Folter im ägyptischen Präsidentenpalast?

Morgen kann es wieder einmal zum Clash in Kairo und Alexandria kommen, denn beide Lager – Muslimbrüder und die Säkularen – wollen demonstrieren. Mursi hat sich im Präsidentenpalast verschanzt, in dem es jetzt laut Spiegel-TV ein Gefängnis und eventuell sogar Folter geben soll. Regime-Regner sind derweil damit beschäftigt, die Barrikaden rund um den Palast abzumontieren. Die Armee verhält sich nach Angaben der Zeit aber noch zurückhaltend.

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„Religionsfreiheit weltweit durch Islamismus bedroht“

Christenverfolgung Volker Kauder

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Behandlung von Christen in Ägypten beklagt und Kairo mit Konsequenzen gedroht. „In Ägypten verschlechtert sich die Lage der Christen gerade rapide“, sagte Kauder der „Welt am Sonntag“. „Acht Millionen christliche Kopten leben dort und sie befürchten mehr und mehr, dass sie ihren Glauben bald nicht mehr in ihrem Heimatland leben können. Das ist dramatisch.“ Kauder drohte damit, die Werbung für den ägyptischen Tourismus einzustellen.

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Wird Mursi gestürzt?

Kairo 2012-12-06

Der Muslimbruder Mursi, den die Ägypter dummerweise zu ihrem Präsidenten gewählt haben, entpuppt sich als Dikator, der die Gewaltenteilung aushebeln und die Scharia installieren will.  Seit gestern laufen groß angelegte Demonstrationen gegen ihn, bei denen es auch zu Randalen kam (Foto links). Es gab Tote und Verletzte. Die Armee ist heute mit Panzern aufgefahren (Foto rechts), um den Palast zu schützen. Vorgestern hieß es noch, Mursi sei aus dem Palast geflohen. Immer mehr Leute distanzieren sich von ihm: wichtige Berater und nun auch das sunnitische Institut der Al-Ashar Unsiversität. Mursi wird von den Sunniten zum Machtverzicht aufgerufen. Er hielt heute Abend eine Fernsehansprache, wo er allen ernstes fragte: «Ist das nicht Demokratie?»

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Mohammed Mursi sieht sich als Herrscher auf Befehl Gottes

Ägyptens islamistischer Präsident Mohammed Mursi scheint inzwischen vollends am Rad zu drehen? Er verfügte neue Verfassungszusätze, nach denen keine seiner Entscheidungen seit seinem Amtsantritt im Juni und bis zum Inkrafttreten einer neuen Verfassung angefochten werden darf – weder von einem Gericht noch von anderen Behörden. Er selbst sieht sich als »Herrscher auf Befehl Gottes« und empfindet das Prinzip der Gewaltenteilung als eine lästige Randerscheinung der Demokratie. Die Muslimbrüder und die radikal-islamischen Salafisten wollen eine Verfassung, die sich an der Scharia orientiert und den Religionsgelehrten mehr Macht im Gesetzgebungsprozess gibt.
Islam ist Frieden™! Howgh! 

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