Schöner denunzieren mit Gerald, Rainer, Jana und Friends

Das Donald Trump nahestehende, „rechtspopulistische“ US-Nachrichtenportal Breitbart.com plant neue Standorte in Deutschland und Frankreich. Einigen „Gutmenschen“ stößt das ziemlich übel auf, weswegen sie nun eine Kampangne unter dem Hashtag #KeinGeldFuerRechts ins Leben gerufen haben, die , wenn man es genau betrachtet, an ganz, ganz dunkle Zeiten in der Deutschen Geschichte erinnert: „Kauft nicht bei Juden“ oder andersrum gesagt: „Wer hier (kauft) wirbt, wird photographiert“!

Überzeugt von ihrer „heldenhaften“ Aufgabe, das Richtige zu tun und nur „Gutes“ im Sinn zu haben, schreiben Gerald Hensel, Rainer und Jana Faus, zusammen mit ihren Mitstreitern, über Twitter Unternehmen an, die auf der „Plattform für die weiße Vorherrschaft“ Werbung geschaltet haben und legen ihnen Nahe, doch gefälligst die Finger von der „ultrarechten“ Website zu lassen und ihre Werbung von der Seite zu nehmen!

Aber nicht nur die Seite Breitbart ist von diesem Boykott-Aufruf betroffen, auch die Wochenzeitung die „Junge Freiheit“ gerät zusehends ins Kreuzfeuer der selbsternannten „Besser-Menschen“.

Unternehmen, wie Avira, Warner Music Germany, Bild.de, Metro, Aboutyou.de, Berlitz Sprachschulen, Deutsche Telekom, Helping, Schiesser AG, Braun, FC Bayern München, Ratiopharm, Deichmann, Sparda Bank München, Booking.com, Volvo Cars, Amazon, Horizn Studios, Green Gurus, Unicef Schweiz und Media Markt haben Gerald, Rainer, Jana und ihre „Freunde“ bereits angeschrieben und haben sie „aufgefordert“, ihre Werbung doch besser von diesen Seiten zu nehmen, um sie somit „vom Media Tropf“ abzuschneiden.

Wie dieses „auffordern“ aussieht, zeigen die folgenden Screenshots aus Twitter:

Halten wir es also wie August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:

Ob die Unternehemen, die diesem Boykott bereits gefolgt sind oder noch folgen werden, etwas Gutes getan haben, das sei jetzt mal dahin gestellt!? Erinnert es doch zu sehr an „alte, dunkle, vergangene  und vergessen geglaubte Zeiten“!

Weitere Links:

„Breitbart“ – Empörung über deutsche Werbung auf rechter Hetz-Seite
„Kein Geld für Rechts“ – Deutsche Firmen boykottieren Breitbart

Wie alles begann:

Kein Geld für Rechts. Liebe Kollegen, lasst uns Breitbart & Co vom Media Tropf abschneiden
Der Denunziant von Scholz & Friends
Der Cookie-Gauner von Scholz & Friends

 

Artikelbild: © Zukunftskinder

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