Der Münchner Polizeieinsatz zum 183. Oktoberfest: Vorläufige Abschlussbilanz

Sexualdelikte wurden insgesamt 31 (21) Mal zur Anzeige gebracht.

Dazu zählen alle Delikte mit sexuellem Hintergrund, welche nicht in den Bereich der Vergewaltigungsdelikte und der Beleidigungen auf sexueller Grundlage ohne Tätlichkeit (z.B. unter den
Rock fotografieren) fallen.

Bislang waren auf dem Oktoberfest 22 Beleidigungen auf sexueller Grundlage mit körperlichem Kontakt („grabschen“), 4 sexuelle Nötigungen, 2 exhibitionistische Handlungen sowie 2 sexuelle Missbräuche Widerstandsunfähiger polizeibekannt geworden.

Bislang wurde der Polizei eine (1) vollendete Vergewaltigung vom sechsten Wiesntag (22.09.2016) bekannt. Aufgrund der ersten Angaben durch die australische Geschädigte wurde zunächst von einem Tatort außerhalb des Oktoberfestgeländes ausgegangen, so dass dieses Delikt in der Halbzeitbilanz keine Erwähnung fand. Die weiteren Ermittlungen ergaben jedoch das Festgelände als Tatort.

18 (9) Tatverdächte wurden festgenommen. In 9 (5) Fällen wurden Einsatzgruppen oder Fahnder der Wiesnwache dabei eigeninitiativ nach entsprechenden Beobachtungen tätig, in einem weiteren Fall erfolgte die Mitteilung durch den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes.

Bei den festgenommenen Beschuldigten handelt es sich um 2 deutsche Staatsangehörige und 16 Ausländische Staatsbürger (darunter 6 Asylbewerber).

Quelle: https://www.polizei.bayern.de/content/2/4/7/7/5/7/2016_abschlussbilanz.pdf

Oktoberfest 2016: Besucherärmste Wiesn seit 15 Jahren

Artikelbild: pixabay/Zukunftskinder

Print Friendly, PDF & Email