Liste islamischer Begriffe

A

Allah

Allah (arabisch ‏الله ‎, DMG Allāh, ʔalˤːɑːh Aussprache?/i) ist das arabische Wort für Gott.

Der Name wird im Islam ausschließlich für die Bezeichnung der als einzig und absolut aufgefassten Gottheit verwendet und ist somit (ähnlich wie das deutsche, artikellose „Gott“ oder das englische großgeschriebene „God“) de facto ein Eigenname und keine Gattungsbezeichnung. Gleichwohl hat er sich höchstwahrscheinlich aus einer Gattungsbezeichnung entwickelt, nämlich durch eine Silbenellipse beim Zusammentreffen des Artikels al (‏ال‎) und ilāh (‏إله‎ /‚Gott, Gottheit‘) an, also „der Gott“.

Das Wort wird auch von arabischsprachigen Juden und Christen in der eigenen Religion zur Bezeichnung der Gottheit gebraucht und wird in den arabischen Bibelübersetzungen verwendet. Insbesondere in westlichen Ländern wird das Wort Allah aber fast ausschließlich als Bezeichnung für Gott in der Gottesvorstellung des Islam verstanden.

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Quelle: Wikipedia


Aleviten

Aleviten (türkisch: Alevî, kurdisch und zazaisch: Elewî, aus arabisch ‏علوی‎ für „Anhänger Alis“) sind Mitglieder einer auf das 13./14. Jahrhundert zurückgehende, in Anatolien entstandene Religionsgemeinschaft,[1] die sich in ihrer Theologie, nicht aber in ihrem Verständnis des religiösen Rechtes, aus dem schiitischen Islam entwickelt hat. Die Religion an sich wird als Alevitentum oder seltener Alevismus bezeichnet.

Die phonetische Ähnlichkeit führt häufig zur Verwechslung mit den Alawiten.

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Quelle: Wikipedia


B


C


D

Dar al-ahd („Haus des Vertrages“)

Dar al-ahd (Haus des Vertrages) ist ein Teil des Dar al-harb, in dem temporärer Frieden vereinbart wurde, solange die Muslime schwach sind.

Eigentlich ist es nach ursprünglicher Auffassung einem Muslim verboten, in der Dār al-Harb zu leben und er muss, wenn es ihm irgend möglich ist, von dort in die Dar al-Islam auswandern (Hidschra, wörtlich „Flucht“, „Rückzug“, wie einst der Prophet Mohammed aus Mekka, bevor es islamisch war, nach Medina auswanderte).

In späterer Zeit wurden Begriffe wie Dar as-Sulh („Gebiet mit Friedensvertrag“) und gleichbedeutend Dar al-’Ahd geschaffen. Sie bezeichneten Gebiete, die einen Vertrag mit der Dar al-Islam geschlossen hatten und tributpflichtig waren. Aus diesen Gebieten mussten Muslime auch nicht zwingend auswandern. Nach der britischen Eroberung Indiens erklärten Religionsgelehrte wie Sayyid Ahmad Khan, dass jedes Land, in dem die Muslime ihre Religion praktizieren dürfen, als Dar al-Aman („Gebiet mit Sicherheitsgarantie“) zu betrachten sei, womit die Pflicht zu Dschihad oder Auswanderung entfalle. In diesem Sinne betrachteten nach der Teilung Indiens 1947 viele Muslime Indien als Dar al-Aman. Viele indische Muslime blieben aber der traditionellen Auffassung treu und wanderten nach Pakistan aus (Muhadschirun).

Diese späteren Begriffe sind aber umstritten, da die islamischen Madhahib etwa seit dem 11. oder 12. Jahrhundert jegliche Neuerungen ablehnen. Genaueres über Neuerungen steht im Artikel Fiqh.

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Quelle: Wikipedia


Dar-al-harb („Haus des Krieges“)

Der arabische Begriff Dār al-Harb ‏دار الحرب ‎ dār al-harb, DMG dāru ʾl-ḥarb heißt wörtlich übersetzt „Haus des Krieges“ oder besser: „Gebiet des Krieges“ und bezeichnet alle nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiete der Welt, die kein Dār-al-ahd (Gebiet des Vertrages) sind. Die Bewohner der Dār al-Harb sind die Harbis, für die eigene rechtliche Bestimmungen gelten. Weitestgehend mit gleicher Bedeutung wie Dār al-Harb wird auch der Begriff Dār al-Kufr (‏دار الكفر‎), wörtlich „Gebiet des Unglaubens“ gebraucht. Im Gegensatz dazu werden Gebiete unter islamischer Herrschaft Dar al-Islam (‏دار الإسلام‎) genannt. Der Begriff taucht nicht im Koran auf, sondern geht Yusuf al-Qaradawi zufolge auf den Begründer der hanafitischen Rechtsschule, den islamischen Rechtsgelehrten Abu Hanifa (699-767) zurück. [1]

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Quelle: Wikipedia


Dar-al-Islam („Haus des Islam“)

Der islamische Rechtsbegriff Dār al-Islām (arabisch ‏دار الإسلام‎, DMG dār al-islām, ,Haus des Islam‘) bezeichnet alle Gebiete unter muslimischer Herrschaft. Gegenbegriff ist Dār al-Harb. Der Begriff geht auf keine Textstelle im Koran oder in der Sunna zurück. Sie ist vielmehr eine Auslegung der Rechtsgelehrten. Gebiete, die nicht von der Umma kontrolliert werden, gelten als Dar al-Harb (Land des Krieges).

Aus politischen und ideologischen Gründen wird der Dār al-Islām auch als Dār as-Salām („Haus des Friedens“) bezeichnet. Die Bewohner des Dār al-Islām sind entweder Muslime oder aber so genannte Dhimmis, Schutzbefohlene minderen Rechts. Nicht-Muslime aus dem Dār al-Harb müssen einen zeitweiligen Schutzvertrag (Aman) abschließen, wenn sie den Dār al-Islām betreten wollen, da sie als so genannte Harbis sonst keinerlei Rechte haben, auch nicht das Recht auf Leben. Nach klassischer Lehre dürfen Polytheisten im Dār al-Islām dazu gezwungen werden, den Islam anzunehmen.

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Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Der Islam vertritt ein dualistisches Weltbild: das Haus des Islam (dar al-islam), das nur dort sein kann, wo der Islam herrscht, und das Haus des Krieges (dar al-harb) mit nicht-islamischer Mehrheit, das in ein Haus des Islam umzuwandeln ist.
In der Übergangszeit, im Haus des Vertrages (dar al-ahd), befinden sich Deutschland, Europa und Amerika jetzt. Die Mitarbeit bei der Umwandlung der Welt in ein Dar al-Islam gehört zu den Pflichten eines jeden Muslim.

Quelle: Islam – Politreligion und totalitäre Ideologie?


Da’wa

Da’wa, das arabische Wort für die islamische Mission

Quelle: Wikipedia

Siehe auch unter: Der Prophet des Islam

Muslime haben den koranischen Auftrag, Andersgläubige zur Annahme des Islam aufzurufen, mittels Ermahnung und „Streitgespräch“. Dies ist durchaus als Missionsauftrag zu verstehen:

Sure 16, Vers 125: Lade ein zum Weg Deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung; und streite mit ihnen in bester Weise. Siehe, Dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist, und Er kennt am besten die Rechtgeleiteten.

Sure 25, Vers 52: Und so gehorche nicht den Ungläubigen und eifere wider sie mit dem Koran in grossem Eifer.

Diese Aufforderung an die Getreuen Mohammeds aus der mekkanischen Zeit ist nicht als Angebot zu einer ernsthaften Diskussion, eben einem Streitgespräch, zu verstehen, sondern als unbedingte Aufforderung zur Annahme des islamischen Glaubens. Muslime sollen von ihren Bekehrungsbemühungen Abstand nehmen, wenn die Ungläubigen hartnäckig bleiben oder spotten, dies, um nicht der Fitna ausgesetzt zu sein:

Sure 22, Vers 68: Streiten sie jedoch mit dir, so sprich: „Allah kennt am besten euer Tun.“

Sure 3, Vers 20: Und so sie mit dir streiten, so sprich: „Ich habe mein Angesicht ergeben in Allah, und so, wer mir nachfolgt.“ Und sprich zu jenen, denen die Schrift gegeben ward, und zu den Unbelehrten (den heidnischen Arabern). „Werdet ihr Muslime?“ Und so sie Muslime werden, sind sie geleitet; kehren sie sich jedoch ab, so liegt dir nur die Predigt ob. Und Allah schaut seine Diener.“

Sure 42, Vers 48: Und wenn sie sich abwenden, so haben Wir dich nicht zu einem Hüter über sie entsandt; dir liegt nur die Predigt ob. Uns siehe, wenn Wir dem Menschen Barmherzigkeit von Uns zu schmecken geben, freut Er sich über sie; wenn ihn jedoch ein Übel für das, was seine Hände zuvor taten, trifft, siehe, so ist der Mensch undankbar.

Angesichts der schon beschriebenen Halsstarrigkeit seiner Landsleute musste Mohammed immer wieder erleben, dass trotz vieler Argumente und eindringlichen Ermahnungen sowohl Polytheisten als auch die „Schriftbesitzer“ von seiner neuen Lehre nichts wissen wollten.

Die Verse, welche zum Übertritt zum Islam auffordern, sind häufig und datieren meist aus der mekkanischen Zeit, einer Periode, in welcher Allah das Mittel des „Heiligen Krieges“ noch nicht in das Lehrgebäude Seiner Religion aufgenommen hatte. Das Angebot zur Glaubensannahme ist zwingend vorgeschrieben, auch vor jeder Kriegshandlung. Dann wird dieses Angebot allerdings ad absurdum geführt, denn angesichts eines bevorstehenden Kampfes und der damit verbundenen möglichen Niederlage ist die freie Meinungsbildung für Ungläubige doch sehr eingeschränkt.


Dhimmi/Dhimma

(arabisch ‏ذمة ‎ dhimma, DMG ḏimma „Schutz“, „Obhut“, „Garantie“) ist eine Institution des islamischen Rechts, das den juristischen Status nichtmuslimischer „Schutzbefohlener“ (genannt „Dhimmi“) unter islamischer Herrschaft festlegt. Die Definition von Dhimma und der juristische Umgang mit Schutzbefohlenen sind im islamischen Völkerrecht im 2. muslimischen Jahrhundert (8. Jahrhundert n. Chr.) der islamischen Eroberungen entstanden und in dem daraus entwickelten Zweig der Rechtsliteratur Ahkam ahl adh-dhimma / ‏أحكام أهل الذمة‎ / aḥkāmu ahli ʾḏ-ḏimma /‚Rechtsbestimmungen für Schutzbefohlene‘ erörtert.

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Quelle: Wikipedia


Die 5 Säulen des Islam


Dschanna (Paradies)

Die Dschanna (arabisch ‏جنّة‎ Ǧanna, oft auch Jannah oder Djannah) ist der arabische Name des Paradieses im Islam. Er stammt vom hebräischen Gan Eden (גן עדן) ab. Der arabische Begriff wird oft auch als „Himmel“ übersetzt.

Der Begriff taucht im Koran an zwei prominenten Stellen auf:

„(Dies ist) die Beschreibung des Paradieses, das den Gottesfürchtigen versprochen worden ist: Bäche durchfließen es; seine Früchte wie sein Schatten sind immerwährend. Das ist der Lohn derer, die gottesfürchtig sind; und der Lohn der Ungläubigen ist das Feuer.“

– Koran: 13:35 [1]

„(So ist) die Lage des Paradieses, das den Gottesfürchtigen verheißen wurde: Darin sind Bäche von Wasser, das nicht faulig wird, und Bäche von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Bäche von berauschendem Getränk – ein Genuss für die Trinkenden – und Bäche von geläutertem Honig. Und darin werden sie Früchte aller Art bekommen und Vergebung von ihrem Herrn. Können sie wohl jenen gleich sein, die ewig im Feuer sind, und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Därme zerreißt?“

– Koran: 47:15 [2]

Der Gegenbegriff ist Dschahannam (Hölle).

Quelle: Wikipedia


Dschihad

Der Begriff Dschihad [dʒiˈhaːd] (arabisch ‏جهاد‎ Dschihād, DMG Ǧihād, ,Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz‘; auch Djihad oder gelegentlich in der englischen Schreibweise Jihad) bezeichnet im religiösen Sinne ein wichtiges Konzept der islamischen Religion, die Anstrengung/den Kampf auf dem Wege Gottes (al-dschihādu fī sabīl illāh / ‏الجهاد في سبيل الله‎).

Etymologisch steht er für eine auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung.[1] Im Koran und der Sunna bezeichnet dieser Begriff primär militärischen Kampf.[2] Aus dem Koran geht nicht eindeutig hervor, ob es sich dabei um einen universellen Kampf gegen Andersgläubige handelt oder ob dieser Kampf nur defensive Ziele verfolgt.[3] Nach klassischer Rechtslehre, deren Entwicklung in die ersten Jahrhunderte nach dem Tode Mohammeds zu datieren ist,[4] dient dieser Kampf der Erweiterung und Verteidigung islamischen Territoriums, bis der Islam die beherrschende Religion ist.[5] In seiner späteren Entwicklung sowie insbesondere im Zuge der Moderne haben muslimische Gelehrte begonnen, nicht-militärische Aspekte dieses Kampfes zu betonen (Siehe Absatz unten: Nicht-militärische Auslegungen des Dschihadbegriffs). Muslimische Autoren der Moderne sehen ausschließlich Kriege als legitim an, die der Verteidigung islamischer Staaten, der Freiheit der Muslime, den Islam außerhalb dieser zu verkünden, und des Schutzes der Muslime unter nicht-islamischer Herrschaft dienen.[6] Dem entspricht ihre Auslegung entsprechender Koranverse.[7]

Der Dschihad stellt als eines der Grundgebote des islamischen Glaubens und eine allen Muslimen auferlegte Pflicht ein wichtiges Glaubensprinzip des Islam dar. Manche sunnitische Gelehrte bezeichnen den Dschihad als die sechste „Säule des Islam“, auch wenn dies keine offizielle Geltung hat.[8]

Die Kharidschiten zählen den Dschihad zu den fünf Grundpfeilern des Islam.[9]

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Quelle: Wikipedia


Dschinn

Der Dschinn (Pl. arabisch ‏جن ‎, DMG ǧnūn, Sg. männl. ‏جني ‎ ǧinn, Sg. weibl. ǧinnīa), auch Dschinni, Djinni, Jinns bzw. kollektives „Dschinn”, „Deschinn”, „Dschann”, „Dämon”, „Geist” von dschunna / ‏جن‎ /‚besessen oder wahnsinnig sein‘; weibl. Dschinniya; ist ein Fabelwesen oder Kobold aus der arabischen Mythologie.

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Quelle: Wikipedia


Dschizya

Dschizya (arabisch ‏جزية‎, DMG ǧizya, ,Kopfsteuer, Tribut‘) ist die Bezeichnung für die den nichtmuslimischen Schutzbefohlenen (Dhimmi) unter islamischer Herrschaft auferlegte Steuer.

Die Erhebung dieser Steuer von der unterworfenen nichtmuslimischen Bevölkerung, sofern es sich um so genannte Schriftbesitzer (ahl al-kitab), also Juden und Christen, handelt, gründet sich auf den Koran:

„Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten (oder: für verboten erklären), was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand (?) Tribut entrichten!“

Koran, Sure 9, Vers 29: Übersetzung von Rudi Paret

Der Koranvers, der nach übereinstimmenden Äußerungen der Koranexegese (tafsir) – zu nennen sind hier at-Tabari, Ibn Kathir, al-Zamachschari u.a. – vor dem historischen Hintergrund der Feldzüge Mohammeds gegen Byzanz und dessen arabischstämmige Verbündete im Norden der Arabischen Halbinsel im Jahre 629 entstand[1], war die Grundlage juristischer Erörterungen in der Rechtsliteratur des späten 7. und frühen 8. Jahrhunderts.[2] Die Höhe der Steuer war vom Umfang des jeweiligen persönlichen Eigentums des Steuerpflichtigen abhängig und demnach keine Kollektivsteuer. [3]

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Quelle: Wikipedia


E


F

Fatwa

Eine Fatwa (arabisch ‏فتوى‎ fatwā, pl. fatāwā)‎ ist ein islamisches Rechtsgutachten, das in der Regel von einem Mufti (Verfasser eines Rechtsgutachtens als Spezialist für die islamische Jurisprudenz Fiqh) zu einem speziellen Thema herausgegeben wird. Üblicherweise wird eine Fatwa auf Anfrage einer Einzelperson oder eines Juristen (die um eine Fatwa bittende Person wird Mustafti genannt) angefertigt, um ein Problem, das im Rahmen der islamischen Religion aufgetreten ist, zu klären.

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Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Eine Reihe Fatawas sind hier zu finden


Fiqh

Fiqh (arabisch ‏فقه‎, ling.: „die Erkenntnis, das Verstehen, Einsicht haben in etwas“) ist die islamische Rechtswissenschaft, d. h. die Summe der Gesetze, die dem Koran und der Sunna entnommen oder aus ihnen abgeleitet werden. Falls sie weder im Koran noch in der Sunna oder im Idschma der Gelehrten belegbar sind, basieren sie auf den Ansichten der Rechtsgelehrten (Fuqahāʾ). Somit ist Fiqh die Wissenschaft über die Rechtsvorschriften (al-ahkām asch-scharʿiyya) im islamischen Rechtssystem Schari’a, [1] durch die alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens im Islam geregelt werden.[2]

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Quelle: Wikipedia


G


H

Haddsch

Der Haddsch (arabisch ‏حج‎, DMG Ḥaǧǧ) ist die islamische Pilgerfahrt nach Mekka. Er zählt zu den fünf Säulen des Islam und findet jährlich während des Monats Dhu l-hiddscha statt. Die große Pilgerfahrt, der Haddsch, kann nur während bestimmter Tage im Jahr (8.–12. Dhu l-Hiddscha) durchgeführt werden; die kleine Pilgerfahrt, ʿUmra genannt, kann zu jeder beliebigen Zeit erfolgen.

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Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Der Haddsch (die Pilgerfahrt) ist die 5. Säule des Islam


Hadith

Der Begriff Hadīth (arabisch ‏أحاديث , حديث ‎ hadīth, Pl. ahādīth, DMG ḥadīṯ, Pl. aḥādīṯ, ,Mitteilung, Erzählung, Bericht‘) steht für überlieferte Nachrichten im Islam sowohl profanen als auch religiösen Charakters. Im islamisch-religiösen Gebrauch bezeichnet der Begriff die Überlieferungen über Mohammed: über seine Anweisungen, nachahmenswerte Handlungen, Billigungen von Handlungen Dritter, Empfehlungen und vor allen Dingen Verbote und religiös-moralische Warnungen, die im Koran als solche nicht enthalten sind. Die Summe dieser Überlieferungen mit ihrem normativen Charakter bilden die Sunna des Propheten und sind somit Teil der religiösen Gesetze im Islam; sie ist nach dem Koran die zweite Quelle der islamischen Jurisprudenz (Fiqh). Als koranischer Terminus ist hadith auch die Offenbarung Gottes:

„Gott hat die beste Verkündigung[1] (die man sich überhaupt denken kann, als Offenbarung) herabgesandt, eine sich gleichartig wiederholende Schrift…“

– Sure 39, Vers 23

Als Synonym verwendet die islamische Tradition – in inhaltlicher Anlehnung an den obigen Koranvers – den Begriff kalām („Rede“, „Parole“, „Aussage“), indem man den Propheten wie folgt zitiert: „die beste Rede (kalām) ist das Gotteswort (kalāmu ʾllāh) und die beste Leitung (zum Glauben) ist die Leitung Mohammeds“.

Überlieferungen, in denen Aussprüche und Taten der Gefährten (Sahaba) des Propheten enthalten sind, können ebenfalls – wie die Hadithe – richtungsweisend, für rituelle Bestimmungen und juristische Rechtsentscheidungen von Bedeutung sein. In diesem Fall spricht man nicht vom Hadith, sondern vom athar, Plural: āthār / ‏آثار أثر‎ / aṯar, Plural: āṯār /‚Spur, Zeichen‘, die man hinterlässt und erst in übertragenem Sinne heißt es: Tradition, Überlieferung nach den Gefährten des Propheten. Oft sind aber beide Begriffe, hadith und athar, austauschbar.

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Quelle: Wikipedia

Download (pdf): Auszüge aus dem Sahih Al-Bukhari (Hadithe)


Halal

Halal (ḥalāl, arabisch ‏حلال‎) – deutsch-umgangssprachlich Hellal – ist ein arabisches Wort und kann mit „erlaubt“ und „zulässig“ übersetzt werden. Es bezeichnet alle Dinge und Taten, die nach islamischem Recht erlaubt oder zulässig sind. Sie stehen zwischen haram (‏حرام‎), verbotenen, und fard (‏فرض‎), pflichtmäßigen Handlungen. Zwischen halal und haram gibt es eine Grauzone, die makruh genannt wird. Makruh (verpönt/unerwünscht) bezeichnet alle Dinge, die nicht ausdrücklich verboten sind, jedoch in Richtung haram tendieren. Auch diese Grauzone gilt es für Muslime vorsichtshalber zu meiden. [1]

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Quelle: Wikipedia


Haram

Ḥarām (arabisch ‏ حرام‎, DMG ḥarām, ,verboten; Tabu‘) ist ein arabisches Wort und steht im islamischen Recht für das islamrechtlich Verbotene. Das Gegenteil ist halal ‏حلال ‎ / ḥalāl und bedeutet das islamrechtlich Erlaubte. Nach islamischer Auffassung begeht ein Muslim mit der Ausführung einer vom Koran oder von der Rechtslehre als haram eingestuften Tat eine Sünde.

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Harbi

Der arabisch-islamische Rechtsbegriff Ḥarbī, ‏حربي‎, DMG ḥarbī, heißt wörtlich übersetzt „zum Kriege gehörend“ und bezeichnet alle nicht unterworfenen Nicht-Muslime, was nach klassischer Lehre auf alle außerhalb des muslimischen Machtbereichs lebenden Nichtmuslime zutrifft.[1]

Das klassische islamische Recht kennt drei Menschengruppen: Muslime, Dhimmis und Ḥarbīs. Die Länder der Ḥarbīs werden als Dār al-Harb („Haus des Krieges“ bzw. Kriegsgebiet) bezeichnet.

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Quelle: Wikipedia


Huris

Die Huris (m. arabisch ‏حور‎, DMG ḥūr, f. arabisch ‏حورية‎, DMG ḥūrīya, pl. ḥūrīyāt) sind nach islamischem Glauben Jungfrauen (eigentlich al-ḥūr, „die Blendendweißen“) im Paradies, die zur Belohnung der Seligen dienen.[1]

Die wahre Bedeutung und der Sinn des Wortes im Kontext des Koran ist unbekannt, meist wird es aber als, wie oben beschrieben, „Jungfrau“ gedeutet. Insbesondere Sure 55:56 spricht von weiblichen Wesen, die „weder Mensch noch Dschinn entjungfert hat“.

  • „Großäugige Huris“ (Paradiesjungfrauen) werden an vier Stellen genannt (Sure 37:48, 44:54, 52:20, 56:22).
  • „Gleichaltrige Huris“ werden an zwei Stellen genannt (Sure 38:52, 78:33).
  • „Huris“ (allgemein) erscheinen in zwei Versen (Sure 55:72, 56:35), jedoch niemals deren Anzahl.

Die Zahl 72, die man für die Anzahl der Huris annimmt, hat eine mystisch/magische Funktion und bedeutet so viel wie „reichlich“.

Huris sind nach der Schilderung im Koran (Sure 55) von blendender Schönheit („wie Rubine und Perlen“); in immer frischen und reich bewässerten Gärten ruhen sie in Lauben auf grünen Kissen und den schönsten Teppichen.

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Quelle: Wikipedia


I

Imam

Der Imam (arabisch ‏إمام‎, DMG Imām, ,Vorsteher, Vorbild‘) ist:

  • der Vorbeter beim islamischen Gebet (arabisch salat), ob er nun diese Funktion nur einmalig oder amtsmäßig ausführt
  • Ehrentitel für einen hervorragenden Muslim („Imam Malik“, „Imam Khomeini“)
  • nach schiitischer Auffassung der jeweilige legitime Nachfolger des Propheten Mohammad

Das Gebet in der Moschee wird von einem Imam geleitet, der vor den übrigen Gläubigen unmittelbar an der Gebetsnische (Mihrab) steht. Er rezitiert Koranverse, und seinen Gesten (Verbeugungen, Niederwerfungen) folgen die anderen Beter. Ein Imam ist kein „Geistlicher“, vielmehr kann jeder Gläubige, der den Ritus des Gebets beherrscht, diese Aufgabe wahrnehmen. Oftmals sind jedoch ausgebildete Religionsgelehrte in dieser Funktion tätig.

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Quelle: Wikipedia


Islam

Der Islam (arabisch ‏إسلام‎ islām, ,Unterwerfung (unter Gott) / völlige Hingabe (an Gott)‘[1] ‏الإسلام‎ al-islām, ‚der Islam‘) ist mit rund 1,2[2] bis 1,57 Milliarden[3] Anhängern nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger) und vor dem Hinduismus (ca. 900 Millionen Anhänger) die zweitgrößte Weltreligion. Seine Anhänger bezeichnen sich im deutschsprachigen Raum als Muslime oder Moslems. Der Islam ist eine monotheistische abrahamitische Religion, die sich vom Polytheismus und auch von christlichen Vorstellungen wie Menschwerdung Gottes und Dreifaltigkeit abgrenzt. Bestimmendes Element ist die Lehre vom tauhīd, der Einheit Gottes.

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Quelle: Wikipedia


J


K

Koran

Der Koran oder Qur’an [qurˈʔaːn] (arabisch ‏القرآن‎ al-qurʾān, ,die Lesung, Rezitierung, Vortrag‘) ist die Heilige Schrift des Islam, die gemäß dem Glauben der Muslime die wörtliche Offenbarung Gottes (arab. Allah) an den islamischen Propheten Mohammed, vermittelt durch den Engel Gabriel, enthält. Er gilt als ältestes arabisches Prosawerk.[1][2]

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Quelle: Wikipedia


Kuffar, Kufr, Kāfir

Kufr (arabisch ‏كفر‎, ,Unglaube‘) bezeichnet im Islam die Ablehnung des Glaubens an Gott (Allah), die Leugnung der Prophetie Mohammeds und des Koran als Gottes Offenbarung. Ein solcher „Ungläubiger“ ist ein Kāfir ‏كافر‎, Plural: kuffār und: kāfirūn. Folglich werden auch die Anhänger anderer monotheistischer Religionen – Juden und Christen – als kāfir/kuffār bezeichnet. Bei asch-Schāfiʿī erscheint der Begriff „al-kāfir al-kitābī“ ‏الكافر الكتابي‎, d. h. der Ungläubige der Schriftbesitzer, von dem ein Muslim erben kann, aber nicht umgekehrt.[1] Im zeitgenössischen arabischen Sprachgebrauch ist diese Bezeichnung (kāfir) für die Anhänger der Buchreligionen (kitābī) in dieser Form üblich. [2]

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Quelle: Wikipedia


L


M

Makruh

Als makruh (arabisch ‏مكروه‎, DMG makrūh) bezeichnet man im Islam Handlungen, deren Tun nach religiöser Auffassung unbeliebt ist und die deshalb vermieden werden sollten. Nach islamischer Überlieferung wird der Muslim zwar für das Ausführen unbeliebter Handlungen nicht bestraft, für ihr Unterlassen hingegen jedoch belohnt.

Zu den unbeliebten Taten zählen beispielsweise die Verschwendung von Wasser (u.a. bei den rituellen Waschungen) und das Missachten von beliebten oder bevorzugten Taten – sowohl während der Gottesdienste als auch außerhalb derer.

Allgemein wird jede Übertreibung in einer Tat als unbeliebt angesehen.

Ebenso ist das Rauchen nach einigen Gelehrten mindestens makruh, andere wiederum bezeichnen es sogar als haram.

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Quelle: Wikipedia


Minarett

Ein Minarett (vom Türkischen minare, ein Lehnwort aus arabisch ‏منارة ‎ manāra, ,Leuchtturm‘; arabisch ‏مئذنة‎, DMG miʾḏana) ist ein erhöhter Standplatz oder Turm für den Gebetsrufer (Muezzin) bei oder an einer Moschee, der seit der Herrscherfamilie der Umayyaden (661–750) gebräuchlich ist. Von hier aus werden die Muslime fünfmal am Tag zum Gebet gerufen.

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Quelle: Wikipedia


Mohammed

Mohammed oder arab. Muḥammad ‏محمد‎ [muˈħamːad] (* ca. 570 in Mekka; † 8. Juni 632 in Medina), eigentlich Mohammed ibn ‘Abd Allah ibn ‘Abd al-Muttalib ibn Haschim ibn ‘Abd Manaf al-Quraschi / ‏محمد بن عبد الله بن عبد المطلب بن هاشم بن عبد مناف القرشي ‎ / Muḥammad b. ʿAbd Allāh b. ʿAbd al-Muṭṭalib b. Hāšim b. ʿAbd Manāf al-Qurašī, ist der Religionsstifter des Islam.

Mohammed wird von den Muslimen in der Reihe der Propheten als der historisch letzte angesehen, dem mit dem Koran die Offenbarung Gottes (Allahs) herabgesandt wurde. Er ist folglich nach islamischer Auffassung „das Siegel der Propheten“ (‏خاتم النبيين ‎ / ḫātam an-nabiyyīna, Sure 33, Vers 40).

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Quelle: Wikipedia


Moschee

Eine Moschee (arabisch ‏مسجد‎ masdschid, DMG masǧid, ,Ort der Niederwerfung‘) ist ein ritueller Ort des gemeinschaftlichen islamischen Gebets und darüber hinaus der politischen, rechtlichen und lebenspraktischen Wertevermittlung im Sinne des Islams sowie ein sozialer Treffpunkt.[1] Sie kann ein Mehrzweckgebäude sein, also auch ein Ort für Unterricht und Gespräche sowie ein Veranstaltungsort für das Feiern gesellschaftlicher Anlässe.

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Quelle: Wikipedia


Mudschahid

Der Ausdruck Mudschahid (arabisch ‏مجاهد‎, DMG Muğāhid, ,derjenige, der Heiligen Kampf betreibt‘, Pl. -ūn und -īn; weitere Schreibweisen: Mudschahed, Mudschaheddin, Mujahid, Moudjahid, Modjahed etc.) ist von „Dschihad“ abgeleitet und bezeichnet allgemein jemanden, der sich um die Verbreitung oder Verteidigung des Islam bemüht.

Nach einer anderen Auslegung soll der Begriff auch „Der, der sich auf Gottes Weg bemüht“ bedeuten. So sei etwa jemand, der seinen Glauben (z.B. den Islam) studiert und diesen reinen Gewissens lebt, ein Mudschahid.

Viele meist islamische Widerstandskämpfer und Terrorgruppen nennen sich selbst Mudschahidin, da sie ihre eigene Glaubensauffassung als den einzig wahren Weg ansehen.

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Muezzin

Der Muezzin (arabisch ‏مؤذّن‎ mu’adhdhin, DMG muʾaḏḏin) ist ein Ausrufer, der die Muslime zum Gebet (Salat, arabisch: as-salāt) aufruft. Er ruft die Muslime fünfmal täglich zu bestimmten Uhrzeiten zum Beten zusammen. Der islamische Gebetsruf Adhan ertönt in arabischer Sprache und beginnt übersetzt mit den Worten „Gott ist größer!“ (Allahu akbar).

Der Muezzin ist kein Geistlicher, sondern gehört zum Personal der Moschee. Seine Funktion ist – u. a. wegen des textbasierten Vortrags – nur bedingt vergleichbar mit dem Läuten der Kirchenglocke durch den Mesner im Christentum. Je nach Situation kann auch ein normaler Gläubiger die Funktion eines Muezzins übernehmen, zum Beispiel wenn Gebete während der Arbeitszeit verrichtet werden.

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Quelle: Wikipedia


Muslim

Ein Muslim (auch Moslem) ist ein Anhänger des Islam. Die weibliche Form ist Muslimin oder Muslima (Plural Muslimas).

Das Wort „Muslim“ (arabisch ‏مسلم‎ muslim) bedeutet „der sich (Gott) Unterwerfende“ oder „sich (Gott) Hingebende“, analog zu „Islam – Hingabe (an Gott)“.

Quelle: Wikipedia


N


O

Opferfest (islamisches)

Das Opferfest (arabisch ‏عيد الأضحى‎, DMG ʿĪdu l-Aḍḥā, albanisch Kurban Bajrami, kurd. Cejna Qurbanê, türk. Kurban Bayramı, bosn. Kurban(-Hadži) Bajram oder Kurbam Bajram, persisch ‏عید قربان‎ eyd-e Qurban, Westafrika: ‘Tabaski’) ist das höchste islamische Fest. Es wird zum Höhepunkt des Hadsch gefeiert, der Wallfahrt nach Mekka, welches jährlich am Zehnten des islamischen Monats Dhu l-hiddscha beginnt und vier Tage andauert. Aufgrund des islamischen Mondkalenders kann das Opferfest zu jeder Jahreszeit stattfinden, die Verschiebung findet rückwärts im Sonnenkalender um meist 11 Tage statt. Von arabischsprachigen Christen wird auch das Osterfest mit diesem Namen bezeichnet. Dieser Artikel behandelt jedoch nur das islamische Fest.

Vor dem ‘Īd al-fitr, dem Fest des Fastenbrechens am Ende des Fastenmonats Ramadan, ist es das wichtigere der zwei ‘Īd-Feste (von arabisch ‏عيد‎, DMG ʿīd, ,Fest‘).

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Quelle: Wikipedia


P

Paradies (Dschanna)

Die Dschanna (arabisch ‏جنّة‎ Ǧanna, oft auch Jannah oder Djannah) ist der arabische Name des Paradieses im Islam. Er stammt vom hebräischen Gan Eden (גן עדן) ab. Der arabische Begriff wird oft auch als „Himmel“ übersetzt.

Der Begriff taucht im Koran an zwei prominenten Stellen auf:

„(Dies ist) die Beschreibung des Paradieses, das den Gottesfürchtigen versprochen worden ist: Bäche durchfließen es; seine Früchte wie sein Schatten sind immerwährend. Das ist der Lohn derer, die gottesfürchtig sind; und der Lohn der Ungläubigen ist das Feuer.“

– Koran: 13:35 [1]

„(So ist) die Lage des Paradieses, das den Gottesfürchtigen verheißen wurde: Darin sind Bäche von Wasser, das nicht faulig wird, und Bäche von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Bäche von berauschendem Getränk – ein Genuss für die Trinkenden – und Bäche von geläutertem Honig. Und darin werden sie Früchte aller Art bekommen und Vergebung von ihrem Herrn. Können sie wohl jenen gleich sein, die ewig im Feuer sind, und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Därme zerreißt?“

– Koran: 47:15 [2]

Der Gegenbegriff ist Dschahannam (Hölle).

Quelle: Wikipedia


Q


R

Ramadan

Der Ramadan (‏رمضان ‎ / ramaḍān /‚Sommerhitze‘) ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und der islamische Fastenmonat. Vormonat ist der Scha’ban, dem Ramadan folgt der Schawwal.

Das Fest des Fastenbrechens (arabisch: id al-fitr / türkisch und bosnisch: Ramazan Bayram) am Ende des Ramadans ist nach dem Opferfest der höchste islamische Feiertag.

[…]

Quelle: Wikipedia


S

Salat (Gebet)

Salāt (arabisch ‏ صلاة‎ ṣalāt, Plural: ‏صلوات‎ ṣalawāt, im Koran: ‏صلوة‎) ist das Gebet und die oberste Pflicht (fard) für alle volljährigen Muslime. Es ist das tägliche Ritualgebet in Richtung Mekka (Standort der Kaaba), der Qibla, das zu festgelegten Zeiten (awqāt) fünfmal am Tag zu verrichten ist. Bei den Sufis gilt ṣalāt als das größte dhikr.

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Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Das Salat (Gebet) ist die 2. Säule des Islam


Saum (Islam)

Das arabische Wort Saum (arabisch ‏صوم‎, DMG ṣawm) oder Siyam (‏صيام‎ / ṣiyām) (dt. „Fasten“; persisch ‏روزه‎ Rozah) bezeichnet das religiöse Fasten im Islam, das zu den fünf Säulen (Grundpflichten) des Islams gehört. Für alle erwachsenen und gesunden Muslime ist das Fasten während des gesamten Monates Ramadan im Normalfall verpflichtend. Hierbei nehmen die Fastenden täglich zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang[1][2] keinerlei Nahrungs- oder Genussmittel zu sich und sind auch sexuell enthaltsam.

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Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Das Saum (Fasten) ist die 4. Säule des Islam


Schächten

Das Schächten oder Schechita (hebr. שחט šacḥaṭ „schlachten“) ist das rituelle Schlachten von Tieren, insbesondere im Judentum und im Islam. Die Tiere werden mit einem speziellen Messer mit einem einzigen großen Schnitt quer durch die Halsunterseite, in dessen Folge die großen Blutgefäße sowie Luft- und Speiseröhre durchtrennt werden, getötet. Mit dem Schächten soll das möglichst rückstandslose Ausbluten des Tieres gewährleistet werden. Der Verzehr von Blut ist sowohl im Judentum als auch im Islam verboten.

Das Schächten erfolgt im Judentum ohne vorgängige Betäubung des Tieres, da nach strenger jüdischer Auffassung das Tier durch die Betäubung verletzt und das Fleisch dadurch zum Verzehr unbrauchbar wird. Im Islam ist eine elektrische Betäubung nach bestimmten Rechtsschulen zulässig.[1] Auch die Betäubung durch einen Schlachtschussapparat wird von einigen islamischen Geistlichen befürwortet.[2]

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Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Im Internet gibt es sehr viele Bilder und Videos (YouTube) über das Schächten. Ich empfehle aber nur wirklich „Hartgesottenen“, sich dieser Bilder bzw. Videos anszusehen. Für schwache Nerven ist das nichts !!! Ich warne also ausdrücklich vor diesen grausamen Bildern !!!!


Schahāda

Die Schahāda ‏الشهادة‎ / aš-šahāda auch: taschahhud ‏تشهد ‎ / tašahhud aus dem Verb schahida / ‏شهد ‎ / šahida /‚bezeugen‘ (auch im juristischen Sinne) abgeleitet, ist das Glaubensbekenntnis des Islams. Sie ist die erste der fünf Säulen des Islam.

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Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Die Schahada (das Glaubensbekenntnis) ist die 1. Säule des Islam


Scharia

Die Schari’a, Deutsch: Scharia (‏شريعة ‎ / šarīʿa im Sinne von ‚Weg zur Tränke‘, ‚deutlicher, gebahnter Weg‘; auch: ‚religiöses Gesetz‘, ‚Ritus‘; abgeleitet aus dem Verb scharaʿa / ‏ شرع‎ / šaraʿa /‚den Weg weisen, vorschreiben (auch Gesetz)‘) ist das religiöse Gesetz des Islam.

Die Scharīʿa enthält nicht nur eigentliche Rechtsnormen (Familienrecht, Erbrecht, Strafrecht usw.), sondern regelt auch die kultischen und religiösen Vorschriften. Somit werden alle Lebensverhältnisse der Muslime unter religiösen Gesichtpunkten gesehen.

Unter Fiqh versteht man dagegen die Gesetzeswissenschaft im Islam, deren Gegenstand die Scharīʿa ist. Es entspricht der jurisprudentia der Römer und erstreckt sich auf alle Beziehungen des religiösen, bürgerlichen und staatlichen Lebens im Islam. Die religiösen Gesetze werden in den Büchern des Fiqh dargelegt und erörtert. Ein in europäischem Sinne festgelegtes „Familienrecht“, „Erbrecht“ „Strafrecht“ u. a. kennt das islamische Rechtssystem nicht. Ihre Darstellung ist den Rechtsschulen in ihren Fiqh-Büchern, mit teilweise erheblichen kontroversen Rechtsauffassungen, vorbehalten.

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Quelle: Wikipedia


Sunna

Sunna (arabisch ‏سنة‎,Pl.‏ سنن‎ sunan, DMG sunan, ‚Brauch, gewohnte Handlungsweise, überlieferte Norm‘) ist ein Begriff, der vermutlich schon in vorislamischer Zeit die Sitten, Bräuche, Werte und Normen aller arabischen Stämme umfasste. In der islamischen Jurisprudenz und Traditionswissenschaft bezeichnet der Begriff Sunna die Summe der zu befolgenden, wegweisenden und nachahmenswerten Taten des Propheten sowohl im religiösen als auch profanen Leben. Das entsprechende Verb hierzu ist ‏استنّ سنّ ‎, DMG sanna / istanna, ‚etw.vorschreiben, etw. einführen‘.

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Quelle: Wikipedia


T


U

Umma

Der islamische Begriff Umma (‏أمة‎, DMG Umma, ‚Gemeinschaft‘), manchmal auch Ummah, bezeichnet als Fremdwort in westlichen Sprachen die religiöse Gemeinschaft aller Muslime, eigentlich korrekter auf arabisch al-Umma al-islamiyya / ‏الأمة الإسلامية‎ / al-Umma al-islāmīya, im modernen Arabisch aber auch die Nation und andere (als solche aufgefasste) „Gemeinschaften“. Das religiöse Konzept der Umma steht in Konkurrenz zum in Europa entwickelten weltlichen Konzept der „Nation“, so beispielsweise bei der „arabischen Nation“ (al-Umma al-arabiyya / ‏الأمة العربية‎ / al-Umma al-ʿarabīya).

In vorislamischer Zeit eher ungebräuchlich, taucht das Wort im Koran häufig auf. Das arabische Wort scheint dem hebräischen umma (Stamm, Geschlecht) entlehnt zu sein, das sich möglicherweise aus dem Assyrischen ummanu ableitet. Es ist jedoch auch eine gemeinsame semitische Wurzel möglich.

Seine Verwendung im Koran ist geknüpft an ethnische oder religiöse Gemeinschaften, wie Juden, Christen und Muslime. Später etablierte sich die Bezeichnung für die Anhänger, die Mohammed in Medina um sich versammelte, die sich nicht durch Stammesbeziehungen und Verwandtschaft (asabiyya) definierte, sondern durch ihre gemeinsame Religion. Lange verstand man darunter im Wesentlichen die Glaubensgemeinschaft der Muslime, seit dem 19. Jahrhundert auch die Nation im modernen Sinne. Seit 1967 mit der Niederlage im Sechs-Tage-Krieg und dem Beginn des Zusammenbruchs des arabischen Nationalismus gewinnt das religiöse Konzept wieder eindeutig die Oberhand. Im Hebräischen dient das Wort Umma (אמה) als Selbstbezeichnung der sephardischen Juden seit ihrer Vertreibung aus Spanien im Jahre 1492.

Im Gegensatz zur Umma, welche die Gemeinschaft in den Vordergrund stellt, bezeichnet der Begriff Dar ul-Islam (arab: „Das Haus des Islam“) das Gebiet, in dem die Muslime die Herrschaft innehaben, im Gegensatz zum Dar ul-Harb (arab: „Das Haus des Krieges“).

Der heute oft gebrauchte Begriff der Islamischen Welt ist hingegen nicht exakt definiert.

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Quelle: Wikipedia


V


W


X


Y


Z

Zakat (Almosensteuer)

Die Zakat bzw. Zakah (arabisch ‏زكاة‎, DMG Zakāh) ist im Islam eine Verpflichtung, die auf den Koran zurückgeht. Dabei wird Muslimen vorgeschrieben, einen bestimmten Anteil ihres Besitzes Armen und Bedürftigen sowie anderen festgelegten sozialen Gruppen zur Verfügung zu stellen. Neben dem Begriff „Zakat“ wird manchmal auch der Ausdruck Sadaqa (‏صدقة‎ / Ṣadaqa) verwendet[1], der aber hauptsächlich eine freiwillige Gabe bezeichnet, im Unterschied zur obligatorischen Zakat. Laut muslimischen Kommentatoren muss die gesetzliche Abgabe zugunsten der Muslime verwendet werden, während ein freiwilliges Almosen auch an Nicht-Muslime gegeben werden kann.[2]

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Quelle: Wikipedia


Liste islamischer Begriffe auf Arabisch

Anmerkung: Das Zakat (Almosensteuer) ist die 3. Säule des Islam