auftakt für eine breitangelegte konzertierte Denunzierungskampagne gegen die Islamkritik generell und gegen Personen aus der Islamkritik im einzelnen.

Islam U-Boot Mely Kiyak will Islamkritik verbieten! SOS Österreich 19.08.2011

Auf SOS-Österreich kommen immer wieder auch Gutmenschen, Migranten oder Muslime zu Wort – so auch heute… In den Kommentar-Foren der Online-Medien überwiegen jene Meinungen, in denen Leser diskriminierend und vulgär über Muslime schreiben. Zeitungen sollten sich mit der Idee vertraut machen, ihren Lesern kein Forum für Islamfeindlichkeit zu bieten, meint Mely Kiyak.

Religionskritik und Religionsfreiheit - Anschläge gefährden fundamentale Werte  Der Tagesspiegel 19.08.2011

Anschläge wie die in Norwegen dürfen kein Anlass sein, die Meinungsfreiheit einzuschränken, meint Malte Lehming. Auch das Recht auf Religionskritik darf nicht infrage gestellt werden. Wer die richtige Lehren ziehen will, stärkt beides.

 

Hinterlasse eine Antwort