Deggendorf: Geld aus Fluthilfe-Fond für Moschee-Neubau verwendet?

Viele von uns erinnern sich sicher noch an die Jahrhundertflut von 2013. Allein in Deggendorf entstanden seinerzeit Schäden in Höhe von 500 Millionen Euro.
Viele Menschen spendeten daraufhin Geld, um den Opfern, die alles verloren hatten, beim Wiederaufbau zu helfen.
Von den Fluten betroffen war auch die Moschee des türkisch-islamischen Kulturvereins (Ditib) im Stadtteil Fischerdorf bei Deggendorf. Sie wissen schon, die Ditib, der gerade Spionage vorgeworfen wird und die trotzdem fleißig Fördergelder vom Familienministerium in den Rachen geworfen bekommt…

Diese Moschee in Fischerdorf also, die scheinbar auch unter Wasser stand, sollte natürlich auch etwas von den Spendengeldern abbekommen. Schlappe 2,2 Millionen Euro. Das gehört sich so und das ist gesetzlich so vorgesehen, heißt es in einem Bericht auf BR24.

Nun steht aber in dem Bericht, dass sich die „alte Moschee“ in einem unscheinbaren Zweifamilienhaus mitten in einem Wohngebiet befunden hat…
Ich frage mich, was muss das für ein Zweifamilienhaus gewesen sein, bei dem ein Schaden in Höhe von  2,2 Millionen Euro entstanden sein soll? Wer soll das glauben?

Schaut man sich den Bericht etwas genauer an, sieht man auf der linken Seite des Artikels ein Bild mit der neuen Moschee. Darunter steht:

Seit fast einem Jahr steht die neue Moscheee im Deggendorfer Stadtteil Fischerdorf.

Weiter heißt es in dem Bericht:

Im Fall der Ditib-Moschee wurden Kosten von 2,2 Millionen Euro anerkannt und ausgezahlt. Alles völlig gesetzeskonform. Nach Angaben eines Vorstands kostete das neue Gebetshaus rund 3,4 Millionen Euro. Die Restsumme wurde über Kredite finanziert.

Äh…Stop! Moment! Verstehe ich das gerade richtig? Die 2,2 Millionen Euro, die eigentlich in den Wiederaufbau der alten Moschee hätten fließen sollen (was ja schon wegen der Höhe des Betrages ziemlich utopisch ist), wurden also stattdessen in einen Neubau gesteckt?

Das heißt also, dass all diese Menschen, die 2013 gespendet haben, die Gutes tun wollten, um anderen zu helfen, also indirekt die neue Moschee mit finanziert haben? Und dann auch noch ausgerechnet eine, dessen Dachverband uns ausspioniert?

Also manchmal frage ich mich wirklich, ob gewisse Leute noch alle Latten am Zaun haben?

Sicher haben die Bürger absolut kein Problem damit, dass auch die Moschee Gelder aus dem Fluthilfe-Fond bekommt…aber hätten sie gewusst, dass sie mit ihren Spenden den Neubau einer Moschee mit finanzieren, hätten einige sicher nicht gespendet!?

Es braucht sich also keiner mehr wundern, wenn die Spendenbereitschaft der Leute irgendwann weniger wird, wenn das gespendete Geld auf diese Art und Weise zweckentfremdet wird! DAS ist nicht OK!

Moschee-Neubau in Deggendorf: AfD stellt Finanzierung aus Fluthilfe-Fonds infrage

Siehe auch: Regierung soll Fluthilfe-Gelder für Flüchtlinge einsetzen

Bild oben: YouTube

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