Verfehlte Familienpolitik und ihre Folgen

Vor Jahren schon hat Zukunftskinder 2.0 über Deutschlands demographische Katastrophe geschrieben. Jetzt erst kommt das Thema in die Mainstreammedien. Hier die Zukunftskinder-Forderungen:

1. Setzt euch für die Einführung des Familienwahlrechts ein. Je mehr Kinder, umso mehr Stimmen muss eine deutsche Familie haben. Sonst enden wir in der Rentner-Diktatur.

2. Die Altersversorgung muss wesentlich stärker an die Kinderzahl gekoppelt werden. Sie wurde hiervon abgekoppelt, was Männer bevorteilt und Frauen benachteiligt und die Familiengründung erschwert. Der Ursprung der Altersversorgung liegt jedoch in der Zahl der Kinder und dies muss sich auch in einem modernen Rentensystem wiederspiegeln. Die “Volksparteien” hätten das schon längst ändern müssen!

3. Das Kindergeld, das wie eine Gießkanne auf Arme und Reiche, Inländer und Ausländer verschüttet wird, muss ersatzlos gestrichen werden. Alle familienfördernden Maßnahmen müssen sich für Jahrzehnte auf ERWERBSTÄTIGE MÜTTER konzentrieren. Sie müssen SOFORT mehr Geld haben (über Steuererleichterungen) und BEI DER RENTE von der Zahl ihrer Kinder profitieren. Nur so stoppen wir die Einwanderung in unsere Sozialsysteme. Jede berufstätige Mutter mit zwei oder mehr Kindern tut mehr für dieses Land als Merkel-Künast-FatimaRoth zusammen!

4. Kinderbetreuung darf berufstätige Mütter keinen Cent kosten und muss frei von politischer Indoktrination sein. Kein Halal und kein Gender in deutschen Kindergärten! Darauf muss man sich blind verlassen können. Die optimale Kinderbetreuung sieht so aus, dass Kinder NICHT den ganzen Tag im lauten Kindergarten sind, sondern auch von ihren Großeltern mit betreut werden. Die vielen rüstigen Rentner, die es in Scharen gibt, sollen sich gefälligst an der Kinderbetreuung beteiligen. Nur dann ist ihre Rente auch morgen noch sicher.

5. Es gibt kein wichtigeres volkswirtschaftliches Projekt als die Geburtenzahl in Deutschland zu erhöhen. Anstatt den Euro, die EU, Banken, Sozialnomaden und fremde Länder zu subventionieren, muss Deutschland in seinen eigenen Nachwuchs investieren. Familien muss endlich bewußt werden, welche politische Macht sie besitzen. Vom Erstwähler bis zum Urgroßvater müssen alle an einem Strang ziehen und eine ökonomisch versierte Partei mit Schwerpunkt Familienpolitik wählen. Es muss allen klar sein, dass die Altparteien in der Familienpolitik auf ganzer Linie versagt haben. Nehmt Einfluss auf junge Parteien und bringt euch dort ein. Sprecht mit euren Kindern über Politik und ermuntert sie dazu, einer Jugendorganisation einer familienfreundlichen Partei beizutreten. Familien müssen sich stärker politisch organisieren!

6. Familien sind auch Verbraucher. Sie können die Wirtschaft beeinflussen. Wir brauchen Firmen-Rankings, die uns verraten, hinter welchen Produkten familienfreundliche Betriebe stehen. Familienfreundliche Betriebe bieten Eltern eine individuelle Arbeitsorganisation mit Gleitzeit, Arbeitszeitkonten etc.. Sie bieten Betriebskindergärten und beweisen eine hohe Ausbildungsaktivität. Vor allem rufen familienfreundliche Betriebe nicht permament nach ausländischen Fachkräften™! Wenn sie spenden, spenden sie an familienfreundliche Projekte, die die Zukunft unserer Kinder verbessern.


Inhalt: Hier werden Links und Texte zu folgenden Themen gesammelt:

  1. Warum weniger Kinder?
  2. Kinderarmut
  3. Familienpolitik
  4. Weitere Entwicklung: Demographischer Schwund, Bevölkerungsaustausch, Bildungsmisere, Fachkräftemangel, Überalterung
  5. Umfragen
  6. Weitere Linksammlungen

Hier ein FAZIT vorab: Die gesamte Familienpolitik Deutschlands ist eine einzige Katastrophe, da nie eine vernünftige Weichenstellung erfolgt ist. Bei den Deutschen liegt eine spezielle Mentalität vor, was Familiengründung betrifft: Die meisten Deutschen wollen erst dann Kinder in die Welt setzen, wenn sie sich auch zutrauen, diese optimal versorgen zu können. Dieser Grundeinstellung hätte die Politik Rechnung tragen müssen. Viele Schulden, die der deutsche Staat heute hat, beruhen nicht auf Investitionen in deutsche Familien. Es wurde Geld hinterhergeschmissen ins Ausland und in Gastarbeiter, die sich hier festsetzten. Alles und Jeder hat seine Fürsprecher – nur nicht die deutsche Familie. Sie soll aber das erwirtschaften, was unser verschwenderischer Staat überall hin verteilt. Deutsche, die nicht ganz auf den Kopf gefallen sind, planen daher mittlerweile die Zukunft ihrer Kinder im Ausland, wo eine niedrigere Staatsquote herrscht und Familien noch Eigentum aufbauen können anstatt finanziell für den Staat auszubluten.

—————————————————————————————————-

1. Warum weniger Kinder?

———–

Kinderfeindliches Deutschland: Armut an Kindern & Kinder-Armut

————–

Nachgedacht über “Familienpolitik und Zuwanderung” (Juli 2011)

———–

Mikrozensus 2010: Deutschland kinderärmstes Land in Europa ( August 2011)

———–

Geburtenziffer 1,39: Deutschland schafft sich nach wie vor ab (Aug. 2011)

Geburtenziffer - Anzahl Kinder pro Frau- Deutschland - EuropaDas Statistische Bundesamt hat laut FAZ die neuste Geburtenstatistik veröffentlicht:

In Deutschland lag die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Jahr 2010 bei 1,39.

Die statistische Größe

gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils betrachteten Jahr. (Weiterlesen hier)

———–

Wundersame Zahlenvermehrung: Geburtenziffer von 1,39 auf 1,6 hochgerechnet (Sept. 2011)

Die Geburtenrate in Deutschland ist Forschern zufolge höher als bislang angenommen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung in Rostock gehen laut einer am Montag veröffentlichten Untersuchung von einer Durchschnittsrate von 1,6 Kindern pro Frau aus. Sie korrigierten damit die amtlichen Geburtenraten nach oben, die bezogen auf das Jahr 2010 bislang von 1,46 Kindern pro Frau im Osten und 1,39 Kindern im Westen ausgingen.

Die offiziellen Zahlen unterschätzen nach Angaben der Max-Planck-Forscher, dass Frauen die Geburt ihrer Kinder immer weiter aufschieben und damit die endgültige Kinderzahl nicht absehbar ist. Werde dieser Effekt herausgerechnet, liege die Rate höher.

Die Wissenschaftler stützen sich auf eine Zeitreihe von Krankenhausdaten, die Auskunft über das Alter der Frauen beim ersten, zweiten und weiteren Kindern gibt. Auf dieser Grundlage errechneten sie für die Jahre 2001 bis 2008 eine Geburtenrate von 1,6 Kindern pro Frau.

Dabei beobachteten die Forscher eine Trendumkehr: Nach jahrzehntelangem Rückgang stiegen die Geburtenzahlen in Deutschland demnach wieder leicht an. „Die Geburtsjahrgänge um 1970 scheinen die Trendwende zu markieren“, erklärte die Demografin Michaela Kreyenfeld. Frauen, die in den 70er-Jahren und später geboren wurden, bekämen offenbar wieder mehr Kinder.

Zugleich werden die Mütter immer älter. 2008 wurden ostdeutsche Frauen im Schnitt mit 27,5 Jahren Mutter, im Westen mit 28,5 Jahren. Seit 2001 stieg das durchschnittliche Alter der Mütter damit um fast zweieinhalb Monate pro Jahr.

———–

Umfrage: Deutsche bekommen keine Kinder aus Angst um den Job

Die Angst um den eigenen Job oder die eigene Arbeitslosigkeit sind die wichtigsten Gründe dafür, dass sich viele Menschen in Deutschland gegen Kinder entscheiden und die Geburtenrate im europäischen Vergleich sehr niedrig ist.

Das sagten 69 % der Befragten bei einer Umfrage des Instituts für Marktforschung im Auftrag der „Leipziger Volkszeitung“.

85 % gaben an, dass vor allem familienfreundlichere Arbeitszeiten die Entscheidung für ein Kind erleichtern würden.

———–

Familien im Kampf mit dem Euro: Sinkende Reallöhne und steigende Preise

————-

Warum gehen uns die Kinder aus? (Andreas Unterberger, Okt. 2011)

Stichworte aus dem Artikel:

  1. “Anti-Baby-Pille”
  2. Ein neues Frauenbild, Karriere und Selbstverwirklichung im Beruf Vorrang gegenüber Familie und Kindern
  3. Das Kinderkriegen wird wegen dieser Prioritätenverschiebung hinausgeschoben, nur noch Einzelkinder
  4. Frauen immer wählerischer bei der Partnerwahl
  5. Kinderbetreuungseinrichtungen sind in vielen Ländern nicht im gleichen Tempo gewachsen wie der Strom der Frauen in die berufliche Karriere
  6. Perfektionismus. Viele junge Menschen wollen im Gegensatz zu all ihren Vorfahren erst dann Kinder in die Welt setzen, wenn sie alles perfekt dafür vorbereitet haben
  7. Ins gleiche Denkmuster passt die Überzeugung, dass es für ein Kind besser ist, wenn die Mutter bis zum dritten Geburtstag daheim bleibt. Aber genau das will man gleichzeitig nicht.
  8. Eine intensive und einseitige Betonung der Rechte von Kindern setzt Eltern in der öffentlichen Debatte fast ständig auf die Anklagebank.
  9. Sozialistische Wohlfahrtsreformen haben dazu geführt, dass vor allem jene Eltern aus wirtschaftlichen Gründen keine Kinder mehr bekommen, deren Nachwuchs nach allen bekannten Daten als künftige Wohlstandsträger am dringendsten gebraucht würde: nämlich die bildungs- und leistungsorientierten Eliten, insbesondere Akademiker.
  10.  die staatlichen Familienbeiheilfen für Unterschicht – heute fast nur noch Zuwanderer aus islamischen und afrikanischen Ländern – eine signifikante soziale Verbesserung (Kinder können  billig in Anatolien aufwachsen.
  11. Es gibt kaum noch Bauern, deren Lebensweise immer viel besser mit einer relativ größeren Kinderanzahl zu verbinden war.
  12. Pensionssystem wie auch das Gesundheits- und Pflegesystem haben ja die Geschäftsgrundlage, egoistische Singles genauso gut zu versorgen wie Eltern, die einen guten Teil ihrer Lebensenergie und Einkommen den Kindern gewidmet haben
  13. In der Tratsch-Kategorie kommen fast nur partymachende Singles mit rasch wechselnden Partnerschaften vor. Und in den Krimis kommen fast nur kinderlose Kommissare ins Bild.
  14. Sowohl Politikerinnen wie auch Journalistinnen haben im Schnitt weit weniger als ein Kind.
  15. Wenn in den Medien einmal doch über Kinder oder Erziehung öffentlich debattiert wird, wird immer eine sehr übertriebene negative Sichtweise vervielfältigt
  16. Überraschend stark ist aber noch ein weiterer Faktor: die Religiosität. Das haben neue Studien der Wiener Demographin Caroline Berghammer ergeben.

-

-

———–

Ursachenkette:

1. Entkoppelung der Altersversorgung vom Faktor “Nachkommen” und Koppelung der Altersversorgung an den Faktor “Arbeit” = Finanzielle Begünstigung von Männern, Benachteiligung von Frauen —> Beginn des Aufbaus eines frauenfeindlichen – und damit kinderfeindlichen – Klimas.

2. 68er benutzen das Thema Schlechterstellung von Frauen und postulieren Frauenbefreiung. Frau soll sich befreien, indem sie selbständig und finanziell unabhängig wird. Folge: Je mehr Frauen sich auf Beruf konzentrierten, umso weniger Kinder bekamen sie. Hinzu kam die Pille.

3. Die 68er “Philosophie” dringt in große Teile der Bevölkerung ein (Ideologie-Transport hauptsächlich durch schulisches Lehrpersonal).

4. “Bürgerliche” Parteien haben nie vernünftig gegengesteuert. Man hätte frühzeitig den 68ern den Wind aus den Segeln nehmen müssen, indem man das Kinderkriegen vor allem WERKTÄTIGER (!) Frauen mit ordentlichen Steuergeschenken oder fühlbaren Aufschlägen bei der Rente honoriert. Geblieben ist es bei lapidaren Lippenbekenntnissen, da man das Bild der Frau, die sich auf Haushalt und Kinder konzentriert – aus rein ideologischen Gründen – nicht beschädigen wollte. Rentenanteil einer heute 70-Jährigen aufgrund 3 Kindern = 106 Euro.

5. Da die Rolle der Frau als Mutter politisch und finanziell nicht genügend gewürdigt wurde, sank das Ansehen der Frauen, die sich für das altmodische KKK-Konzept entschieden. Sie haben kaum politisches Gewicht und Stimme.

6. Eltern, Schule und Politik ziehen gemeinsam an einem Strang, indem sie Mädchen und jungen Frauen beständig erklären, dass sie erst einmal im Berufsleben erfolgreich sein müssten, um sich Kinder “leisten” zu können.

7. Das geht heute auch nicht mehr anders, da seit 2002 kaum noch ein Erwerbstätiger alleine eine Familie ernähren kann. Der Kaufkraftverlust liegt bei ca. 60%, was natürlich beharrlich mit dem Hinweis darauf geleugnet wird, Elektronik sei günstiger geworden…

8. Junge Leute, die eine Familie gründen wollen, sind also in der Regel auf 2 Einkommen angewiesen, was noch dadurch erschwert wird, dass Akademiker (die bereits viel Zeit & Geld in ihre Ausbildung investieren mussten), häufig nur noch Zeitverträge bekommen. Das erschwert die Familienplanung und so wird der Kinderwunsch aufgrund wirtschaftlicher Risiken immer weiter nach hinten verschoben. Siehe auch: Reallöhne sind über 25% gesunken!

9. Unter normalen Bedingungen wäre kaum aufgefallen, dass sich die hier seit den 60er Jahren befindlichen türkischen, tunesischen und marokkanischen Gastarbeiter vermehren. Dadurch aber, dass die Deutschen immer weiter ausdünnen, fällt der Anteil islamischen Nachwuchses viel stärker ins Gewicht.

10. In vielen islamischen Einwandererfamilien gibt es das alte Rollenverständnis. Dass die Frauen nicht arbeiten gehen, machen diese Familien über andere Töpfe wett (Kindergeld, Wohngeld…).

11. Nach 30 Jahren dieser fatalen Politik wachen die ersten Politiker auf und merken, dass sie was gegen die Gemüsehändler-Mentalität der Migranten tun müssen und wollen diese umerziehen, da die Deutschen sich ja zum Aussterben entschlossen haben. Es wird das Bild der Vorzeige-Muslima kreiert, die mit aller Macht an die Uni soll.

12. Ganze “Wissenschafts”zweige widmen sich fortan dem Thema Migration und Integration, um am Projekt Demographie-Rettung mitzuarbeiten. Die Macho-Jungs und Hausmütterchen-Muslima sollen 68er-konform umerzogen werden. Was mit den Deutschen geklappt hat, soll auch da funktionieren.

13. Kein 68er hat mit Widerstand gegen die Umerziehungsmaßnahmen gerechnet. Doch, was passiert? Das Patriachat, das Machoverhalten die Ungleichberechtigung treten noch stärker zum Vorschein: Nun pöbeln die Migrantenjungs offen auf den Straßen herum und die Migrantenmädchen tragen altertümliche Kopfbeschleierungen. Die Eingewanderten bestehen auf ihrer “Kultur” und begründen diese religiös, um sich erfolgreich vor Umerziehungseingriffen zu schützen. Also muss der Staat noch mehr Anstrengungen investieren und viel Blabla zum Schönreden.

14. Die islamischen Verbände merken, dass sie mit dem scheinbaren Mitmachen bei den Umerziehungsmaßnahmen einen Haufen Zaster machen können und stimmen gemeinsam mit den Umerziehern in den Chor ein: “Die Integration erfordert sehr viel mehr finanzielle Mittel!”

15. Die Umerziehungsmaßnahmen geraten finanziell aus den Fugen und bewirken weiterhin das Gegentei: Die ersten Salafisten beginnen offen mit einer Missionierungswelle. Sie verschleiern ihre Frauen, um zu dokumentieren, dass die Deutschen immer noch zu wenig in Vorleistung getreten sind. Also wird weiter erhöht. Das hochverschuldete NRW will ZUSÄTZLICHE 14 Millionen in die Integration stecken…

16. Wie hoch die finanziellen Kosten der “Integration” insgesamt bisher waren und welchen Anteil sie am Schuldenberg haben, weiß vermutlich keiner, aber sind sicherlich Zig Milliarden. Laut Udo Ulfkotte kostet die “Integration” eines einzigen Türken 350.000 bis 400.000 Euro.

17. Hätte man dieses ganze Geld den deutschen Familien zur Verfügung gestellt, so sähe die Lage heute anders aus. Aber in diesem Punkt waren sich a) Grüne und b) CDU immer einig: Die deutsche werktätige Frau braucht keine Förderunhg, weil sie a) emanzipiert ist und b) nicht besser gestellt sein darf als die nicht-werktätige Frau.

18. Die berufstätige deutsche Frau trägt auf ihren Schultern ein System, in dem es ihr erschwert wird, sich fortzupflanzen, während unemanzipierte fremdländische Frauen davon leben, dass deutsche Frauen Steuern zahlen und in Sozialkassen einbezahlen.

19. Da dem Staat mittlerweile die Leistungsträger ausgehen, ist klar, dass der Umerziehungs-Schuldenberg nicht auf natürlichem Wege abgetragen werden kann.

20. Also entschließt man sich, den künstlichen Weg des Schuldenabbaus zu gehen: Man erhöht die Inflationsrate.

Von Inflation profitieren:
– der Staat (Inflation vernichtet Schulden)
– ausländische Investoren (Saudis)
Unter Inflation leiden:
– Firmen
– inländische Kapitalanleger
– Familien
– Rentner

21. Um die Inflation zu beschleunigen und damit heimlich die Staatsverschuldung zu senken, wird der Kreditzins künstlich niedrig gehalten und die Geldmenge erhöht. Genau DAS wurde in den USA in den letzten 10 Jahren gemacht und der Euro-Raum zieht nach. Diese Finanzpolitik (die sämtliche EU-Verträge bricht) wird sich durch Transferunion und Machtübernahme Rompuys weiter verstärken.

FAZIT: Niemand ist von den 68ern UND den “bürgerlichen” Parteien mehr verarscht worden als die deutschen, steuerzahlenden Frauen.

—————

T€uro: „Es ist absolut klar und unstreitig, dass Deutschland enorm von der Einführung des Euro profitiert hat“

—————-

Henryk M Broder: „Inder statt Kinder“

————–

Interview: Reallöhne sind über 25% gesunken!

————–

—————————————————————————————————-

2. Kinderarmut

———–

Europa: Jedes 5. Kind arm und zunehmend von Migrantengewalt bedroht 

———-

Kinderschutzbund: Kinderarmut wird weiter steigen, Aug. 2011

—————————————————————————————————-

3. Familienpolitik

Grundgesetz: “Das Eigentum wird gewährleistet” – Hände weg vom Eigentum!

Die Lage sieht derzeit so aus, dass unsere Staatsschulden über 2 Billionen € liegen und pro Sekunde um 1.556 € steigen.

  • Anstieg pro Sekunde: 1.556 €
  • Anstieg pro Minute: 93.360 €
  • Anstieg pro Stunde: 5.601.600 €
  • Anstieg pro Tag: 134.438.400 €  —> täglich 134 Mio mehr Schulden für NICHTS!!!

Ein Tag hat 1440 Minuten. Von dem Geld könnte man also jeden Tag 1440 Bundesbürgern 93.360 € in die Hand drücken. Bei 80 Millionen Bürgern hätte innerhalb von 15 Jahren jeder Bürger diese Summe erhalten, um sich davon eine Existenz aufbauen zu können, seine Alter abzusichern oder eine Eigentumswohnung zu finanzieren. Staatdessen fließt dieses Geld ohne jeden Nutzen aus der Volkswirtschaft heraus.

Man stelle sich vor, der Staat hätte jedem neuen Staatsbürger ein Bankkonto mit 100.000 € geschenkt. Macht bei (ehemals) 700.000 Geburten pro Jahr 70.000.000 € pro Jahr. Das ist die Hälfte von dem, was heute JEDEN TAG (!!!) an neuen Schulden zu unseren Staatsschulden dazu kommt !!!

Wir hätten kein Demographie-Problem. Eltern bräuchten nicht darüber nachzudenken, wovon sie ihre Kinder fördern sollen, wovon sie Kindergarten, Schulfahrten, Bücher, Nachhilfe und Studium bezahlen sollen. Der Staat hätte quasi den gesamten Lebensunterhalt eines jeden Kindes übernommen. Stattdessen beraubt er die noch nicht geborenen Kinder.

Jetzt ist der Zug natürlich längst abgefahren in puncto Familienförderung. Wir müssen “Fachkräfte” importieren und unsere Kinder und Kindeskinder bezahlen die Zeche der gigantischen Verschuldungs- und Migrantenindustrie (Kosten durch Einwanderung bis 2007 1 Billion!). Anstatt ihnen einen sorglosen Start ins Leben zu finanzieren, wird ihnen ein finanzielles und gesellschaftliches Fiakso hinterlassen. Es ist wahrscheinlich einfacher, irgendwo im Ausland auf einen grünen Zweig zu kommen als im systematisch Bürger-enteignenden Deutschland.

————

Nachhaltigkeit? Generationenvertrag? Verantwortung? Negativ! Eine Anklage von Eva Hermann, bei KOPP-Online, August 2011

 ———–

Bildzeitung verdrängt die Realität in Sachen Familienpolitik, August 2011

 ———–

Eine konservative Zeitung steht auf und rechnet mit der CDU ab, FAZ, Aug. 2011

 ———–

Aus unserem Interview mit Markus Beisicht von PRO NRW von Sept. 2011:

FRAGE: Die PRO BEWEGUNG hat im Berliner Wahlkampf an die These von Thilo Sarrazin angeknüpft: “Deutschland schafft sich ab”. Wie sieht denn das Konzept der PRO BEWEGUNG bezüglich der Familienpolitik aus? Da müsste man ja ansetzen, um “Deutschland schafft sich ab” aufzuhalten und umzukehren. Die jüngsten Statistiken besagen, dass es in Deutschland eine Geburtenziffer von 1,6 gibt und dass fast ein Drittel der Minderjährigen nicht aus deutschen Familien stammt. In den Großstädten sollen es 50% sein. In NRW soll jedes 4. Grundschulkind aus einer islamischen Familie kommen. An manchen Schulen in NRW und Berlin gibt es kaum noch deutsche Kinder. Sterben wir aus? Ist das schlimm? Kann man etwas dagegen tun?

Markus Beisicht: Das Verschwinden der Familie ist Teil eines grundsätzliches Problem: Das Verschwinden unseres Wertefundamentes. Wo Kinder nur als Kostenfaktor gesehen werden, da findet eine Entsolidarisierung von ganz unten statt. Insofern ist das Problem der Familienpolitik in erster Linie ein kulturelles: Es muss ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Kinder ein Geschenk sind und die Familie eine erstrebenswerte Lebensform. Wir werden auch bald sehen, dass wir unsere Kinder selbst im Alter benötigen. Der allgegenwärtige Betreuungsstaat wird nicht zu finanzieren sein. Das Abwälzen der Kindererziehung auf den Staat, fast schon so wie in der DDR, ist eine bedenkliche Entwicklung. Natürlich muss es Betreuungseinrichtungen für berufstätige Eltern geben. Aber es ist nicht richtig, dass betreuende Eltern benachteiligt werden oder gar einen schlechten Ruf haben. Dass die deutschen Familien zur Zeit im Gegensatz zu manchen Migrantengruppen eine so geringe Geburtenrate haben, zeigt vor allem, dass in unserem Bewusstsein etwas nicht in Ordnung ist. Insofern ist es ein deutsches Problem. Die Vorstellung, dass man Bevölkerungsschrumpfung durch Zuwanderung lösen kann ist, wie Bevölkerungswissenschaftler festgestellt haben, irrig und schafft Probleme. Wir sprachen ja bereits über die Entstehung von Parallelgesellschaften.
Aus meiner Sicht ist es schlimm, wenn mit ausbleibenden Nachwuchs unser christlich, abendländisches Wertefundament, das über Jahrhunderte in und durch die Familien vermittelt wurde, gleichsam ausstirbt. Kinder sind Zukunft. Ich glaube aber ausdrücklich nicht, dass es sich hier allein um ein rein finanzielles Problem handelt. Sarrazin hat eindrücklich belegt, dass mehr Geld nicht unbedingt immer bessere Ergebnisse bedeutet. Die meisten jungen Paare haben durchaus den Wunsch nach Kindern. Die Probleme, die diesen Paaren begegnen, sind vielfältig: Zum Beispiel, dass sie keine verlässliche Lebensplanung haben, weil Zeit- und Leiharbeitsverhältnisse dies unmöglich machen. Viele junge Menschen haben aber auch durch ein verfehltes Bildungs- und Erziehungswesen keinerlei Identität, sie wissen nicht wo sie stehen. Wie sollen sie da wissen, wohin sie gehen? Also kurzum: Das ist ein sehr komplexes Thema, zu dem es keine einfachen Lösungen gibt. Wie bei so vielen anderen Dingen wünschte man sich endlich einmal eine offene Debattenkultur. Die FPÖ [Freiheitliche Partei Österreichs] hat viele gute Anstöße zu einer neuen, aktiven Familienpolitik geleistet. Ich darf nur an das Buch „Wir sind Familie“ von Anneliese Kitzmüller verweisen: Familien müssen gerechter behandelt werden. Wir müssen eine neue Kultur der Solidarität erlernen. Dies alles aber wird ein langer Weg sein.

———–

Schröder plant nur noch ein Jahr Betreuungsgeld, DerWesten, Okt. 2011

Berlin. Bundesfamilienministerin Schröder streicht ihre Pläne fürs Betreuungsgeld zusammen. Sie will den Zeitraum halbieren, für den Eltern das Geld ausgezahlt bekommen – von zwei Jahren auf nur noch eines.

 Die Bundesregierung will das Betreuungsgeld für Eltern statt der geplanten 24 Monate nur noch ein Jahr lang auszahlen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sagte in einem Interview der Zeitung „Bild am Sonntag“: „Ich finde, wir müssen angesichts der angespannten Haushaltslage eine gewisse Bescheidenheit an den Tag legen. Daher nehme ich erst einmal nur das zweite Lebensjahr in den Blick. Wenn wir das zum Wohle der Eltern schaffen, bin ich angesichts der Finanzlage schon sehr froh.“

Schröder kündigte an, das Betreuungsgeld sowohl an Teilzeitbeschäftigte als auch an Eltern auszahlen zu wollen, die sich ausschließlich der Kindererziehung widmen wollen: „Wir wollen Paare unterstützen, die auch nach der Elternzeit entweder ganz auf Erwerbstätigkeit verzichten oder sie stark reduzieren, um mit Teilzeit Familie und Beruf zu vereinbaren“, sagte sie.

Kindergartenplatz kein Kriterium

Sie wolle verhindern, dass Teilzeitbeschäftigte gegen Hausfrauen ausgespielt würden, fügte die Ministerin hinzu. „Immerhin verzichten beide zugunsten der Familie auf Einkommen und berufliches Vorankommen. Ich bin für ein Modell, bei dem der Wunsch, fürs eigene Kind da zu sein, genauso anerkannt wird wie der Wunsch, nach dem ersten Jahr wieder über Teilzeit in den Beruf einzusteigen.“

Der Forderung der CSU, das Betreuungsgeld nur an Eltern auszuzahlen, die keinen Kindergartenplatz in Anspruch nehmen, erteilte die Ministerin eine Absage: „Das Kriterium, dass nur diejenigen bedacht werden, die keinen Kitaplatz in Anspruch nehmen, funktioniert nicht. Stellen sie sich vor: Jemand arbeitet Vollzeit in einer Führungsposition, kann sich eine private Kinderfrau leisten – warum soll diejenige Betreuungsgeld bekommen? Zugleich würde diejenige, die ihr Kind ein paar Stunden am Tag in eine Kita gibt und Teilzeit arbeitet, nichts bekommen. Nein, das halte ich nicht für zu Ende gedacht.“ (reuters)

 ———–

Leitartikel: Jugend ohne Plan WELT ONLINE

Aus dem friedlichen Europa wird wieder ein brodelnder Kontinent. In Frankreich, Griechenland und Spanien protestieren Jugendliche gegen ihre Situation, in London legen sie Stadtteile in Schutt und Asche. Was läuft da schief?

Ein mit Millionen von Dollar oder Euro bepackter Investor aus China oder Indien, der dieser Tage nach Europa reist, um sich zu überlegen, wo er sein Geld anlegen soll, trifft auf einen Kontinent, auf dem nach Jahren und Jahrzehnten der Ruhe wieder ein hitzigeres politisches und soziales Klima herrscht. Die Unruhen in London im Nachgang zum Tod eines wohl kriminellen 29-Jährigen finden vorerst kein Ende. Nirgendwo bei den Krawallen wurden Plakate oder Banner präsentiert, ihr Ziel waren offenbar Zerstörung und Plünderung. Noch in der Nacht der ersten Ausschreitungen in London begannen Versuche, die vor allem kriminellen Aktivitäten mit einem politischen Resonanzboden zu versehen. Schnell war man sich einig, dass es sich bei dem zusammengetwitterten Mob um die marginalisierten Opfer der kaltherzigen Sparpolitik der Tories und Libdems handelt.

Nun treten sie wieder auf, die Kommentatoren und Experten, die immer schon gewusst haben wollen, dass nur mehr Transfers in solche Viertel derlei Unruhen verhindern würden. Und wie stets insinuieren sie, dass mit derlei anarchischer Rebellion um so mehr häufiger gerechnet werden müsste, je konsequenter die britische Regierung ihren Sparkurs fortsetzen würde. Anders die Reaktion der in den Brennpunkten engagierten Labour-Abgeordneten: Sie zeigen keinerlei Verständnis für die Ausschreitungen jenes Mobs, den sie nicht etwa im Marxschen Sinne als “Lumpenproletariat” abseits aller emanzipatorischen Sozialbewegungen begreifen, sondern einfach als das sehen, was diese Brandstifter tatsächlich sind: Kriminelle.

Die Unruhen in London sind ein Hooliganismus der Verlierer, die in einer Gesellschaft leben, die für Verlierer wenig übrig hat. Unter den Brandstiftern sind Menschen, die keine Werte mehr besitzen. Sie haben sich daran gewöhnt, Geld vom Staat zu bekommen und beschweren sich, wenn die Zuwendungen nicht mehr in dem Ausmaß kommen wie bisher. Mit diesem Problem werden in absehbarer Zeit weit mehr Europäer, unter ihnen viele junge, konfrontiert werden. Da alle Staaten zum Teil weit über ihre Verhältnisse gelebt haben, werden sie ausnahmslos ihre Ausgaben zurückfahren müssen. Damit geht eine verstaubte Wohlstandsillusion der EU verloren: die Vorstellung, dass alles immer besser wird, ohne dass wir Europäer uns sonderlich anstrengen müssten. Die vergangenen 66 Jahre in Frieden wurden auch durch einen zunehmend großzügigeren Sozialstaat erkauft. Das ist vorbei. Die demokratische Reife der Europäer wird sich auch daran messen lassen, wie nachhaltig der vorsichtig einsetzende Bewusstseinswandel in der Gesellschaft stattfindet.

Die Jugend Europas ist die Zukunft des Kontinents. Ihr lautsprecherischer Teil motzt, heult und demonstriert in den Hauptstädten und formuliert in jedes Mikrofon, das man ihm entgegenhält, denkbar pathetisch Ansprüche. Im Deutschlandfunk darf eine französische Aktivistin der “Generation Praktikum” derzeit jeden zweiten Tag ihr larmoyantes J’accuse voller Selbstmitleid und Gefühlsduselei verbreiten. Ein bemerkenswertes Dokument gesellschaftlicher Luxusverwahrlosung in Kombination mit einem naiven Staatssozialismus, der umverteilt, reguliert und Stagnation auf hohem Niveau einklagt. Ängstlich und unbeweglich wirkt diese Art von jugendlichem Aufbegehren, das verkennt, dass es diese Generation besser hat als alle ihre Vorgänger. Weltweit wird in den Wohlstandsländern wie in den aufstrebenden Nationen nach qualifizierten Arbeitnehmern gesucht. Noch nie war der Ausblick für junge, gut ausgebildete Menschen so exzellent wie im Augenblick. Gefragt wären nur Neugier, Flexibilität und Abenteuergeist, doch davon ist in diesem lärmenden Teil Jugend kaum etwas vorhanden. Sie ignoriert die Herausforderungen, vor denen Europa im Augenblick durch die Währungs- und Schuldenkrise steht, und verlangt einfach mehr für sich. Man benimmt sich wie ein kleines Kind und hofft, dass einem Vater Staat hilft. Dazu passt, dass in Frankreich mittlerweile drei Viertel aller Jugendlichen als Berufswunsch “Beamte” angeben.

Dort, wo der Protest konstruktiv mehr und bessere Bildung einklagt, um die eigene, individuelle Zukunftsfähigkeit zu verbessern, folgt der Protest einem nicht gerade heroischen oder pathetischen, aber einem wertvollen Impuls. In Italien und Spanien ist die Jugendarbeitslosigkeit enorm hoch: Das mindert die Aufstiegschancen der Jungen. Sie streben nach denselben goldenen Privilegien, die ihre Elterngeneration genossen hat, und verstehen nicht, dass gerade die Beibehaltung dieser Privilegien ihren eigenen Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt verhindert. Leider meckern in Madrid und Athen zu oft die, die eigentlich keinen Plan haben und nur jeweils das ablehnen, was ihnen von der Politik vorgesetzt wird. Das verbindet sie mit jener Meute, die in London vor allem die eigene Community ängstigt, beschädigt und fast umbringt. Diejenigen, die glauben, ihre Proteste rührten an den Grundfesten der Gesellschaft, übersehen, dass diese Gesellschaften durch das Treiben des etatistischen Establishments in einer Art und Weise erschüttert sind, wie das keine Heerschar von Plünderern, Marktplatzcampern oder Attac-Fahnen schwenkenden Stéphane-Hessel-Lesern je tun könnte. Die Destabilisierung Europas findet in den Börsen, bei den Haushaltsberatungen statt und schließlich auch in jenen Milieus, in denen weiter jene alten, überkommenen vollkommen zukunftslosen Vorstellungen von einem Staat propagiert werden, die diesen Kontinent in den Abgrund führen können.

Europa benötigt wieder ein positives Narrativ von sich, wie das “Welt”-Redakteur Clemens Wergin in seinem Blog formuliert, um den Rest der Welt von der eigenen Zukunftsfähigkeit zu überzeugen. Dabei fällt der Jugend gerade in Zeiten einer demografischen Zuspitzung besondere Verantwortung zu. Das überragende Gros der jungen Europäer hat sich im besten Sinne mit einem wenig heldenhaften, aber hoch vernünftigen Pragmatismus entschieden: qualifiziert sich umfassend, mehrsprachig und gerne auch mit Semestern oder Lehrjahren im Ausland. Deshalb sollte man die europäischen Proteste der letzten Tage, Wochen und Monate nicht als ein emanzipatorisches Projekt verklären, sondern als Endmoräne jenes alten Europas, das hohe Ansprüche mit wenig Eigeninitiative verband und den ökonomischen Realitäten auswich. Bevor der Investor aus China oder Singapur gestern kopfschüttelend abgereist wäre, hätte er im Fernsehen eine Zukunft Europas sehen können: Junge Menschen, die sich via Twitter als Heer von Besenträgern versammelt: um London sauber zu machen. Um anzupacken und nicht zu lamentieren.

Gut ausgedrückt, was auf die europäische Jugend zukommt. Aber es fehlen noch ein paar wichtige Hinweise:

  1. Die Jugend kann nichts dafür, dass Europa vor einem Scherbenhaufen steht. Sie haben den Schrott, der uns regiert ja noch nicht einmal gewählt.
  2. Bis 2002 war so weit alles okay und so hätte es bleiben können. Der Euro war überflüssig und als “Sahnehäubchen” gedacht und wird nun zur Apokalypse.
  3. Man hört immer wieder, der Euro sei “der Preis für die Wiedervereinigung” gewesen. Das vermiest einem fast schon die  Freude am Fall der Mauer (zumal im Osten noch lauter rotes Gesocks nistet). Ganz im Ernst: Die Mauer und die D-Mark sind weg und stattdessen haben wir nun flächendeckend in Europa ein eurokratisches Sowjetsytem….. Sinn???
  4. Die Jugend kann nichts dafür, dass sie aus lauter Einzelkindern besteht. Das ist deswegen, weil die Deutschen immer Angst haben, dass die Rente nicht sischä ist. Nicht ganz zu Unrecht, wie man jetzt sieht. Wer viel Rente haben will, muss viel Vollzeit arbeiten, also möglichst wenig Wickelzeiten absolvieren. Außerdem kosten Kinder Geld.
  5. Aber wenn hier demnächst alles zusammenbricht, haben wir ja wieder die Zeiten, wo die Kinder unsere Altersversorgung sein werden. Also vermehrt Euch schon mal. Trotzdem kann man nicht oft genug erwähnen, wie fahrlässig seit 30 Jahren in Deutschland Familienpolitik betrieben wurde. Das darf nie wieder passieren. Deswegen unten eine Liste unserer Links zu diesem Thema. Parteien, die keine vernünftige Familienpolitik betreiben (= bedeutsame steuerliche Entlastung von werktätigen Eltern!!!) sollte man gar nicht erst wählen.
  6. Was der Leitartikel gänzlich unterschlägt ist, dass unsere Kinder für “austauschbar” erklärt wurden. Kinder können jederzeit “importiert” werden bzw. von “gebärfreudigen Importbräuten” in die Welt gesetzt werden. Sehr zum Nachteil der eigenen Landeskinder, falls die Importfamilien sich nicht in Sachen Integration bemühen und ihr Nachwuchs dem einheimischen Nachwuchs nicht nur auf dem Schulfhof feindselig begegnet, sondern ihm später noch als finanzieller Klotz am Bein hängt – zusammen mit den ganzen Alten, für die Rente gezahlt werden muss.
  7. Nicht erwähnt wird, dass der Nachwuchs “Der Islam gehört zu Deutschland” ausbaden muss, also eine Dhimmihaltung einnehmen muss, um den ewig beleidigten Moslems keinen Anlass zu Riots und Jihad zu geben. Sowas hat es auch noch nicht gegeben.
  8. Was auch unterschlagen wird bezüglich der “Generation Praktikum”, ist die Unsitte der Vermeidung der Vergabe fester Arbeitsplätze. Schon alleine im Himblick auf das Thema Familiengründung sollten Arbeitsgeber auch mal bereit sein, sich festzulegen anstatt Leute auf Abruf zu beschäftigen.
  9. In einen solchen Artikel hätte zualleroberst eine Entschuldigen an die junge Generation gehört, dass sie statt blühender Landschaften einen Scherbenhaufen erben wird.
  10. Statt Vorwürfen hätte es eine Liste von Tipps geben müssen, die die aus Fehlern klug gewordene Generation den Jüngeren mit auf den Weg gibt. Stattdessen werden die Jungen mit Vorwürfen überhäuft. Der Autor wird also den Anforderungen, die er an die Jugend stellt, selber gar nicht gerecht.  (Dieser Kommentar befindet sich hier)

 ———-

BGH verpflichtet Alleinerziehende zum Vollzeitjob

—————

Demografiebericht 2011 Schock-Zahlen: Stirbt Deutschland aus?

Das gesetzliche Rentensystem wird durch die demografische Entwicklung vor ganz besondere Herausforderungen gestellt. Streng genommen wird es dadurch sogar bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit strapaziert!

Denn: Sinkt die Zahl der Beitragszahler, dann steigt die Zahl der Leistungsempfänger. Da die Zahl der Erwerbsfähigen in den nächsten Jahrzehnten rapide sinken wird, gibt es hier ein echtes Problem.

Im „Demografiebericht“ heißt es: „Während heute auf eine Person im Alter ab 65 Jahre drei Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren kommen, wird dieses Verhältnis bereits 2030 bei eins zu zwei liegen.“

Um diesem Problem zu begegnen, hat die Bundesregierung in der Vergangenheit bereits etliche Maßnahmen ergriffen:

die schrittweise Einführung der Rente mit 67

feste Beitragssatzobergrenzen von 20 Prozent bis zum Jahr 2020 und von 22 Prozent bis zum Jahr 2030

die staatlich geförderte private Zusatzvorsorge (Riester- und Rürup-Rente)

eine Reform der betrieblichen Altersvorsorge etc., etc.

Aber: Viele Konsequenzen der demografischen Entwicklung bleiben schwierig vorherzusagen, so dass weitere Anpassungen im Rentensystem möglich, ja sogar wahrscheinlich sind.

Bis zum Frühjahr 2012 muss Bundesinnenminister Friedrich nun dem Kabinett auf Grundlage der Ergebnisse des „Demografieberichts“ einen Vorschlag für eine ressortübergreifende „Demografie-Strategie der Bundesregierung“ vorlegen.

Der Ausblick ist jedoch denkbar düster. Erste Experten warnen bereits: „Deutschland schafft sich ab!“

21.04.2012: Interview mit Familienministerin Kristina Schröder zur Vorstellung ihres Buches (WELT):

Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben: “Danke, emanzipiert sind wir selber”.

…Egal, was man als Frau macht, immer wieder führt man angeblich das falsche Leben. Wenn frau sagt, sie bleibt zu Hause, dann ist sie das Heimchen am Herd. Das erleben wir auch gerade im Moment wieder in der Betreuungsgelddebatte.

…Wir brauchen keine Leitbilder und keine Bevormundung…

…Einerseits hat man als Mutter oft den Eindruck, man ist nur dann eine gute Mutter, wenn man es sich so schwer wie möglich macht, am besten noch die Windeln waschen und den Brei selbst kochen.

Andererseits wird immer mehr das Bild von der modernen Supermutter gepusht. Die soll die verschiedenen Anforderungen nicht nur vereinbaren, die soll sie addieren. Perfekte Mutter, super Karriere, speckfreier After-Baby-Body, für den Mann die inspirierte Gesprächspartnerin und die tolle Geliebte. Das erschlägt Frauen.

Wenn sie sagt, sie will arbeiten, dann ist sie die egoistische Karrierefrau. Und wenn sie beides vereinbart, gilt sie entweder als Rabenmutter oder als Latte-macchiato-Mutter, je nach Blickwinkel.

Diese Debatte kennt praktisch jede Frau in Deutschland, die ein Kind hat. Und deswegen treffe ich mit dem Buch einen Nerv…

…Es geht um praktische Umsetzung: etwa um den Kita-Ausbau, um die Frage, wie Frauen und Männer leichter aus Teilzeit wieder auf Vollzeit aufstocken können, um die Frage, wie wir verhindern, dass Minijobs vor allem für Frauen zur Falle werden…

…Der Kita-Platz ist existenziell für die Wahlfreiheit von jungen Frauen. Sie müssen, wenn sie einen wollen, einen bekommen. Und zwar einen qualitativ hochwertigen Platz. Da hat Deutschland jahrelang hinterhergehinkt. Und das holen wir jetzt in einem riesigen Kraftakt auf. Wir werden ab 2013 einen Rechtsanspruch haben. Und das einzulösen ist eine Herkules-Aufgabe. Wir haben noch knapp über ein Jahr. Dieses Jahr muss zum Jahr der Krippenplätze werden.

Das zweite riesige Thema sind alle Fragen rund um Arbeitszeiten. Wir müssen die Elternzeit flexibler machen, damit man die drei zur Verfügung stehenden Jahre in den ersten 14 Jahren des Kindes – also bis über den Wechsel zur weiterführenden Schule hinaus – frei legen kann.

Wir brauchen ein stärkeres Mitspracherecht der Arbeitnehmerin bei der Frage der Bestimmung der Arbeitszeit in der Elternzeit. Also dass nicht jungen Müttern gesagt wird, du arbeitest jeden Abend von 16 bis 20 Uhr, und man ihnen damit einen Wiedereinstieg kaputt macht. Wir werden eine Großelternzeit einführen. Und wir brauchen neue Möglichkeiten, zwischen Vollzeit und Teilzeit alltagstauglich zu wechseln…

…Mein Vorschlag einer flexiblen Quote ist eine intelligente Quote. Wir verpflichten die Unternehmen, sich selbst eine Quote zu geben. Die müssen sie dann aber öffentlich machen und einhalten bei empfindlichen Sanktionen….

—————————————————————————————————

4. Weitere Entwicklung

—————————————————————————————————-

4.1 Demographischer Schwund

Düstere EU-Prognose: Deutschland schrumpft um 16 Millionen Einwohner – WELT ONLINE.

Offizielle Bevölkerungsschätzung von Eurostat (europäische Statistikbehörde)

Deutschland wird laut einer EU-Prognose bis zum Jahr 2060 rund 16 Millionen Einwohner verlieren. Mit dann nur noch 66 Millionen Bewohnern wird es in gut fünfzig Jahren längst nicht mehr das bevölkerungsreichste Land der EU sein, wie aus einer vom EU-Statistikamt Eurostat veröffentlichten Studie hervorgeht.

Deutschland, das 2010 noch 82 Millionen Einwohner hatte, wird nach Schätzungen der EU-Statistiker 2060 nur noch an dritter Stelle hinter Großbritannien (79 Millionen Einwohner) und Frankreich (74 Millionen) liegen, gefolgt von Italien (65 Millionen) und Spanien (52 Millionen). Anders als Deutschland können diese vier Länder demnach von einer wachsenden Bevölkerung ausgehen.

Für die gesamte Europäische Union erwarten die Statistiker noch bis 2040 einen Bevölkerungszuwachs. Dann wird die EU, wo Anfang 2010 insgesamt 501 Millionen Menschen lebten, den Berechnungen zufolge einen Höchststand von 526 Millionen Einwohnern erreichen. Bis 2060 wird die europäische Gesamtbevölkerung laut Eurostat dann schrittweise auf 517 Millionen zurückgehen.

Wie in Deutschland wird sich laut den Eurostat-Zahlen auch in ganz Europa der Anteil der Erwerbsfähigen deutlich verringern. Waren im Jahr 2010 noch 17,6 Prozent der EU-Bürger 65 Jahre oder älter, so werden dies im Jahr 2060 schon 29,5 Prozent sein.

Der Anteil der über 80-Jährigen wird sich den Angaben zufolge von 4,6 Prozent im vergangenen Jahr auf dann zwölf Prozent fast verdreifachen. Als Gründe nennt Eurostat eine niedrige Geburtenrate und eine immer höhere Lebenserwartung.

Den höchsten Anteil an über 65-Jährigen werden 2060 den Angaben zufolge Deutschland (32,8 Prozent), die Slowakei (33,5 Prozent), Rumänien (34,8 Prozent) und Lettland (35,7 Prozent) haben. In Irland werden in gut 50 Jahren dagegen nur 22 Prozent der Menschen 65 Jahre oder älter sein.

————–

Demografiebericht 2011 Schock-Zahlen: Stirbt Deutschland aus?

Seit dem Jahr 2003 nimmt die Bevölkerungszahl stetig ab, sie ist inzwischen sogar auf nur noch 81,7 Millionen Einwohner gesunken.

Grund: Die Zahl der Sterbefälle übersteigt die Zahl der Geburten bei weitem. Zudem übersteigt die Zahl der Auswanderer die Zahl der Zuwanderer nach Deutschland mittlerweile ebenfalls.

Die Zuwanderung gleicht also nicht mehr, wie in der Vergangenheit, die Zahl der Sterbefälle aus.

In den nächsten 49 Jahren (bis 2060) wird die Zahl der Deutschen um bis zu 17 Millionen sinken – von heute knapp 82 auf 65 bis 70 Millionen Menschen.

Das wäre ein Rückgang von 15 Prozent bzw. 21 Prozent innerhalb von fünf Jahrzehnten.

Gleichzeitig werden die Deutschen wegen ihrer gestiegenen Lebenserwartung immer älter!

—————————————————————————————————

4.2 Bevölkerungsaustausch

Einwanderung kostete bis 2007 eine Billion Euro!

Die wichtigsten Thesen aus dem Artikel von Gunnar Heinsohn in der FAZ Juni 2010 über die über eine Billionen Euro, die für die verfehlte Einwanderungspolitik bis 2007 aus dem Fenster geschmissen wurden:

  • Deutschland braucht intelligenten Nachwuchs, dafür wird aber in Deutschland nicht gesorgt – weswegen der eigene intelligente Nachwuchs zunehmend auswandert.
  • Die schlechten Leistungen der Migranten haben die Deutschen bis 2007 sage & schreibe 1 Billion Euro gekostet, da die Migranten insgesamt mehr Geld verschlingen als einbringen.
  • Auf jeden Vollerwerbs-Nettozahler entfallen 40.000 Euro Lasten durch Migranten.
  • Die Geburtenrate der Deutschen liegt seit 40 Jahren zu niedrig, eine intelligente Familienpolitik fehlte also bisher. Von 100 benötigten Kindern werden 35 gar nicht erst geboren, wandern 10 wegen der schlechten Verhältnisse aus und 15 liegen den 40 Übrigen auf der Tasche, weil sie noch nicht einmal in der Lage sind, eine Ausbildung zu machen.
  • 87% der Hochschulabsolventen wollen weg aus Deutschland.
  • Deutschland hat das großzügiste Sozialsystem der Welt: Lebenslang und auf hohem Niveau.
  • Nirgendwo sonst werden Bildungsferne und Nicht-Werktätige stärker für’s Kinderkriegen belohnt. Die Wahscheinlichkeit für nicht-ausbildungsfähigen Nachwuchs liegt in Deutschland 4 Mal höher als in allen anderen westlichen Industrienationen. Nirgendwo auf der Welt belastet dieser Nachwuchs die arbeitende Bevölkerung stärker.
  • 1965 bezogen 130.000 Personen unter 15 Jahren Sozialhilfe. Bis 2010 ist die Zahl auf 2 Millionen gestiegen.
  • Deutschland hat den globalen Spitzensatz an Sozialhilfe-Müttern: 80.000. Jede dieser Hartz-IV-Mütter kostet bis zu ihrem 50. Lebensjahr 415.000 Euro. Das entspricht den Steuern, die 2 durchschnittliche Vollzeitverdiener zahlen.
  • 160.000 Menschen verlassen jährlich dieses Land, um woanders bei geringeren Steuersätzen Geld zu verdienen.  Jeder von ihnen müsste eigentlich einen Beitrag von 40.000 Euro zur Migrantenversorgung leisten. Je mehr gut Ausgebildete Deutschland verlassen und je mehr schlecht Ausgebildete kommen, umso höher wird die Belastung für die verbleibenden Steuerzahler.
  • Unter den Einwanderern, die nach Deutschland kommen, sind nur 5-10% Hochqualifizierte. Zum Vergleich: USA 55%, Australien 85%, Kanda 99%. Deutschland wird Dummland.
  • Der IQ Kanadas Einwanderer liegt über dem einheimischen Leistungsniveau. Nirgendwo liegt das Leistungsniveau der Einwanderer weiter unter dem Leistungsniveau der Einheimischen als in Deutschland. Es sind aber nur solche Einwanderer eine Hilfe, deren Leistungsprofil über dem aktuellen Durchschnitt der aufnehmenden Nation liegt. Deutschland wird Dummland.

———–

Zitate/Sprüche Thilo Sarrazin 12. Mai 2011

—————————————————————————————————-

4.3 Bildungsmisere

Ausbildung in Deutschland deckt nicht den Bedarf an Hochqualifizierten (FAZ.NET: Sept. 2011)

Der Anteil der Hochqualifizierten an der Bevölkerung ist in Deutschland seit fünf Jahrzehnten nur wenig gewachsen. Das geht aus der Studie „Bildung auf einen Blick“ der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die am Dienstag in Berlin von Cornelia Quennet-Thielen, der Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium (BMBF), von Johanna Wanka (CDU), der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, sowie von Andreas Schleicher, dem Leiter der OECD-Abteilung Bildungsindikatoren und -analysen, vorgestellt wurde.

Demnach erwirbt heute in Deutschland jeder vierte junge Erwachsene (26 Prozent) einen Hoch- oder Fachschulabschluss beziehungsweise einen Meisterbrief, während vor fünfzig Jahren knapp jeder Fünfte einen Abschluss in dem sogenannten Tertiärbereich erreichte. Mit diesem Wert lag Deutschland damals im Mittelfeld aller 24 Länder, für die dazu Daten vorhanden sind. Mit der geringsten Zuwachsrate (sieben Prozentpunkte) aller OECD-Mitgliedstaaten ist es heute hingegen auf einen der untersten Plätze abgerutscht.

Auch gemessen am Anteil der Hochschulabsolventen, der mit 29 Prozent deutlich unter dem OECD-Durchschnitt (39 Prozent) liegt, belegt Deutschland nur einen der hinteren Plätze. In der älteren Altersgruppe (55 bis 64 Jahre), die jetzt aus dem Erwerbsleben ausscheidet, stellt Deutschland noch 6,3 Prozent des Angebots an hochqualifizierten Kräften in den Industrieländern insgesamt. In der jüngeren Altersgruppe (25 bis 34 Jahre), die derzeit in den Arbeitsmarkt eintritt, sind es hingegen nur mehr 3,1 Prozent.

Kein Wunder, wenn es immer weniger ausbildungsfähigen Nachwuchs gibt.

Zuletzt hat sich das Wachstum des Angebots an Arbeitskräften mit Tertiärabschluss in Deutschland zwar zu beschleunigen begonnen, auch der Anteil der Hochschulabsolventen hat sich – wie in anderen Ländern – seit 1995 verdoppelt; die Nachfrage wächst aber offenbar immer noch stärker als das Angebot. Selbst auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, zwischen 2008 und 2009, stieg die Beschäftigungsquote von Arbeitskräften mit solchen Abschlüssen in Deutschland um 0,6 Prozentpunkte. Eine Zunahme war in dieser Zeit unter OECD-Ländern sonst nur noch in Australien zu verzeichnen.

Zwar stieg der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Bildung in Deutschland zwischen 1995 und 2008 von 8,6 auf 10,4 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben. Das ist im OECD-Vergleich ein überdurchschnittliches Wachstum, worauf das BMBF sogleich hinwies. Als problematisch sieht es die OECD jedoch an, dass in Deutschland gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) die Bildungsinvestitionen insgesamt in den vergangenen Jahren eher zurückgegangen sind. Während private und öffentliche Stellen in Deutschland 1995 noch 5,1 Prozent des BIP für Bildungseinrichtungen ausgaben, waren es 2008 nur noch 4,8 Prozent.

Kein Wunder, wenn das Geld in Fässern ohne Boden versickert.

Niedriges Ausgabenniveau in der Grundschule:

Mitte der neunziger Jahre rangierte Deutschland damit noch im Mittelfeld der OECD-Länder, heute liegen die Prozentsätze in fast allen der übrigen 33 OECD-Mitgliedstaaten höher (Ausnahme: Tschechische Republik sowie die Slowakei). Als besonders problematisch wird dabei das niedrige Ausgabenniveau im Grundschulbereich bewertet. Während im OECD-Mittel je Schüler 7200 amerikanische Dollar im Jahr bereitgestellt werden, investiert Deutschland umgerechnet nur 5900 Dollar. Allerdings sind die jährlichen Ausgaben je Student im Tertiärbereich um 1700 Dollar höher als im OECD-Durchschnitt. Im Übrigen muss darauf hingewiesen werden, dass in der Studie die Aufwendungen privater Unternehmen im Rahmen der dualen Ausbildung, die für Deutschland als „hoch“ eingestuft werden, nicht eigens aufgeführt sind.

In Deutschland spart man an den Jüngsten und verteilt stattdessen das Geld in fremden Ländern – am besten in Betrügerstaaten und Scharia-Staaten.

Im Allgemeinen wird die Entwicklung innerhalb der OECD positiv bewertet: Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre machten im OECD-Durchschnitt nur 13 Prozent aller Menschen einen Abschluss im tertiären Bereich, im Jahr 2009 hatte sich diese Zahl auf 37 Prozent fast verdreifacht. Die größten Fortschritte erzielten Korea und Japan, die von niedrigem beziehungsweise mittlerem Niveau starteten und heute mit 63 und 56 Prozent aller jungen Menschen zwischen 25 und 34 Jahren über den höchsten Anteil an Hochqualifizierten verfügen. Die Vereinigten Staaten, historisch gesehen eines der Länder mit den meisten gut ausgebildeten Personen, liegen heute mit 41 Prozent Universitäts-, Fachschul- und Berufsakademieabsolventen nur noch knapp über dem OECD-Schnitt.

Wir importieren unsere Fachkräfte trotzdem Anatalolien. Basta. Es sind wahre Schätze. Wir müssen nur genug Geld reinstecken. Unter ihrem zahlreichen Nachwuchs gibt es bestimmt ein paar zukünftige Nobelpreisträger. Wir müssen Geduld haben und fördern. 15,5 Millionen zusätzliche Integrations-Euro sind in NRW bestimmt noch zu wenig, wo doch bereits jeder 4. Grundschüler Moslem ist. Wir sind schuld, wenn nicht alle diese Moslems studieren. 

Steuernutzen aus tertiärer Bildung ausgesprochen hoch

Den insgesamt unterdurchschnittlichen Bildungsinvestitionen in Deutschland steht ein überdurchschnittlicher wirtschaftlicher Gewinn für den Staat gegenüber: Abgesehen von Amerika gibt es kein Land, in dem der Nutzen, den die Öffentlichkeit in Form höherer Einkommensteuer- und Sozialversicherungseinnahmen aus der Tertiärbildung zieht, höher ist. Durch eine männliche Arbeitskraft mit Tertiärabschluss entsteht über deren Lebenszeit dem deutschen Steuerzahler ein Gewinn von 169.000 amerikanischen Dollar. Für weibliche Arbeitskräfte ist der entsprechende Wert 85.000 Dollar. Vergleichsweise gering fällt freilich der jeweilige persönliche Nutzen aus. Der Kapitalwert der Verdienst- und Beschäftigungsvorteile, die einer deutschen männlichen Arbeitskraft über ihre gesamte Lebensarbeitszeit durch einen Tertiärabschluss entstehen, beträgt 148.000 amerikanische Dollar, weniger als im OECD-Durchschnitt (175.000). Das Kultusministerium fasste den Befund so zusammen: „Investitionen in Bildung lohnen sich – nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die öffentlichen Haushalte.“

Durch die in Deutschland um über 100% gesunkene Kaufkraft, die weiteren gigantischen Verluste für die Volkswirtschaft durch den Euro, die hohen Steuern und Abgaben, die steigend Inflation, die steigenden Energiepreise, die nach 10 Jahren bereits heillos abgewirtschaftete Währung, die hohen Kosten der miserablen Einwanderungspolitik, das gestiegene Gewaltpotential, das miserable Schulsystem und die Tatsache, dass der staatlich intensiv zu fördernde islamische Bevölkerungsanteil weiter steigt, macht Deutschland zur unattraktivsten Industrienation auf diesem Planeten. Selten wird sich ein Hochqualifizierter hierhin verirren. Schon gar keiner aus einem Land, wo man weiß, dass Moslems ein Problem darstellen (z.B. Hindus aus Indien).

Insgesamt gilt, dass die Verdienstmöglichkeiten so stark wie nie zuvor an die Ausbildung geknüpft sind: In der Hälfte aller OECD-Länder können Universitäts- und Fachhochschulabsolventen mit mindestens 50 Prozent mehr Einkommen rechnen als jene, die zwar über eine (Fach-)Hochschulreife, nicht aber über ein Studium verfügen. Das geringe Wachstum des Angebots an Arbeitskräften mit tertiärer Ausbildung in Deutschland erklärt, warum die Vergütung dieser Qualifikationen gerade auf dem deutschen Arbeitsmarkt so stark gestiegen ist. Zwischen 1999 und 2009 ist der Verdienstvorsprung, den männliche Arbeitskräfte mit Tertiärabschluss gegenüber solchen des Sekundarbereichs II haben, um 16 Prozentpunkte gestiegen. Bei Frauen ist der entsprechende Verdienstvorteil im selben Zeitraum sogar um 31 Prozentpunkte gestiegen.

Deutsche Gesellschaft besonders stark gespalten

Hinzu kommt, dass die Arbeitslosigkeit unter Personen mit tertiärem Abschluss in Deutschland so niedrig ist wie in sonst in keiner Bevölkerungsgruppe. Im Durchschnitt reduziert ein solcher Abschluss den Erwerbslosenanteil unter den nicht in Ausbildung befindlichen Fünfundzwanzig- bis Neunundzwanzigjährigen um 2,1 Prozentpunkte. Zugleich haben sich die Zukunftsaussichten von Personen am anderen Ende des Qualifikationsspektrums verschlechtert. Während in Deutschland etwa 86 Prozent der Absolventen tertiärer Bildungsgänge beschäftigt sind – vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 1997 – und nur 3,4 Prozent erwerbslos, sind unter den Arbeitskräften ohne Abschluss im Sekundarbereich II nur 55 Prozent beschäftigt und 16,7 Prozent erwerbslos. Die Studie kommt zu dem Befund, dass die Gesellschaft in Deutschland besonders stark gespalten sei. Ähnlich massive Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen gibt es demnach unter den OECD-Ländern nur noch in der Tschechischen Republik, in der Slowakei und in Slowenien.

Bedeutet, dass immer weniger Leistungsträger immer mehr Leistungsschwache durchziehen müssen. Das ist das Resultat einer vollkommen gescheiterten Einwanderungspolitik. Und natürlich das Resultat einer vollkommen gescheiterten Familienpolitik, die die Einheimischen für die Eingewanderten zur Kasse bittet und die deutsche Frauen nach wie vor für das Kinderkriegen finanziell bestraft anstatt sie zu fördern.

Der starken Spaltung Deutschlands entspricht auch ein besonders deutlicher Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit sowie einer positiven Einstellung zur Gesellschaft und der Ausbildung. Nur die Hälfte der Menschen in Deutschland ohne Sekundarausbildung äußerte, zufrieden zu sein. Mit Sekundarabschluss sind es schon 61 Prozent und unter den Hochqualifizierten steigt der Anteil auf 77 Prozent. Zudem arbeiten in der am besten ausgebildeten Gruppe fast dreimal so viele Menschen ehrenamtlich wie in jener ohne Sekundarabschluss. Auch die Wahlbeteiligung steigt mit der Qualität der Abschlüsse.

Geht es weiter mit der Unterschichten-Einwanderung in Deutschlands Sozialsysteme, steht der Standort Deutschland auf der Kippe. Schon heute muss jeder deutsche Arbeitnehmer 40.000 Euro für Migranten erwirtschaften. Diese Zumutung wird auf Dauer nicht zu tragen sein, da ja durch den Atomausstieg die Energiekosten zusätzlich drastisch steigen und durch den Euro die EU-Kosten ins Gigantische abdriften. Deutschland ist jetzt schon zu 83% seines BIP verschuldet. Der Weg zur Zahlungsunfähigkeit ist nur noch kurz. Vorher wird wichtige Industrie abwandern. Hochqualifizierte sowieso.

———–

Wie sich unsere zukünftigen Fachkräfte an den Schulen benehmen

————-

Fremd im eigenen Viertel – deutsche Schüler in der Minderheit

—————————————————————————————————-

4.4 Fachkräftemangel

Viele Studenten wollen auswandern

—————

Demografiebericht 2011 Schock-Zahlen: Stirbt Deutschland aus?

Die deutsche Wirtschaft und der Arbeitsmarkt werden in erheblichem Maße von den Entwicklungen betroffen sein.

Einerseits werden die Deutschen immer länger arbeiten müssen (bereits jetzt wird die Rente mit 67 bis 2029 schrittweise eingeführt), andererseits wird es auf dem Arbeitsmarkt zu einem harten Wettkampf um Talente und Fachkräfte kommen.

Selbst eine konstante Zuwanderung würde den drohenden Fachkräftemangel nicht decken können!

Dazu kommt noch, dass die Zahl der Erwerbsfähigen künftig rapide sinken wird:

Heute leben in Deutschland 49,8 Millionen erwerbsfähige Menschen (Alter: 20 bis 64 Jahre).

Im Jahr 2030 werden es bereits 6,3 Millionen weniger Erwerbsfähige sein.

Als Antwort sollen künftig „nicht ausreichend genutzte Arbeitskräftepotenziale“ besser genutzt werden.

Dazu heißt es: „Das betrifft vor allem Frauen, ältere Arbeitnehmer und Menschen mit Behinderungen, aber auch Personen, denen eine dauerhafte Eingliederung in den Arbeitsmarkt bisher noch nicht gelungen ist.“

—————————————————————————————————-

4.5 Überalterung der Gesellschaft

 2030: Über 80-Jährige in der Überzahl? Bevölkerungsprognose mit Daten und Fakten für rund 3.200 Kommunen (Studie Bertelsmann-Stiftung)

————-

Demografiebericht 2011 Schock-Zahlen: Stirbt Deutschland aus?

Heute machen die 65-Jährigen und Älteren rund 20 Prozent der Bevölkerung aus.

2030 wird diese Gruppe auf 29 Prozent der Bevölkerung angewachsen sein.

Im Jahr 2060 wird dann jeder Dritte (34 Prozent) 65-jährig oder älter sein.

SCHWERE KONSEQUENZEN

Eines ist klar: Der demografische Wandel hat in den nächsten Jahren gravierende „Auswirkungen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland“.

Und: Der Wandel ist laut „Demografiebericht“ der Regierung inzwischen bereits unumkehrbar!

Dort heißt es: „Die Veränderung des Altersaufbaus der Bevölkerung lässt sich durch steigende Geburtenzahlen oder durch verstärkte Zuwanderung lediglich abmildern, nicht aber stoppen“!

—————————————————————————————————-

5. Umfragen

Wen sollte der deutsche Staat fördern?

View Results

Loading ... Loading ...

Was braucht der Standort Deutschland jetzt? (max. 10 Antworten)

View Results

Loading ... Loading ...


6. Links

Die Familie und ihre Zerstörer

Artikelsammlung “Einzelkinder”

Artikelsammlung “Familien sind genervt”

08.09.2012 Paul Kirchhof: Wer mehr Kinder will, muss bessere Politik machen

—————————————————————————————————


Hinterlasse eine Antwort